Schleswig-Holsteinischer Wirtschaftsdienst
Bedenken und die Antwort
Betrachtungen zu den Folgewirkungen
aus der künftigen Preislage für Pferde.
Im Herbst vorigen Jahres erschien in der Lan
deszeitung ein der Deutschen Landwirtschaftlichen
Tierzucht entnommener Artikel aus der Feder des
Oberregiernngsrats Dr. Meyer-Berlin, der sich mit
den künftigen Absatz- und damit Preischancen der
deutschen Pferdezucht beschäftigte. Darin hieß es
u. a.: „Im Jahre 1838 wird die Heeresvermehrung
beendet sein, der Bedarf an Remonten wird dann
viel geringer werden. In den Jahren 34-38 wurden
viele Stuten den Hengsten zugeführt, es besteht
daher die Gefahr, daß mit dem Jahre 1938 ein
Ueberschuß an Pferden eintreten wird."
Der Verfasser folgert daraus die Möglichkeit
einer etwaigen Preissenkung, die sich bei der
Warmblutzucht besonders nachteilig bemerkbar
machen müsse, da hier der praktischen Erfahrung
gemäß die unter Mittelqualität stehenden Tiere
meistenteils einen größeren Preisabschlag erdulden
als die entsprechende Qualität bei den Kaltblütern.
Insofern tüten vornehmlich die Warmblutzüchter
gut, den Gefahren einer Ueberproduktion vorzu
beugen. Um mit dieser nur in großen Linien wie
dergegebenen Feststellung kein falsches Bild auf
kommen zu lassen, seien mir nachstehende Bemerkun
gen gestattet:
1. Durch die neue Regierungsverordnung dürfen
ab 1. Januar 1937 nur angekürte Stuten den Heng
sten zugeführt werden; damit hat die Regierung
das Einzige und Notwendige in dieser Hinsicht ver
anlaßt. Mit einer wilden Kreuzungszucht ist es
vorbei. Zugleich wird jeder Züchter bestrebt sein,
auf seinem Bauernhöfe eine gute Mutterstute zu
halten, deren Nachkommen später als Remonten
geeignet sind. Bis aber auf jedem Bauernhöfe eine
gute Stute mit geschlossenem Körper und korrektem
Gang vorhanden ist, ist noch ein recht weiter Weg.
2. Wenn auch im Jahre 1988 die Armeevermeh
rung beendet ist, und wenn auch Reit- und Gespann
pferde für alle Gliederungen der Armee vorhanden
sind, so gibt das noch keinen Anlaß zur Sorge, daß
alsbald die Preise für Pferde sofort fallen. Jahre
lang wird man beim Militär noch manches Pferd
vorzeitig als ungeeignet ausmerzen müssen, dessen
Ankauf nur geschah, weil etwas Besseres nicht zu
haben war. Bis alle Bedingungen, die betreffs
Körper und korrektem Gang der jungen Remonten
gestellt werden müssen, seitens der Ankausskom-
mission erfüllt sind, vergehen noch einige Jahre.
3. Der Bedarf an Pferden für die Armee wird
auch in Zukunft ebenso groß sein wie vor dem
Weltkriege. Was an Kavalleriepferden weniger ge
braucht wird, benötigt jetzt die Infanterie für die
verschiedenen Zwecke.
4. In den letzten Jahren hat sich der Traktor
immer mehr Eingang in die Betriebe des Groß
grundbesitzes wie auch der Bauernhöfe verschafft.
Er ist ein Glied in dem Wirtschaftsbetrieb gewor
den, das mancher Landwirt nicht wieder entbehren
möchte. Mit Hilfe des Traktors werden so manche
Arbeiten besser und rechtzeitiger verrichtet. Gutes
Wetter bei der Vorbereitung des Saatbeetes, bei
der Ernte, beim Schälen der Stoppeln usw. kann
voll ausgenutzt werden. Aber keinem Landwirt wird
es einfallen, maßgeblich seinen Pferdebestanü einzu
schränken. Ein Leiter eines Großbetriebes sagt zu
mir vor Jahren: Kommen sie nach 25 Jahren wie
der, und sie werden hier noch ebensoviel Gespann
pferde vorfinden, wie heute auf dem Gute vorhan
den sind. Das gilt, für die Gesamtheit der Betriebe
gesehen, in gleichem Maße für die Kaltblut- wie
für die Warmblutschläge.
