Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

eniiffe vom Meeresgrund 
Dis Auster - ei« Leckerbissen des Wattenmeeres 
Bericht über den Wiederaufbau eines alten Erwerbszweiges durch Zucht und Fang des sehr geschätzten Schalentieres 
Es ist ein bunter Bilderbogen, den die Leser 
oer Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung in 
oer Folge unserer Heimatseiten an jedem 
Sonnabend finden. Da gibt es einen Dichter 
vesuch und ein Schießen der Rendsburger Ar 
tillerie, den Bericht über eine Fischbrutanstalt 
und eine Silberfuchsfarm, einen Querschnitt 
durch die Wasserversorgung einer Stadt und 
den Aufriß einer Flußabdämmung. Es bleibt 
rein Winkel der Heimat undurchstöbert, und 
unsere eigene Erwartung, was uns ein neues 
Erhaben an Erlebnissen und Möglichkeiten 
bringen wird, ist sicher noch größer als die 
Ueberraschung mancher Leser, gerade ein 
Lhema ihres Lebenskreises in aller Ausführ- 
uchkeit in den Spalten der Landeszeitung be 
handelt zu finden. Eingedenk der Tatsache, daß 
unsere Heimat meerumschlungen ist, haben 
war uns nun vor einigen Tagen auf schwan 
kenden Planken dem Meere anvertraut und 
nn Aufträge der Heimatbeilage auch einmal 
dem Getier der Nordsee einen Besuch abgestat 
tet. „Ans schwankenden Planken" ist übrigens 
weitgehend übertrieben, denn unser Schiff war 
lehr stabil und auf dem Wattenmeer klucksten 
we Wellen auch nur in der Größenordnung 
ganz gewöhnlicher Eiderwellen. 
Wir statteten der „Nordfriesischen Austern- 
Uttd Muschelkulturen G. m. b. H. Wyk a. Föhr" 
emen Besuch ab, die für das schleswigsche 
Wattenmeer südlich des Hindenburgdammes 
Besetzungs-, Abfischungs und Untersuchungs- 
Rechte für die Austern- und Muschelkultur be 
sitzt. 
-Ue Austern werden nach halbjähriger Ent 
wicklung von den Dachpfannen gelöst, um 
darauf erneut dem Meere übergeben zu werden. 
Lichtbild: Emde. 
Tie Austern sind nach dem Kriege als das 
sägliche Brot der oberen Zehntausend etwas 
in Verruf geraten. Sie teilten dies Schicksal 
wit anderen Erzeugnissen des Bteeres, dem 
Kaviar und den Hummern. Es brauchte nur 
Noch der Sekt hinzuzukommen und man hatte 
1923 nicht nur das Gelage à la Sklarek, son 
dern auch die Zutaten zu einem Schlager zu 
sammen: „Kaviar, Hummern, Austern, Sekt — 
nsles, was so knorke schmeckt . . ." Diese ver 
führerische" Speisekarte sang mit schmachtender 
stimme zum Geheul der Saxophone der Tanz- 
ibnni seiner monokelbewaffneten, herrenschnitt- 
berzierten Partnerin in die Ohren, die dann 
nielleicht eine gewisse innere Leere verspürte, 
wenn die Leckerbissen nachher doch nur durch 
grause oder Rahmbonbons dargestellt wirr 
en. Ein wirkungsvoller Gegensatz zu den 
^rüumereien auf dem Parkett waren die frei 
heitlichen Gesänge, die aus der Verachtung ir 
ischer Genüsse kamen, mit denen die Kumpels 
ir Landstraße ihre Stellung zum Kaviar 
sundtaten: „Und wenn sie uns die Stiefel- 
Whln mit Kaviar beschmiern, wir lassen uns, 
wir lassen uns zur Arbeit nicht verführn." 
Das war einst, und die Zeit für die Ehren 
rettung der Auster ist gekommen. Es war auch 
icht überall so. In anderen Teilen Europas 
Werden die Austern von wesentlich breiteren 
^evölkeruugsschichten als Leckerbissen vertilgt, 
tur in Nordöeutschlanö stellte man sie gern 
T abgesehen von den Kennern — mit dem 
benutz von Froschschenkeln und Schnecken auf 
Me Stufe. Die Frage ihrer Verbreitung auf 
,^u Markt wird im wesentlichen eine Frage 
cs Preises sein. Die Frage ihrer Zucht und 
Zes Fanges überhaupt ist für uns heute zu 
Züer Frage der Arbeitsbeschaffung und der 
, Kostenersparnis geworden, ja vielleicht sogar 
er Ernährung, denn Austern sind nahrhaft 
rs^ö leicht verdaulich durch ihren Gehalt an 
^uveitz, Fetten und phosphorsauren Salzen. 
