SchleswļgKoļlìàşşchL
l29 - Jahrgang. / Nr. 138. / Zweites Blatt.
Landeszeitung
Renösdury« Drģļàtt
Sonnabend, den 13. Juni 1936.
Fahrt «ach Alse«
Am Sonntag, dem 7. Juni, veranstaltete die
Ņppe heimattreuer Nordschleswiger des
şiA. eine Fahrt nach Alsen. Unterwegs wur-
"e bei der deutschen Privatschule in Hockerup
Angesehen. Lehrer Sönnichsen, der Leiter der
schule, gewährte einen Einblick in die Stätte,
p Art und die Anforderungen der zu lei
denden Arbeit. Der Vorsitzende der hiesigen
Landsmannschaft der Nordschleswiger, Lehrer
Hollensen, dankte für die Ausführungen und
überreichte der Schule als Andenken ein B i l d,
?as die Bismarckstatue auf dem Aschberg dar-
llellt. Darauf ging es nach Broacker, der Pa-
^nschule des VDA. Rendsburg, wo man von
bon beiden Lehrpersonen durch den Ort ge
ehrt wurde und eine kleine Kaffeepause ein
gelegt wurde. Weiter ging die Fahrt nach der
historischen Stätte bei Düppel, wo Rektor
Klausen die geschichtlichen Ereignisse des Jah
res 1864, besonders den 18. April, schilderte.
Einige Landsleute blieben in Sonderburg, um
verwandte oder Bekannte zu besuchen. Die mei
sten ~ '
fuhren nach Augustenburg, wo das ge
meinsame Mittagessen bestellt war. Dann
Übernahm Lehrer Andersen von der dortigen
Deutschen Gemeindeschule die Führung durch
oen Ort und dessen Umgebung. Er verstand es
trefflich, nicht bloß öie schönsten landschaft
lichen Punkte, sondern auch die Stätten, die
im Brennpunkt des politischen Lebens stehen,
Aufzuzeigen. Die Gäste wurden von ihm nach
Mummark-Führe begleitet.
Bei Atzerballigholz wurde angehalten, um
Ms Bloms Koppel ein Hünenbett zu besichti
gn. Rektor Clausen hatte schon darauf hinge
wiesen, daß unsere Altvorderen von der Jung-
Ueinzeit an ihre Toten in Großsteingräbern
heisctzten. Diese Grabkammern waren zunächst
Meter groß, wurden mit der Zeit erwei
st und schließlich zum Ganggrab. Das süd
lichste Ganggrab ist die Räuberhöhle bei I d -
st e d t 3,40 : 3,50 Meter. Größer noch in der
Hügelausdehnung waren danach die Hüncn-
betten. Das Hünenbett auf Bloms Koppel war
sirka 60 Meter lang und 5 Meter breit. Es
ivies zwei Grabkammern auf. Um 19 Uhr
langte man in Sonderburg an, wo man im
»Deutschen Haus" von den dortigen Lands
leuten Schmiedemeister Rochier und Lehrer
i. R. Petersen herzlich begrüßt wurde. Nach
àwei Stunden gemütlichen Beisammenseins
iUahnte der Vorsitzende zum Aufbruch, wobei
Er den Landsleuten für ihre freundlichen
Aorte dankte. Mit dem Schleswig-Holstein-
^ieü fand der Tag seinen Abschluß. Fort ging
hse Fahrt, die, von herrlichem Wetter begün-
aigt, allen Teilnehmern frohe und glückliche
funden in ihrer alten Heimat geschenkt hatte.
wollen nicht vergessen, daß am 28. d. M.
has Knivsbergfest, das Fest der Deutschen
hiesseits und jenseits der Grenze, stattfindet.
VDA. hat wieder eine günstige und billige
àhrtgelegenheit ermöglicht.
Rendsburg, den 13. Juni 1936.
von keine Ausnahme machen. Sein klarum-
rissener Aufgabenkreis auf der völkerrechtlichen
Grundlage der Genfer Konvention weist ihm
die Pflichten zu, die es zu erfüllen hat. Ich
sichere dem Roten Kreuz den Schutz und die
nachdrückliche Förderung der Reichsregierung
zu, dm ihm bereits in den letzten drei Jahren
von Staat und Partei in reichem Maße zuteil
geworden ist, am sichtbarsten mit der Ueber
nahme der Schirmherrschaft durch den Führer
und Reichskanzler. Möge jeder deutsche Mann
und jede deutsche Frau das ihre tun, das Werk
des Deutschen Roten Kreuzes zu fördern!"