8. Neuerdings nimmt die Luftbereifung sowohl
bei Geschäftswagen wie auch bei Ackerwagen und
vor allen Dingen bei schweren Wagen, die zur
Langholzabsuhr verwendet werden, rapide zu. Diese
technische Wende kommt allen beteiligten Pferde-
schlügen zugute, begünstigt aber keineswegs diese
Gattung und benachteiligt jene.
Man stelle also zum Schluß fest: So richtig es
vielleicht ist vor einer zu großen Ausweitung der
Pferdeerzeugung zu warnen, um unnötigen Rück
schlägen aus dem Wege zu gehen, so falsch ist es
andererseits, aus dieser Warnung eine merklich
günstigere Lage für den Kaltblüter und eine un
günstigere für den Warmblüter ableiten zu wollen.
Allen Schlägen, gleichgültig, ob nun Warm- oder
Kaltblütern zugehörig, ist heutzutage ihr bestimmtes
Aufgabengebiet zugewiesen, so daß es irrig wäre,
aus einer Preisprognose heraus sich zu Maßnah
men zu entschließen, die abgesehen von ihren Kosten
auf Sicht wirtschaftlich nicht vertretbar sind.
Br. in O.
*
Wir geben diesen Ausführungen Raum, weil sie
Bedenken zur Sprache bringen, die seinerzeit des
öfteren aus pferdezüchterischen Kreisen des Reiches
gegen den obigen Artikel vorgebracht sind. Wie dem
Unterzeichneten von dem Ob.-Reg.-Rat Dr. Meyer
vor Monaten versichert wurde, kam es ihm lediglich
darauf an, die Folgewirkungen künftiger Preis
änderungen zu beleuchten und die möglichen unter
schiedlichen Ausschlüge klarzustellen. Eine Wertung
dieses oder jenes Pferdeschlages damit verbinden zu
wollen, habe ihm vollkommen fern gelegen und
gehe — streng betrachtet — aus den Ausführungen
auch nicht hervor.
Wir bemerken dazu ergänzend: Gegenüber 1932
erhöhte sich die Zahl der Stutenbedeckungen in 1933
um 24 vH. Beim Warmblut war die Steigerung
der Bedeckungsziffern mit einer Zunahme um
41 vH erheblich höher als beim Kaltblut (15 vH).
Daraus allein schon ergab sich — abgesehen von der
unterschiedlichen Reaktum mittel- und untermittel
wertiger Warm- und Kaltblutpferde auf fallende
Pferdepreise die Notwendigkeit der Warnung vor
einer absatzwidrigen Aufblähung der Pferde
erzeugung.
Das Verhältnis hat sich im Jahre 1934 zwar
nicht in demselben Maße fortgesetzt, indem mit
228 900 von Kaltbluthengsten gedeckten Stuten 15 vH
mehr als 1933 gedeckt wurden, während die von
Warmbluthengsten gedeckten 154 000 Stuten eine
Bestandsvermehrung um 18 vH gegen 1933 auswie
sen; trotzdem aber ist die prozentual vorrangierende
Warmblutstutenbedeckung offensichtlich. In gleicher
Richtung bewegen sich auch die neuesten, von den
preußischen Lanbgestüten veröffentlichten Ziffern.
Die Zahl der gedeckten Stuten betrug hier von
Januar bis April 1936 ldas Ergebnis in den Ver-
gleichsmonaten 1935 in Klammern) beim Warmblut
72 829 Stück (67 976), beim Kaltblut 39 068 Stück
(37 672). Die prozentuale Zunahme der Stutenbe
deckungen belief sich demnach beim Warmblut auf
7 und beim Kaltblut auf v vH gegenüber dem
Vorjahre.
Von einer rückläufigen Bewegung der Warmblut
stutenbedeckung kann also bis jetzt nicht die Rede
sein. So selbstverständlich auf Grund des geringeren
Armee- und allgemeinen Bedarfs die stärkere Ein
schränkung der Warmblutstutenbedeckung gegen
über der Kaltblutzucht war. ebenso notwendig war
ihr späteres Ausholen, als die stärkere Remontie
rung einsetzte bzw. in Aussicht stand. Nachdem nun
aber die Stutenbedeckungsziffer des Warmblutes
von 34 vH der Gesamtbeöeckungsziffer 1932 auf
reichlich 40 vH in 1984 und 1934 angestiegen ist,
dürfte dieses Ausholen an eine Grenze gekommen
sei, bei deren Ueberschreiten den gegebenen Absatz
bedingungen nicht mehr gedient ist.