Milte man die Möglichkeiten zur Zucht so 
'drdienstvoller Tiere ungenutzt vorübergehen 
^hen in einem Lande, das mit jedem Stück 
en Bodens rechnet? 
Denn man wird erstaunt sein, welche volks- 
w^tschaftlich bedeutende Rolle die Auster spielt. 
Mt Amerika machte der Austernfang 1927 
t wa ein Achtel des Gesamtwertes aller Fische- 
^len aus. Deutschland bezog seine Austern 
'jtz überwiegend aus Holland, während 
, ber Saison von September bis März vor 
tzM Kriege etwa 49 Millionen Stück. Nach 
Kriege ist der deutsche Verbrauch sehr zu- 
^llegangen. Welche Einbuße Hollands ge 
samte Austernausfuhr in den Zeiten der De 
visenschwierigkeiten in aller Welt genommen 
hat, mag folgende Uebersicht zeigen: 
1935 1936 
Januar 1400 000 900 000 
Februar 1300 000 900 000 
März 1300 000 660 000 
April 2 600 000 700 000 
Die _ holländische Austernzucht wird zur 
Hauptsache von dem Städtchen Ierseke an der 
Osterschelde betrieben. Seine 5000 Bewohner 
leben alle irgendwie von den Austern,' es be 
sitzt eine Flotte von 220 Fahrzeugen. Noch 
zwei weitere Orte beheimaten zusammen 280 
Schiffe, die auch nur dem Austern- und Mu- 
schelfang obliegen. Die Zahlen verdeutlichen, 
welche Bedeutung der Austernkultur als Ar 
beitsbeschaffungsmaßnahme zukommt. 
Wie fast alle bedeutenden Dinge, wurde auch 
schon die Austernzucht von den alten Römern, 
die bekanntlich rechte Feinschmecker waren, be 
trieben. In Nvrdfriesland war der Genuß von 
Austern schon in ältester Zeit üblich, was die 
in den Kjökkenmöddingern aufgefundenen 
Austernschalen beweisen. Späterhin war die 
Austernfischerei vor allem für Amrum und 
Sylt eine beachtliche, wenn auch mit vielen 
Mühsalen verknüpfte Erwerbsmöglichkeit. Der 
Chronist C. P. Hansen von Sylt schreibt: 
„ „Der Winter des Jahres 1740 war sehr 
strenge. Vom 16. Januar bis zum 12. März 
fuhr uud ging man auf dem Eise von den s 
Inseln nach dem Festlande, so daß förmliche j 
Straßen auf dem Eise entstanden. Die Austern- I 
bäuke litten aber durch den Frost sehr, indem ! 
viele Austern erfroren oder unter der Eisdecke ! 
erstickten. Tie Sylter Austernfischer schieden in ļ 
diesem Jahr von der Austernfischerei auf lauge 
Zeit, da der damalige Austernpächter, der Ham 
burgische Kaufmann Wincklcr, ihnen noch von 
vielen Jahren her den Fischerlohn schuldete 
und auch im Jahre 1740 keineswegs ihnen ge 
recht ivcrdcn wollte. Von jetzt an nahmen 18 
Böte vvil Amrum und 14 voll Römö an dieser 
Fischerei teil." 
In der Gegenwart kam der Austerufang, der 
vor 25 Jahren noch rund eine Bkiltiou Au 
stern jährlich einbrachte, durch Raubfischerei 
fast völlig zum Erliegen. Auch Seeigel, See- 
sterne, Krabben und andere Austernfeinde 
räumten gehörig auf. Lediglich an der Nord 
spitze der Insel Sylt besaß die Austernfische 
rei einen festen Stützpunkt. 
Der Leiter des Wyker Unternehmens gibt 
mir an Bord seines Motorkutters „De jonge 
Jon" bereitwillig Auskunft über den Neu 
aufbau der Zucht. Er hat lauge Jahre in 
Holland gelebt und sich dort eingehende Kennt 
nisse über seinen Beruf erworben, die er nun 
in Deutschland nutzbringend einsetzen will. 
An Bord des Schiffes befinden sich 320 000 
Austern, die gerade in der Nacht von Holland 
gekommen sind und den Grundstein zur Zucht 
bilöeu sollen. Da sie wegen ungünstigen Wet 
ters ziemlich lange unterwegs waren, sollen 
sie ohne Verzug dem Meer übergeben werden. 
Wir nehmen Kurs auf die Austernbänke östlich 
von Föhr. Der Aussetzung der 320 000 wohnt 
auch Oberfischmeister Dr. Heidrich vom Ober 
fischmeisteramt Altona, der aufsichtführenöen 
staatlichen Stelle, bei. 
Die Auster siedelt auf den oft von Milliar 
den von Individuen bedeckten Austernbünken. 
Eine Austernbank ist nun nicht etwa dasselbe 
wie eine Sandbank, also ein sandiger Streifen 
Meeresgrund, der sich über seine Umgebung 
erhebt und vielleicht sogar bei Ebbe trocken 
liegt, sondern eine Austernbank muß fest- 
sandigen Grund haben, der im Wattenmeer 
ungefähr 4—5 Meter und in anderen Gegen 
den auch bis zu 50 Meter unter dem Wasser 
spiegel liegt. Die Bänke im nordfriesischen 
Wattenmeer mußten, da fie lange nicht mehr 
benutzt waren, zunächst gehörig von allem 
Unrat und allerlei austernfeindlichem Getier 
gereinigt werden. Das geschieht mit dem Au 
sterneisen oder Schaber, einem festmaschigcn 
Netz, das an einein rechteckigen, mit Zähnen 
versehenen Eisenrahmen befestigt ist, der die 
Bänke abkratzt. Das Motorschiff „Augusta" der 
Biologischen Forschungsanstalt Helgoland hat 
im vorigen Jahre durch Fischproben die genaue 
Lage der Austernbänke neu bestimmt. Mannig 
faltig war das Ergebnis der vorgenommenen 
Reinigungs-Schleppzüge. Wenn sich der In 
halt des Netzes auf das Schiffsdeck ergießt, 
sieht man in einem wimmelnden Haufen fast 
alle Bewohner des Wattenmeeres öurchein- 
Holländische Austern 
zum Aufbau der deutschen Zucht. 
Lichtbild: Helmut Martens. 
Der Ertrag eines Schleppzuges. 
Lichtbild: Helmut Martens. 
ander krabbeln. Schollen, Butt, Aale, Seeigel. 
Seesterne, Krebse, Seespinnen kriechen und 
rutschen über das Deck. Einige besonders 
prächtige Exemplare werden herausgesucht für 
das Aquarium der Helgoländer Biologischen 
Station, Nach Beendigung der Reinigung wird 
die endgültige Lage der Bank durch Peilung 
mit Küstenmarken noch einmal festgelegt. Um 
die Bank zur Zucht geeigneter zu machen, wer 
den dann nach der Reinigung ringsherum in 
den Meeresgrund — Dachpfannen gesteckt. Sie 
find vorher im Kaltbad mit einer Kalkschicht j 
überzogen worden. Im Juli uud August be 
ginnen die Austern, in diesem Entwickluugs- 
stadium als Saataustern bezeichnet, zu laichen. 
Die winzigen Eier, bei großen Austern bis 
über eine Million Stück, für das bloße Auge 
etwa erst nach lltägiger Entwicklung sichtbar, 
setzen sich an den Dachziegeln fest. Selbstver- 
stüuölich ist das nur ein geringer Teil, und 
der meiste Laich geht im Wasser verloren. 
Während des Winters entwickeln sie sich an 
dieser Stelle. Im Mürz werden die Pfannen 
an Land geholt und die Austern mit einem 
Messer gelöst. Es geht verhältnismäßig leicht, 
da die Kalkschicht mitabsplittert. Die abgelösten 
Austern werden nun auf Bänke ohne Ziegel 
ausgesetzt und setzen sich, durch die Strömung 
getrieben, an irgendeinem Widerstand am 
Grunde fest. Es soll dies auf den Bänken ge 
schehen, denn in sandiger Gegend würden die 
Austern versanden. Dann bleiben sie zwei bis 
drei Jahre sich selbst überlassen, bis sie nach 
Ablauf dieser Zeit marktfähig geworden sind. 
Jedes Jahr von September bis April werden 
die Bänke abgefischt mit dem Austerneisen, 
zum Fange und zur Reinigung. Alle Austern, 
die noch nicht voll entwickelt sind, werden wie 
der dem Meere übergeben. 
Das Schiff hat sich inzwi 
schen der Austernbank Koham 
an der Ostküste Föhrs ge 
nähert. Wir befinden uns 
nicht weit von der Insel, die 
zur guten Hälfte Marschen 
land und an dieser Stelle von 
einem hohen Deich umsäumt 
ist. Der Turm der in ihrer 
Wucht trotz aller Kargheit ein 
drucksstarken St. Nikolaikirche 
und eine Windmühle blicken 
aus der Ferne über diesen 
Wall hinüber. Es ist auf 
laufend Wasser. Die Bank ist 
durch einige Stöcke markiert. 