Rendsburger Primaner-Ruder-Elirb
56. Stiftungsfest.
Vor kurzem konnte der RPRC. auf sein 56-
jähriges Bestehen zurückblicken. Am 29. Mai
1880, 3 Tage bevor man in Ohlau an der Oder
einen Schülerruderverein gründete, wurde er
durch Professor Dr. Schulthes ins Leben ge
rufen. Somit ist der RPRC. der älteste
deutsche Schülerruöerverein. Und die RPRCer
sind stolz darauf, diesem Verein anzugehören,
nicht nur, weil er der älteste ist — das wäre
ein schlechter Ruderergeist —, sondern weil er
wegen seines langen Bestehens eine Menge
Erfahrungen sowohl im Wanderrudern als
auch im Wettrudern sammeln konnte, und weil
in dem Verein eine vorzügliche Kameradschaft
u. ein tadelloser Ruderergeist herrschen. Jedes
Jahr werden in hartem, anstrengendem Trai
ning Mannschaften ausgebildet, um nachher
im Rennen unter Einsatz aller Kräfte die Far
ben ihres Vereins und der Stadt Rendsburg
zu verteidigen und um zu beweisen, was ein
gestählter Körper und ein zäher Wille zum
Sieg zu leisten vermögen. Auch das Wander
rudern erfüllt seinen Zweck: neben der sport
lichen Seite besonders den, die Schönheiten
unseres Vaterlandes kennenzulernen. So
„stiegen" in den letzten Jahren, außer vielen
kleinen, zwei große Wanderfahrten, eine die
Weser hinauf ins Weserberglanö, die andere
durch die mecklenburgischen Seen nach Berlin,
zurück die Elbe hinunter. >
Man sieht also, daß der RPRC. Daseinsbe
rechtigung hat. Man will auch in diesem Jahr,
wenn auch ein wenig verspätet, den Grün-
duugstag des Vereins festlich begehen. Zum
Stiftungsfest, das heute abend im Saale
des Conventgartens stattfindet, sind alle
Rendsburger eingeladen. Man gibt den Gästen
an Hand eines Films einen Einblick in den
Rudersport. Den größten Teil des Abends
füllt fröhlicher Tanz aus.
Die längsten Tage
Die Sammlung fürs Rote Kreuz
Ģ in vollem Gange. Viele tragen schon das
ichlichte Abzeichen aus weißem Porzellan, das
W der Mitte eines gewölbten und gerillten
Preises das rote Kreuz zeigt. Was das näch-
Nenliebende Rote Kreuz im Dienste an Volks
gemeinschaft und Vaterland bedeutet, ist na
mentlich aus Anlaß der jetzigen Sammlung so
»vufig gesagt worden, daß es jeder wissen muß.
Heute hebt, wie an anderer Stelle des Blattes
sichtlich, der Führer und Reichskanzler
pist und Ziel des Roten Kreuzes in einigen
^Uprägsamen Sätzen hervor und wünscht der
pMrnlung vollen Erfolg. Das soll ein beson-
Die Dauer der längsten Tage ist für die ver
schiedenen Erdgegenden recht ungleich. In un
seren Breiten erfreuen wir uns während
zweier Monate einer Tageslänge von 16 Stun
den und mehr. Der erste dieser langen Tage
ist der 22. Mai gewesen. Da ging die Sonne
um 3.67 Uhr airf und um 7.66 Uhr unter. Seit
dem sind die Tage immer länger geworden.
Am 12. Juni erreichten wir mit 3,39 Uhr den
ercr Ansporn sein, zu geben.
. »Das Deutsche Rote Kreuz marschiert heute",
Mhte Reichsinnenminister Dr. Frick gestern
şbend in einer Rundfunkansprache, „weithin
Achtbar in dem gewaltigen Strom der Volks
gemeinschaft, die sich einmütig zu ihrem Füh-
Er bekennt und dem Ziel echter Volkwerdung
^tgegenschreitet, das Adolf Hitler ihr zeigt,
üm. Aufbau der Nation im Geiste des Natio-
plsozialismus ist niemand, kein einzelner
pö keine Organisation, um seiner selbst wil-
Ev da. Auch das Deutsche Rote Kreuz will da-
frühesten Sonnenaufgang, und dieser bleibt
dann bis zum 24. Juni unverändert. Den spä
testen Untergang der Sonne, nämlich um 8.24
Uhr, erleben wir in den Tagen vom 20. Juni
bis zum 1. Juli.
Der früheste Sonnenaufgang und der spä
teste Untergang fällt in die Zeit vom 20. bis
24. Juni. An diesen fünf „längsten" Tagen
steht die Sonne bei uns 16% Stunden über
dem Horizont und leitet den Sommer ein, der,
wie die peinlich genauen Astronomen errechnet
haben, am 22. Juni pünktlich um 3 Uhr mor
gens beginnt. Der 24. Juni ist der Tag der
Sommersonnenwende,' denn der folgende
26. Juni ist bereits wieder kürzer. Immerhin
behalten die Tage noch bis zum 23. Juli eine
Dauer von 16 Stunden, um dann im beschleu
nigten Tempo kürzer zu werden. Am 10. Aug.
steht die Sonne nur uoch 16 Stunden am Him
mel, am 26. August 14, am 10. September 13
und am 25. September (Sommerende) 12 Std.
