Wanderstraßen unterbunden hat, und die
, asaale erst einen neuen Weg um List her-
umgefunöen haben. Das läßt sich niemals
8anz klären und bleibt ein Rätsel, wie noch
FischeschLZ Ļàn dieses eigenartigen
87. Geburtstag. Am 11. Juni feiert der frü-
rl e Schmiedemeister Konrad Nielsen in Oster-
«chnatebiill seinen 87. Geburtstag. Der alte
Handwerker ist noch körperlich und geistig frisch
und verfolgt noch alle Tagesereignisse mit gro
ßem Interesse, skr.)
taf» JfUUdm&kcH
Neuer Auftrag für die Flensburger
Schiffswerft.
eg. Flensburg, 6. Juni. Die Reederei Sauber
u. Co. in Hamburg erteilte der Flensburger
«chlffsbau-Gesellschaft den Auftrag zum Bau
^"es neuen Frachtöampfers von 3200 To.
-Tragfähigkeit. Der neue Dampfer, der eine
Geschwindigkeit von 11,8 Knoten haben wird,
Ot zum Transport von Holz, Erz und Kohlen
bestimmt. Die Fertigstellung des Schiffes soll
^nöc dieses Jahres erfolgen.
dU-Höaückie#wig.
Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit
stiern am 10. Juni der Rentner Brucbel und
Ehefrau in Tondern. Die noch rüstigen Jubi-
ure kamen vor 60 Jahren aus Ostpreußen nach
sondern und haben sich durch ihrer Hände
Arbeit treu und brav durchs Leben geschlagen,
^er Jubilar ist der letzte Veteran Tonderns
aus dem Kriege 1870-71. (kr.)
Aus DiêUmawckeH
Auto verbrannt.
1 şp. Heide, 5. Juni. Heute mittag gegen 12
Khr befand sich die Tochter des hiesigen Ge-
oügelhändlers Haak mit ihrem Vater mit ei-
Uem Auto auf einer ländlichen Geschäftsreise,
^ben hinter der Schanze bemerkten sie einen
starken Benzingeruch, worauf sie feststellten,
aaß das Auto unter den Sitzen in Flammen
stand. Beide sprangen aus dem Wagen und
turz darauf stand das Auto in hellen Flam
men, u. es war von ihm nichts mehr zu retten.
Selbstmord auf den Schienen,
fp. Heide, 6. Juni. Am heutigen Nachmittag
u>arf sich der im besten Alter stehende Andreas
Carlsen aus Bredsteöt, der sich im Zuge aus
der Strecke von Bredsteöt nach Heide befand,
Zwischen Wittenwurth und Weddingstedt zwi
lchen den fahrenden Zug und wurde von den
Ladern zerrissen. Carlsen sollte am heutigen
Nachmittag in Heide vor dem Schleswig-
Holsteinischen Sondergericht als Angeklagter
erscheinen.
* * *
rg. Heide, 5. Juni. Eine beachtliche Leistung
Anbrachte kürzlich der Rentner Christian
-oothsmann von hier, der es noch fertig brach
er, mit seinen 85 Jahren den 16 Klm. langen
^eg von Heide nach Wittenwurth auf Schu
bers Rappen zurückzulegen. Der alte Mann
?r>ar früher in Wittenwurth wohnhaft und
luchte hier noch seine alten Bekannten auf.
fp. Heide, 5. Juni. Wegen Stehlcns und
^mherstreifens in Haft genommen. Ein seit
längerer Zeit in unserem Kreise umherziehen
der Arbeiter wurde dem hiesigen Amts-
6erichtsgefängnis zugeführt, weil er umher-
üreifte und gestohlen hatte.
rg. Wesselburen, 6. Juni. Goldene Konfir
mation. Die hiesige Kirchenvertretung beschloß,
16. August d. I. die Feier der goldenen
Konfirmation für alle 1886 und früher in der
?lrche zu Wesselburcn Konfirmierten zu hal-
J tt ‘ Es ist dies die erste Veranstaltung dieser
^rt in Wesselburen.
Hohes Alter. Am 2. Juni konnte der Rent-
t Gr Ferdinand Peters in Büsum sein 87. Le-
^üssahr vollenden, (rg.)
Aut UolsieÌH
Der neue Kreisfnhrerstab des Reichsbundes
für Leibesübungen.
x. Ncumünster, 5. Juni. Der neue Kreis
führerstab des DRL. ist nunmehr gebildet wor
den. Der Kreisführer des Kreises Holstein im
Deutschen Reichsbunö für Leibesübungen, dem
die Unterkreise angehören, zu denen auch
der Kreis Rendsburg im Unterkreis I gehört,
hat folgende Herren in seinen Führerstab be
rufen. Kreisführer: Stadtrat und Standarten
führer Pg. Brinkmann-Neumünster. Kreis
sportwart: Turnlehrer Fritz Schlotfeldt-Ncu-
münster, Marienstr. 5a. Kreisdietwart: Spar
kassenbeamter Friedrich Schlvtfeldt-Bordes-
holm. Kreisjugendwart: Lehrer Hans Koll-
Rendsburg, Bismarckstr. 29. Kreispressewart:
Lehrer Paul Elwert, Einfeld bei Neumünstcr
und als Kreisfrauenwartin Frau Meta Graf,
Neumünster, Kuhberg 14.
Wassersport-Ausstellung
in der Kriegsmarineftadt Kiel.
Kiel, 6. Juni. Noch ist „Die schaffende Nord
mark", die große Leistungsschau norddeutscher
Arbeit im Hamburger Zoo in vollem Gange,
da stellt sich die deutsche Nordmark wiederum
in den Mittelpunkt aller Interessen. Nicht
nur das ganze Reich, sondern die ganze Welt
wrrd ihr Augenmerk auf die künftige Ausstel
lung in der Nordmark, die Wassersportaus
stellung in Kiel, die anläßlich der Segel-
Olympiade und der Kieler Woche vom 1. bis
zum 18. August 1936 stattfinden wird, richten.
Die Kieler Wassersportausstellung 1936 wird
gewissermaßen ein Generalappell des Wasser
sports sein, der alles zur Stelle hat, von den
größten Segel- und Motorjachten bis zu den
kleinsten Ruder- und Faltbooten. Motoren
und Zubehörteile aller Art, Sportbekleidung,
überhaupt alles, was den Wassersport angeht,
wird hier vertreten sein.
AIs Veranstalter der Wassersportausstellung
zeichnet auch hier das Institut für Deutsche
Wirtschaftspropaganda (Berlin) verantwort
lich. Die Bedeutung der Ausstellung wird
schon dadurch gekennzeichnet, daß der Hoheits
träger der NSDAP in der Provinz Schleswig-
Holstein, Gauleiter Oberpräsident Lohse, sowie
der Neichssportführer v. Tschammer und Osten
die Schirmherrschaft übernommen haben.
Am Hindenburgufer der Kriegsmarinestadt
Kiel, angesichts der wundervollen Kieler Förde
wird die Ausstellung erstehen, deren Gliede
rung in großen Zügen bereits ihre Vielseitig
keit zeigt. An erster Stelle stehen Kriegs
marine und Wassersport, es folgen Wasser
sport treibende Verbände, die Marine-HI, die
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchi
ger und die Ellerbeker Fischer, Luftsegler und
der Arbeitsdienst werden die erste Gruppe
ausfüllen. In den weiteren Gruppen sind
u. a. vertreten: Wassersportzubehör, Jacht-
modellsport, Werften, freie Jachtkonstrukteure,
Bootsmotoren, Nebeuinüustrie, Bildberichter-
stattung im Dienste des Wassersports und die
Wassersportliteratur. Die Lebensrettungs-
gcsellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die
Wassersportpolizei, sowie die Rcttungsgesell-
schaft der Wassersportvereine werden in Son
derschauen einen Einblick in ihre Arbeit geben.
Ausstellungen von Wochenendzubehör, Wasser
sportbekleidung, Musikinstrumenten und vie
len anderen Dingen werden den Kreis der
Ausstellungsmaterialien schließen.
Mit seiner Verlobten in die Elbe gesprungen.
^ Altona, 5. Juni. Ein 32jähriger Mann aus
Finkenwärder, der mit einer 26 Jahre alten
Hausangestellten aus Hamburg verlobt ist, er
fuhr, als er kürzlich von einem Krankheits
urlaub zurückkehrte, daß sie ihm während sei
ner Abwesenheit untreu geworden war. Er
wollte sich nun öieserhalb mit dem Mädchen
aussprechen. Zu diesem Zwecke bestellte er sie
am Freitagmorgen an den Hafen in Altona.
Die Aussprache nahm für beide Teile kein
glückliches Ende. Im Verlaufe derselben zog
der Bräutigam eine Scheintodpistole und schoß
nach dem Mädchen, ohne sie jedoch zu verletzen.
Im weiteren Verlauf der handgreiflichen Aus
einandersetzung zog er ein Rasiermesser ustd
verletzte damit seine Braut am Hals und im
Gesicht. Schließlich packte er das Mädchen und
zerrte sie, selbst in den Hafen springend, mit
ins Wasser. Beide konnten jedoch durch herbei
geeilte Personen aus der Elbe herausgezogen
werden. Die Hausangestellte mußte mit nicht
unerheblichen Verletzungen dem Krankenhause
zugeführt werden, während der Bräutigam
von der Hafenpolizei in Gewahrsam gebracht
wurde. Die Altonaer Kriminalpolizei ist mit
der Klärung des Vorfalles noch beschäftigt.
îuá chm ĢedcUhsûat
Verhandlungen des Schleswig-Holsteinischen
Sondergerichts.
fp. Heide, 6. Juni. In einer Sitzung des
Schleswig-Holsteinischen Sondergerichts wur
den fünf Fälle verhandelt.
In der ersten Verhandlung hatten sich
Broder S. aus Klauxbttll und Andreas K. aus
Emmelsbüll zu verantworten. Der Angeklagte
B. S. hatte am 14. Dezember 1936 in Fegetasch
in einer Gastwirtschaft unwahre Gerüchte über
führende Persönlichkeiten der NSDAP ver
breitet. Außerdem hat er in einem öffentlichen
Friseurladen einen besonders üblen und ge
meinen Witz in Gegenwart fremder Personen
über führende Persönlichkeiten weiter erzählt.
Er behauptet, diesen Witz von dem Angekl.
Andreas K. gehört zu haben. Beide Angeklag
ten wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt,
Aus ihkeHwtdeäi, U^^au-UadcmacstkeH
und lünfyefy&tod
Haushaltungsplan für die Gemeinde
Hademarschen.
s. Hademarschen, 5. Juni. Der Haushal
tungsplan wurde für das Rechnungsjahr 1936
rn ordentlicher Einnahme und Ausgabe mit
79 286,80 JiJi, in außerordentlicher Einnahme
und Ausgabe mit 9660 JUL festgesetzt uud ge
nehmigt. Die Steuersätze wurden wie folgt
-estgesetzt: Grundvermögensteuer 1: 260 v. H.,
Grundvermögensteuer 2: 260 v. H., Gewerbe-
teuer nach dem Ertrage: 450 v. H., Gewerbe-
teuer nach dem Kapital: 760 v. H. Neu ers
cheint zum ersten Male in unserer Gemeinde
die Bürgersteuer, und zwar mit 200 v. H. des
Reichssatzes.
* * '■*
s. Hademarschen, 5. Juni. Marktbericht.
49 Ferkel. Preis 0,70—0,80 JUL Handel mit
telmäßig, Markt geräumt. Schwcineverfand:
64 Schweine mit einem Durchschnittsgewicht
von 270 Pfund pro Stück kamen für das Saar
gebiet zum Versand.
vs. Wacken, 6. Juni. Standesamtliche Nach
richten. Die Ehe wollen miteinander ein
gehen: der Friseur Karl Peter Jörgensen,
wohnhaft in Lockstedter Lager mit der Haus
tochter Marianne Behrens aus Wacken.
84 Jahre alt. Die frühere Hebamme, Ida
Eggert in Hademarschen begeht am heutigen
Tage (6. Juni) bei geistiger und körperlicher
Frische ihren 84. Geburtstag. Von 1877 bis
1929 war sie als Bezirkshebamme tätig. Durch
einen erlittenen Unfall mußte Frau Eggert
1929 ihren Beruf aufgeben. Leider ging mit der
Notverordnung im Jahre 1932 die ihr zuste
hende Verbandsrente verloren, so daß die alte
Dame heute auf eine Wohlfahrtsunterstützung
angewiesen ist. (s.)
Unabhängig von
einengt und
all den kleinen Ärgernissen, die sonst das Leben
allem, was andere
^ \ \
drangsaliert — befreit ^Sf^Uvon
\
[verbit-
tern, ļrohliche Laune vergrämen - so beherrschen
Y ‘S3 â
Sie am Steuer Ihres O P E Zeit und Weg,
und jedes Ziel ist Ihnen in die Hand gegeben.
Vertreter: T. H. SIEVERS - RENDSBURG - Paradeplatz
und zwar S. zu 10 Monaten Gefängnis und
K. zu 6 Monaten Gefängnis. Außerdem haben
die Angeklagten die Kosten des Verfahrens zu
tragen. Dem Angeklagten Ş. wurden 4 Mo
nate der seiner Zeit erlittenen Untersuchungs
haft angerechnet.
In der zweiten Anklage hatte sich Otto Th.
aus Büsum wegen des gleichen Vergehens zu
verantworten. Er hatte am 2. April d. I. in
dem Laden des Kaufmanns Friedrichs in Bü
sum ebenfalls böswillige Aeußerungen über
führende Persönlichkeiten gemacht. Er wurde
zu einer Gefängnisstrafe von 3 Monaten un
ter Anrechnung der erlittenen Untersuchungs
haft von 3 Wochen verurteilt.
Der Angeklagte Adolf St. aus Heide hat im
Jahre 1934 und 1935 fortgesetzt ohne Erlaub
nis der Reichszeugmeisterei der NSDAP Uni
formen und Teile davon hergestellt, ohne im
Besitz einer Zulassung zu sein. Am 25. Mai
hat der Angeklagte ein Schreiben von der
Zeugmeisterci aus München erhalten, in dem
ihm anheimgestellt wurde, den Berechtigungs
schein, den er bisher hatte, der Ortsgruppe
abzuliefern. Der Angeklagte gibt an, guten
Glaubens gewesen zu sein, als er in der nach
folgenden Zeit weiter Uniformen herstellte.
Trotz seiner Bemühungen, die Angelegenheit
durch die Partei bereinigen zu lassen, sei ihm
dies nicht gelungen. Er hätte auch kein Hehl
daraus gemacht, daß er weiter Uniformen her
stellte. Der Staatsanwalt beantragte eine Geld
strafe von 300 Mark. Das Gericht stellte jedoch
das Verfahren gegen den Angeklagten ein, die
Kosten fallen der Staatskasse zur Last.
In der letzten Verhandlung hatten sich die
Angeklagten H. K. aus Hollingstedt und H.
B. aus Altona zu verantworten. Die Ange
klagten hatten am 6. August vorigen Jahres
in einer Gastwirtschaft abfällige und gehässige
Bemerkungen über leitende Persönlichkeiten
der Partei gemacht. Das Gericht verurteilte
B. zu 3 Monaten Gefängnis und K. zu 2 Mo
naten Gefängnis. Wie der Vorsitzende betonte,
seien die Aeußerungen der Angeklagten zum
größten Teil auf Großmannssucht und Wich
tigtuerei zurückzuführen und darum eine be
sondere Geschmacklosigkeit.
In allen Fällen, wo eine Bestrafung bis zu
6 Monaten Gefängnis erfolgt war, fällt die
Strafe unter Amnestie. Allerdings ist die
Strafaussetzung nur bedingt, wenn sich die
Angeklagten innerhalb von drei Jahren keines
Vergehens oder Verbrechens schuldig machen.
x. Ncumünster, 6. Juni. Wegen Betrnges
hatte sich der 43jährige Kaufmann Hans Bo.
aus Hohenwestedt (Kr. Rensburg) vor
dem hiesigen Schöffengericht zu verantworten.
Der Angeklagte war beschuldigt, sich wider
rechtlich Vermögensvorteile beschafft zu haben.
Als Angestellter seiner väterlichen Firma,
einem Möbelgeschäft, hatte er in Erfahrung
gebracht, daß die Tochter des Bauern El. in
Verend (Kr. Schleswig) am 14. 12. 34 die Ehe
eingehen wollte. Er fuhr deshalb zu El., um
diese einzuladen, sich zwanglos sein Möbella
ger anzusehen. Das geschah auch, und es kam
zum Kauf der benötigten Möbel, die bei der
am 16. 12. 34 erfolgten Lieferung bar bezahlt
wurden. Der Schwiegersohn des El., der Land
wirt Vi. aus Laboe, hatte aber inzwischen
Ehestandsdarlehen beantragt, und dieses
wurde auch gewährt. Die Auszahlung erfolgte
auf dem gesetzlichen Wege vom Finanzamt an
den Verkäufer, in diesem Fall an den Ange
klagten. Die Summe betrug 800 Reichsmark.
Für 123 Mark Möbel wurden hernach noch ge
liefert, so daß die restlichen 677 Mark, die Vo.
erhielt, nach Ansicht des Gerichts an El. als
Käufer zurückzuzahlen waren. Bo. hat dieses
aber nicht getan, wie er angab, weil ihm von
einem Steueramtmann gesagt worden sei, daß
er das nicht dürfe. Die Staatsanwaltschaft be
antragte Erweiterung der Klage wegen Un
treue sowie die Verhandlung bis zur Verneh
mung des von dem Angeklagten angegebenen
Beraters auszusetzen. Das Gericht gab diesem
Antrage statt.
Krönung aller Schöp-
I fungen der größten
I Automobilfabrik des
Kontinents ist der Opel
»6«. Was der fortschrittliche
Automobilbau an wertvollen
Errungenschaften, die sich im
Großen bewährten, kennt—der
Opel »6« stelltsiein IhrenDienst.
Und dennoch - Dieser wertvolle
Sechszylinder kostet weniger
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