Die Austern sind auf ihrer 
Reise trocken und fest in 
Säcken und Kisten verpackt 
gewesen. Sie kommen aus 
Holland, da die Zuchtversuche 
der Biologischen Anstalt Hel 
goland noch nicht so weit gediehen sind, 
daß wir uns von der Einfuhr von Saat-, 
gut frei machen konnten. Die Zollfor 
malitäten sind bereits erledigt — nun 
können sie mit gutem Gewissen dem Meere 
übergeben werden. 100 000 Brutaustern und 
220 000 Saataustern! Sie werden durchaus 
nicht so ohne jedes Zeremoniell ins Meer ge 
kippt. Mit derselben weitausladenden Arm 
bewegung, mit der der Bauer das Korn auf 
das gepflügte Land wirft — derselben Gebär 
de, die in der bekannten französischen Brief 
marke der Süerin eine klassische Formung er 
fahren hat — streut oder sprenkelt auch der 
Austernfischer seine Austernsaat ins Meer, wie 
der Bauer der Hoffnung, daß sie ihm viel 
fältige Frucht bringen möge. Bei Koham uud 
der Landspitze Näshörn besetzen wir drei 
Bänke. Andere liegen im Mittelgrund, „Ruten 
de Revel", bei Hörnum und au vielen anderen 
Stellen. Weitere bekannte europäische Bänke 
sind oder waren westlich von Helgoland, im 
dänischen Limfjvrd, in Holland und an den 
atlantischen und den Mittelmecrküsten. In der 
Ostsee kommt die Auster nicht vor, denn sie 
braucht zum Leben einen Salzgehalt von min 
destens 1,7 Prozent. 
Ein weiterer Zweig des Unternehmens ist 
die Muschelkultur. Jeder Wattcnwanöercr 
kennt die graublauen Bänke, die dicht mit 
Miesmuscheln belegt sind. Auch die Mies 
muscheln sind gekocht oder gebraten eine Deli 
katesse. In unserer Gegend oder bei dem Sol 
daten des Weltkriegs, der sie hin und iviedcr 
bekam, waren sie allerdings nicht sehr beliebt. 
Mir wird versichert, daß das vor allem an der 
ungenügenden Ausspülung gelegen habe: so 
hätte man mehr Sand als Muscheln im Mund 
gehabt. Jedenfalls sind die Kölner anderer 
Meinung. Sie verspeisen wöchentlich 6 Wag 
gons aus Holland kommender Muscheln, ein 
Quantum, das zeigt, welcher Wertschätzung sich 
die Schalentiere bei den Mitbürgern von 
Tünnes und Schäl erfreuen. 
Die wild wachsende Miesmuschel liegt zu 
dicht auf den Bänken und bei Ebbe zu lange 
trocken, um sich zu ganzer Größe zu entwickeln. 
Man verteilt sie also in größeren Abständen 
im Sommer auf tiefere Bänke. 
Ein holländisches Sprichwort sagt: „As de 
haver goot bellen, goor de mossels swellen", 
auf deutsch: „Wenn der Hafer an zu blühen 
fängt, fangen die Muscheln an zu schwellen 
sfleischig zu werden)". Im Winter werden sie 
dann geerntet, gescheuert und tüchtig verwäs 
sert, damit sie allen Sand ausspucken. 
Schollen, Butt, Aale, Seeigel, Seesterne, 
Krebse und Seespinnen — ein krabbelndes 
Durcheinander von Wattenmeerbewohnern. 
Lichtbild: Helmut Martens. 
So haben der Austernfischer und seine Hel 
fer an Land das ganze Jahr über zu tun. Es 
herrscht Arbeitsteilung: ein Teil ist immer 
mit den Kuttern unterwegs zum Reinigen, 
Aussetzen und Fischen,' der andere ist an Land 
mit dem Bearbeiten des Gerätes, der Ziegel, 
dem Reinigen des Fanges, dem Sortieren, 
Verpacken usw. beschäftigt. Das angeführte 
Beispiel von Aerseke zeigt, wieviel Menschen 
sich um diesen Erwerbszweig zu gruppieren 
vermögen. Es war immer ein Charakteristikum 
der nvrüfricsischen Inseln, daß die Bewohner 
alle miteinander nur zwei oder drei Beschäfti 
gungen nachgingen. Einst fuhren sie alle auf 
den Walfischfang. Er wurde abgelöst durch die 
Seefahrt und die Landwirtschaft. Die Bedeu 
tung der Seefahrt schwand dahin, der Bade 
betrieb, schon etliche Jahrzehnte anlaufend, 
wurde immer mehr zum kennzeichnenden Er 
werbszweig auf den Inseln. Er vermag mit 
der überaus kurzen Saison heute nicht mehr 
ganzjährig zu befriedigen. Wir stehen am An 
fange der Entwicklung der Austernzucht, aber 
es ist eine gute Hoffnung, daß sie gedeihen 
möge, um das Loch im Portemonnaie einer 
Landschaft zu stopfen, das eine in ihrem Er 
trage zurückgehende Beschäftigung gerissen hat. 
Wer weiß, vielleicht ist „De jonge Jon", der 
uns jetzt bullernd durch das trüüverhangene 
Wattenmeer dem Wyker Pier zuträgt, das erste 
Schiff einer stolzen Flottille von 600 Kuttern? 
I. B.
	        
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