Der höchste Stand der Sonne ist schon von
unseren Urahnen als Fest der Lichtgottheitcn
gefeiert worden. Zur Feststellung des genauen
Zeitpunktes hatten sie hohe Male errichtet, de
ren Schatten beim Höchststand der Sonne mit
genau gelegten Merksteinen zusammenfielen.
Verschiedene dieser Steinkalender sind noch
heute erhalten und bezeugen die Richtigkeit
der Beobachtung. Von dem altgermanischen
Fest der Sonnenwende haben sich im Brauch
tum des Volkes Sitten bis in unsere Zeit er
halten. Es spricht aus ihnen der tiefe Glaube
an die heiligende, reinigende, befruchtende
Kraft des Lichtes. Mit welchem Eifer wett
eifert man heute wieder, das Svnnenwend-
feuer möglichst groß und schön zu gestalten!
Wenn nach der Sonnenwende die Tage kür
zer werden, kommen in der Regel erst die
heißesten Tage. Die Erklärung für diese Na
turerscheinung ist wohl darin zu suchen, daß
die Sonne vorher ihre Kraft zum großen Teil
verbrauchen mußte, um die aus dem Norden
und dem Osten ausströmende kalte Luft zu
überwinden. Nun ist das Eis der Pole ge
brochen, der Schnee geschmolzen, und die Hitze
der Sonne kann zu voller Wirkung gelangen.
* -i- *
* Der Kommandierende General des 16. Ar
meekorps, General der Kavallerie Knochen-
hauer, Hamburg, traf am Freitagnachmittag
im Auto zu einem kurzen Besuch in Rends
burg ein, um die neuen Kasernenanlagen zu
besichtigen. In seiner Begleitung befand sich
u. a. Korpsintendant Balcke. Zu Ehren des
Kommandierenden Generals hatten die mili
tärischen Gebäude geflaggt. Von Rendsburg
erfolgte die Weiterfahrt nach Itzehoe.
* Kreuzer „Karlsruhe", der am 21. Oktober
1936 von Kiel aus seine Auslandsreise antrat,
passierte auf der Heimfahrt durch den Nordost
seekanal nach Kiel am Freitagvormittag kurz
nach 11 Uhr unter klingendem Spiel die Kanal
straßendrehbrücke. Am Kanal hatten sich zahl
reiche Volksgenossen zur Begrüßung eingesun
den, u. a. die Schülerinnen der Kolonialen
Frauenschule und sonstige Schulklassen. Gegen
über dem Kreishafen hatte die Rendsburger
Artillerie Aufstellung genommen und begrüßte
den heimkehrenden Kreuzer. Das Trompeter
korps spielte während der Vorbeifahrt den Ba
denweiler Marsch. Der Kreuzer dankte für die
Begrüßung durch Dippen der Flagge. Vom
hohen Mast wehte der lange weiße Heimat-
wimpel. Während der Vorbeifahrt umkreiste
ein Flugzeug den Kreuzer.
Rendsburg, mie es früher aussah.
So sah es früher an der Straßenkreuzung
Greens Hotel—Jungfernstieg aus. Greens
Hotel ist bis heute als Gebäude unverändert
geblieben. Dagegen ist das Gebäude links
im Bilde, das Haus des Arztes Dr. Haß,
lange verschwunden und hat dem Gebäude
und Garten der Spar- und Leih-Kasse Platz
gemacht. Lichtbild: Archiv.
* Werkkameraden spielen und singen. Am
Sonntag, dem 14. Juni, wird der Reichssender
Hamburg in der Zeit von 16 bis 18 Uhr aus
dem Haus der Arbeit, Kiel, eine Sendung über
tragen: „Die besten Werkkapellen und -grup
pen Schleswig-Holsteins spielen und singen
für uns". Der Gau Schleswig-Holstein der
NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" hat
eine Aussiebung unter den besten Gruppen
vorgenommen, so daß nur das Beste der Werk
kapellen und Betriebsgruppen übertragen
wird. Leider war es nicht möglich, alle gemel
deten Gruppen einzusetzen, um ihr Bestes zu
bieten, da die Meldungen zu reichlich waren
und die Zeit der Uebertragung zu kurz. Die
Darbietungen werden nur von Werkkameraden
ausgeführt. Ein ganzes Dorf Bockholm (Flens-
burg-Landj wird mit 40 Personen im Alter
von 7 bis 82 Jähren vertreten sein.
* Besuch von Kriegsgräbern im Ausland.