Gewiß ist der Ausdruck „gegebene Absatzbedingun
gen" ein weitläufiger Begriff, über den sich debat
tieren ließe, aber nicht ein-, sondern beiderseitig,
und zioar absolut auf der Grundlage, daß dem
Warmblüter bei der Remontierung und dem Kalt
blüter in der allgemeinen Bedarfssphäre eine ge
wisse größere Obacht geschenkt wird. Darüber sich
an dieser Stelle literarisch auszulassen, ist nicht
statthaft. Mögen die beiden großen Pferdearten
gruppen Warm- und Kaltblut in den verschiedenen
Absatzgebieten ihre Geeignetheit nach den Merk
malen der Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen,
dann wird es — prüfungswillige und sachliche
Stellen vorausgesetzt — an einer ordnungsgemäßen
Aufteilung der Interessen nicht fehlen.
Da Unterzeichneter aus derzeitiger Rücksprache
um das Echo des genannten Artikels weiß, sei zu
den geäußerten Bedenken von Herrn Br. in O.
gleichzeitig die Antwort gegeben. Die Obacht, die
dem Artikel aber gezollt wurde, ist allein schon
Grund genug, um die geäußerten Bedenken unserem
Leserkreis vorzutragen. Dr. B.
2m Eritßchirldirngsverfahrerr
regelt ein Erlaß des Reichsministers für Ernäh
rung die Ablösung nichtbeteiligter Forderungen.
Danach wird für den Fall, daß der Erfolg der
Schuldenregelung deshalb in Frage gestellt ist, weil
eine nichtbeteiligte Forderung vorhanden ist. zu
deren Begleichung der Betriebsinhaber auch nach
Durchführung des Schulöenregelungsverfahrens
nicht in der Lage sein wird, eine Prüfung darüber
angeordnet, ob der Betriebsinhaber in der Lage
sein würde, diese Forderung im Falle ihrer Um
wandlung in eine unkündbare Tilgungsforderung
zu verzinsen und zu tilgen. — Ist diese Frage und
die Durchführbarkeit des Schuldenregelungsver
fahrens zu bejahen, so ist die Forderung im Ent-
schulöungsplan (Vergleichsvorschlag) in eine un
kündbare Tilgungssorderung mit 4,8 vH Zinsen
und 0,5 bis 5 vH Tilgung umzuwandeln; gleichzei
tig ist ihre Barablösung vorzusehen. Kürzungen
und Abzüge sind nur mit Einverständnis des Gläu
bigers zulässig. Hat der Betriebsinhaber die wäh
rend des Verfahrens aufgelaufenen Zinsen aus
nahmsweise nicht gezahlt, so ist auch ihre Ablösung
vorzusehen, soweit ein Verzicht des Gläubigers auf
diese Zinsen nicht zu erreichen ist. In Höhe des
Ablösungsvertrages geht die Forderung auf die
Entschuldungsstelle über; im übrigen finden die für
die Ablösung beteiligten Forderungen und deren
Sicherung geltenden Vorschriften Anwendung.
„Nichtbeteiligte Forderungen" sind solche Forde
rungen, die nicht von dem Entschulbungsverfahren
erfaßt werden; es dürfte sich dabei im wesentlichen
um Forderungen handeln, die nach der Eröffnung
des Verfahrens entstanden sind.
Die Ueberwachungsstelle für Wolle
hat durch Anordnung W 21 ihre Anordnung W 19
geändert. Es werden die Verarbeitungsmengen
für die einstufigen Wollwebereien und andere Wirt
schaftszweige der Gespinste verarbeitenden Indu
strie anders als bisher geregelt. Außerdem ist sie
ermächtigt, Betrieben und Personen, die früher
Lohnarbeit vergeben haben, einen Teil ihrer Grund
menge als Lohngrundmenge festzusetzen, die außer
halb des eigenen Betriebes verarbeitet werden muß.
Die Ģrzeugerfestpreişe für Stein-
Beerenobst
betragen für Erdbeeren, Güteklasse 6 22,60 MM,
(Faßware) 16 MM) Johannisbeeren A 13 M^>
(Fatzware) 10 MM, schwarze 25 MM) Stachelbeere^
grün, hartreif, A 12 MM, reif, B (Faßware) 9 °ş'
Himbeeren, Garten-, B (Faßware) 27 MM) Pşin
siche, Weinbergs-, A 16 MM, B 12 MM. C8^ ;
Mirabellen A 16 MM, B (Faßware) 10 MM) Sauer
kirschen, Schattenmorellen. Luöwigskirschen 21 ' ,
alle übrigen Sorten 19 MM) Süßkirschen, Marius
ladenware 8 MM, Brennkirschen 5 MM, Die Prş
gelten je 60 Kilo ab Station des Erzeugers.
Wald-Himbeeren beträgt der Verarbeiter - Ģ
standspreis (Festpreis) ausschließlich Fracht 20
je 50 Kilo.
Gütezeichen für Maßkleidung
Auf dem deutschen Schneidertag in Frankfurt *•
M. wurden die beruflichen, fachlichen und wir^
schaftlichen Fragen des Herrenscheider-Handwer-Ş
erörtert. Vor allem spielten dabei das beruflş
Ausbilöungswegs- und Prüfungswesen und
nahmen zur fachlichen und wirtschaftlichen Ertûķ
gung des Herrenschneider-Handwerks eine Ro^'
Von Interesse ist, daß das Herrenschneider-Han^
werk plant, ein Gütezeichen für Maßkleidung eiiķ
führen, das dazu bestimmt ist, das gute Erzeugn^
gegenüber minderwertigen Erzeugnissen äußcrlm
zu kennzeichnen. Zur Verstärkung der „Mode"-şş
strebungen hat der Reichsinnungsverband des
renschneiöer-Hanöwerks seit kurzem ein besonders
Modeamt eingerichtet. Dieses Modeamt trat diĶ
die diesmalige Modctagung zum ersten Male & ü>
ßerlich in Erscheinung.
Der Wirtschaftsverband
der deutschen Elektrobeleuchtungsindustrie
tagte in Eisenach mit dem Ziel, einen marktregeln-
den Verband zu schaffen, der für einen Teil dek
Veleuchtungsindustrie, nämlich die Elektrobeleuöp
tungskörperindustrie, bereits bestand und nunmķ
auf alle Beleuchtungsindustrien ausgedehnt werdet
sollte, was auch geschah. Der Wirtschaftsverband
nahm den Namen „Wirtschaftsverband der deutscht
Elektrotbeleuchtungsinöustrie" an und wählte 3 11
seinem Vorsitzenden den Leiter der Fachgruppe 18
in der Wirtschaftsgruppe Elektroindustrie, von
Nochhaupt. Innerhalb dieses neuen Wirtschaftsvei
vandes bestehen Arbeitsgruppen für 1. Wohn- »n»
Raumleuchten, 2. Zwecklcuchten und 3. Porzellan"
leuchten. Die Schaffung einer Arbeitsgruppe
Holz- und Glasleuchten ist für die nächste Zukunff
zu erwarten.
Eine Kartei von notleidenden
und anstragsvedürftigen Firmen
aufzubauen, betrachtet die Bezirksausgleichsste^
für öffentliche Aufträge als wesentliche Verbesserung
ihrer Arbeitsmethode, um jederzeit genau über ^
Lage des Bezirkes unterrichtet zu sein und helfen^
eingreifen zu können. Die Aufnahme in die Kart^
erfolgt einer Sitzung des Beirats zufolge sowşş
auf Antrag einer Firma, die zusätzliche öffentlich
Aufträge glaubt beanspruchen zu können, als aNK
auf Grund anderweiter Ermittlungen der Bezirks
ausgleichsstelle selbst. — Die Unkosten der Stellt
werden unter 1 vT des Wertes der vermittelt^
öffentlichen Aufträge liegen.
Zwecks Vekämpsung der Wilderer
können nach einem Runderlaß des Reichsjustizrn^
nisteriums zur Unterstützung der Jagdschuhbere^
tigtcn die Bevölkerung herangezogen werden.
sonen, deren Angaben die rechtskräftige Verirrte--
lung eines Wilderers herbeiführen, erhalten ei-n
Belohnung von 20 bis 200 MM.
Hamburger Börse
Amtliche Notierung in MM für 100 MM Nennwert
(Ohne Gewhär>
Baake,
Slelchsvank
DD.-«ank
Drerdn. Baal
Beretnsdant
Westh. Bant
Schl.-tz. Bank
Berkehrr-Bkt.
Hdg. Hochbahn
Dtsch.-Oftafrika
vapag
Hbg.-Stwamei.
Nordd. Lloyd
Woerm.-Liwe
15 6.
195.75
95.00
95.25
117 00
126.00
78.00
92.25
46 00
14.50
28 00
16.00
45 00
13.6.
198.50
95.10
95 25
117.00
126 00
77.50
92.00
46 00
14 37
28.50
16.87
45.00
Industr.-Akt. 15.6. 13.6.
«Ug. El..«.
Alsen-Tem.
Breitend, lern
Lldschl.-«..
tzolsten-Br.
Hary. Bgd..D
Schuckert-Sl.
Siemens
HLW.
Deutsche Erdöl
ID.-ffaiden
Beudestz
Ältdeli«
36.62
165 01
152.00
114.10
112 00
129.00
154 25
197.00
143.00
130.25
170.00
22 75
110.25
36.62
164.00
153.00
114.00
112.50
129 00
153.50
197.00
142.00
129.50
170.25
22.75
110.25
Als Staatsllnterstützung
für norwegische Werften
wird zwecks Modernisierung und Ausbau eine
Staatsgarantie von 60 vH. des Gesamtbetrages von
7,6 Mill. Kr. vorgeschlagen. Da die in Frage kom
menden Gemeinden und die Werften selbst 40 vH.
ausbringen und nicht nur die Verzinsung, sondern
auch die Amortisierung der vom Staat garantierten
60 vH. übernehmen müssen, hängt die endgültige
Annahme des Planes noch von den Gemeinden ab.
Hamburger Sehweinemarkt
Altona, den 16. Juni 1936
reife: a 55. bl 54. b2 53. c51. 6 49. gl 54. g 2 49-50
leg Lbdaew Auftrieb: 9310-f- 53 Beobachtungstiere
lObne Gewährt Handel: zugeteilt
Hamburger Kälbermarkt
oppellender
ste Mast- und Saugkälber .
tttlere Mast und Saugkälber
ringere Saugkälber ....
ringe Kälber ....
iiftieb: 1371 + Beobachtungstiere.
16.6. 9.6.
65—72 68—75
56 -64 60—67
46—55 50-58
40—55 40—48
Handel: mittel
Handel nnd Wandel
Frischmelkende Kühe
waren, wie es in einem Bericht der Westfälischen
Provinzial-Viehverwertungsgenossenschaft in Mün
ster i. W. u. a. heißt, gefragt und von diesen bes.
die amtlich kontrollierten. Die nicht verkauften
Tiere waren fast ausschließlich hinsichtlich des Ab
kalbens zu weit zurück. Wie vorauszusehen war,
waren es wieder auswärtige Käufer aus Süd-
deutschland, welche die meisten Tiere ersteigerten;
ferner waren zahlreiche Besucher von Abmelkewirt-
schaften aus dem rheinisch-westfälischen Industrie
gebiet anwesend.
Kieler Schlachtviehmarkt vom 18. Juni
Auftrieb: 1494 Schweine. Handel: verteilt. Preise:
Klasse A 54,6, Bl 53,5, B2 52,5, C 50,5, D 48,5, Gl
53,6, G2 60,5 MM je 50 Kilo.
«ohne Gewähr. Deutsche Schlachtviehmärkte 15. Ml 1936
Kammernotierung Berlin am Markttage. Preise für I Pfd. Lebendgewicht in M/t/l
Markt
1. Ochsen
2- *
3- ,
4. »
1 Bullen
2.
1. Kühe
2. „
1. Kälber
2. „
1. Schafe
2- „
1. Schweine
2. .
3. *
1. Sauen ..
Ochs. Bu.Kü.
Kälber
Schafe
Schwein.Sau.
Ochs, Bu.Kü.
Kälber
Schafe
Schwein.Sau.
Itanitü
44
42
38
42
38
70—75
62-68
42-46
56
54-55
52
52
131
883
753
1823
verteilt
mittel
mittel
verteilt
45
43
39
43
36—39
70-75
63—69
561/2
551/2
521/2
50—55
44
40
42
38
42
38
65-68
55—64
42-47
36-42
56
54-55
52
52-55
Düsseldori
45
43
43
39
69-74
62-68
57
55—56
53
51-56
Auftrieb und
129
542
10
2642
zugeteilt
flott
zugeteilt
189
1432
1100
2778
verteilt
schlecht
schlecht
verteilt
Han
113
625
3362
verteilt
mittel
verteilt
45
43
39
43
39
70—72
63-68
561/2
551/2
521/2
55V,
del au)
99
889
10
4262
zugeteilt
lebhaft
zugeteilt
Frankfurt/ü.
45
43
40-43
35—39
64—70
57—63
57
55-56
53
50—56
Man
44
40
42
38
42
38
63—72
60—65
46—50
43-45
56
54—55
52
52-55
den Märkten
196
627
3806
zugeteilt
langsam
mittel
zugeteilt
83
177
256
1016
zugeteilt
gut
mittel
verteilt
45
40
43
40-43
35-39
57
55-56
53
53-55
83
974
zugeteilt
zugeteilt
15.6
Leipzig
44
42
42
38
70-/2
62-68
42-45
37-40
56
54-55
52
32-57
129
405
1067
1665
vert.
mittel
längs.
zuget
44
40
42
38
42
38
72-75
65-70
42-46
38-40
56
54-55
52
52-55
150
367
1267 ^
2034
vert.
mittel
längs,
zuget
Berliner Schlachtviehmarkt
Berlin 16 Juni (Vorberichtl -Ohne Gew-i^
Mitgeteilt von der Reichsviebwertunasaeiellilbaft
Es wurde gezahlt für 50 Ka. Lebendgewitbt:
Preise: Auftrieb: Verlauf:
Rinder 20-44 691 glatt
Kälber 44-73 2907 ruhig
Schafe 25-52 5059 mittel
Schweine 17385 glatt
Schweine Klasse A bis E 48V--54-«- Sauen 50-«--S3
m
Viehmärkte vom 15. Juni
Dresden: 189 Rinder. 1432 Kälber von guter ~,f
schasfenheit. Bei nur langsamem Geschäftsver-a
und durchschnittlich 7 MM niedrigeren Notizen 3^
räumt. 1100 Schafe bis aus einen Rest von 139 »V
kauft, langsames Geschäft. Lämmer und Hanfh.x
wurden bis zu 2 MM, Schafe bis zu 6 MM schiva-v
bewertet. 2748 Schweine anteilmäßig zugeteilt. , ,j
Frankfurt a. M.: 196 Rinder, Bedarf noch.n-A
zu 20 vH gedeckt. Qualität bei Ochsen und Fa-> ş,
geringer. Kälbermarkt reichlich beschickt,
höhere Beschickung in norddeutschen Kälbern. ^,i
schasfenheit gut. Bei ruhigem Geschäftsgang
die Preise um 4—5 MM je 50 Kg. nach. Schaltn»
nur schwach befahren. Preiseinbußen betrug
1 MM je 50 Kg., ausverkauft. Schweinemarkt a^e
reichend beschickt, insbes. schwere bzw. FettsclMug
in stärkerem Maße zugeführt. Für diese z. Z. -v-
Nachfrage.
Köln: 169 Rinder, Beschaffenheit gut. 1216
von guter Beschaffenheit. Bedarf gedeckt.
bei ziemlich lebhaftem Handel um 1—2 MM n al it
gebend. 56 Schafe, keine Notiz. 5102 Schweine,,^,
ausgemästet und vorwiegend der schweren Gew-
klaffe angehörend.
Die erste Reichssiedlerschule in Erlangen
An
würbe durch Dr. Ley ihrer Bestimmung überge ^
Sie soll den Siedlern Sieölerwarte und Lehn
ler an die Hand geben, die als Führer einer ® .
lergemeinschaft auftreten könnten. Die Sch"
dieser Siedlerführer sei auf Kakŗe berechnet.