Nachdem die Reichsbahnverwaltung im Früh
jahr 1936 den nächsten Angehörigen von Ge
fallenen zum Besuch von Kriegsgräbern in
nerhalb Deutschlands eine Fahrpreisermäßi
gung von 50 v. H. gewährt hat, hat sie in
Anerkennung der großen Opfer des Weltkrie
ges diese Vergünstigung auf Veranlassung des
Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
e.V. und in Uebereinstimmung mit der Reichs
stelle für Devisenbewirtschaftung auch auf den
Besuch von Kriegsgräbern im Auslande aus
gedehnt. Diese Mitteilung wird von allen An
gehörigen unserer Gefallenen dankbar begrüßt
werden. Die Fahrpreisermäßigung können die
Eltern, Ehegatten und Kinder der gefallenen
deutschen Kriegsteilnehmer in Anspruch neh
men,' sie wird jeweils bis zur Grenze des be
treffenden Landes gewährt, in dem das
Kriegsgrab liegt. Nähere Auskunft erteilen
die Ortsgruppen des Volksbundcs Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e. V., bei denen auch die
Antrüge einzureichen sind. (In Rendsburg bel
Pastor Lübbert, Königskoppel 6, oder bet
Pluntke, Jdsteötstraße 47.)
* Radsport-Jugendabzcichen. Begünstigt von
schönstem Wetter, wurde gestern zum dritten
Mal das deutsche Radsport-Jugendabzeichen
in Bronze ausgefahren. Am Start erschienen
26 Schülerinnen und 13 Schüler, von denen
zwei die Bedingungen nicht erfüllten. Es
wurde hervorragend gefahren, und zwar 15
Kilometer von Annemarie Tietjens (Mittel
schule) in 36 Minuten, Eleonore Höhling
(Mittelschule) in 36tt, Christine Brinck (kath.
Schule) in 88, Heinrich Jakobuwski (kath.
Schule) in 31, Eduard Schmittner (kath.
Schule) in 32)4 und Werner Neumann (Neu
werker Knabenschule) in 33 Minuten. Am
Dienstag werden wiederum Sportabzeichen
ausgefahren.
* Ihren 80. Geburtstag begeht heute die
Witwe Mathilde Hardt, wohnhaft bei ihrem
Sohn Baustraße 23. Frau H. ist noch rüstig,
was sie u. a. dadurch unter Beweis stellt, daß
sie gern an Familienfeiern teilnimmt.
* Festgenommen wurden am Freitag zwei
junge Burschen, die sich obdachlos gemeldet
hatten, und zwar ein 20jähriger Willi E. aus
Hamburg und ein 16jähriger Gerhard W. aus
Leipzig. Wie polizeilich festgestellt wurde, sind
beide wochenlang in der Provinz bettelnd um
hergezogen. Sie wurden dem Amtsgerichts-
gefängnis zugeführt.
* Eine Sonderfahrt nach Schwerin veranstal
tet „Kraft durch Freude" am 20. und 21. Juni.
Der Preis betrügt 7,50 MJl einschl. Bahnfahrt,
Uebernachtung und Verpflegung (Abendessen,
Frühstück und Mittagessen), für die Bahnfahrt
allein 3,50 MJt. Abfahrt etwa um 13 Uhr. —
Ein Sonderzug nach Hamburg zum Deut
schen Derby führt am Sonntag, dem 28. Juni.
Preis etwa 1,80 MM. Eintritt zum Derby für
„KDF."-Sonderzugteilnehmer 50 Psg. (statt
1,60 JlJl), Für beide Fahrten sind die Anmel
dungen umgehend zu richten an die Ortsmarte
und an die Deutsche Arbeitsfront, Rendsburg,
Adolf-Hitler-Haus, Telefon 2570.
* Wochenendzng nach Berlin. Am Sonn
abend, dem 20. Juni, fährt wieder ein Wochen
endzug der Reichsbahndirektion Altona nach
Berlin Lehrter Bahnhof und zurück mit 60
vH. Fahrpreisermäßigung. Der Sondcrzug,
aus D-Zugwagen gebildet, verläßt am 20.
Juni Altona Hbf. um 14,26 Uhr, Hamburg
Hbf. 14,68 Uhr, Wittenberge 17,30 Uhr und ist
in Berlin Lehrter Bahnhof 19,24 Uhr. Rück
fahrt ist am Sonntag, 21. Juni, ab Berlin
Lehrter Bahnhof 20,48 Uhr,' an Altona Hbf.
1,14 Uhr.
Es iļl ganz natürlich, saß Me Anzahl jener, Sie regelmäßig JtomsrOMfi trinken,
immer größer wļrS. Jfofflssütufi mit feinen guten Eigenschaften über
zeugt eben jeden, Ser ihn ernsthaft versucht. Er merkt es bald: