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Schleswig-Holsteinischer Wirtschastsdienst
àr G§treîde-BeWîrL-
ichaftŅg des nächsten Jahres
, Ņas deņ in Goslar abgehaltenen Sondertaguugen
Sl Fachschaften des Reichsnährstandes bei den
ņzelnen Hauptvereinigungen ergriffen zunächst
^ Vorsitzenden der Hauptvereinigungen das Wort,
^ den Ablauf des letzten Getreidewirtschaftsjah-
zu schildern, die bisherige Zusammenarbeit mit
, îtl Verteilern zu beleuchten und an Hand der
^ranZ gewonnen Erfahrungen einen Ausblick auf
i s Aufgaben und Forderungen zu geben, die der
"rktorbner im nächsten Jahre den Verteilern
^Ellen must. Die Marktordnung der Ernährungs-
,?Aschast hat jetzt, so wurde durchweg festgestellt,
ļ' ne Stabilität erreicht, die es nunmehr gestattet,
Zusagen an den Innenausbau des festgefügten
"hbaues zu gehen. Mag auf diesem oder jenem
eüiete noch manches zu erledigen sein, so handelt
j, şich doch jetzt nur noch um Ergänzungen, Ver
zierungen, die an den gewonnenen Grundlagen
'chts Wesentliches mehr ändern, sondern immer
Vervollkommnungen und Fortentwicklungen
^stellen.
Aus den Ausführungen des Vorsitzenden der
der deutschen Getreidewirtschaft erwähnen wir,
^ die getrcidewirtschastliche Marktordnung im
l!Uen Wirtschaftsjahr in ihren Grundzügen keine
Änderung erführt. Der Ordnung des Futter-
à^ŗeidemarktes und damit im Zusammenhange auch
, îr Verwertung des kontingcntssreien Brotgctrei-
^ bzw. der Ueberwachung des Weges des kontin-
êcntierten Brotgetreides bis zur Mühle wird, un-
"stützt durch besondere zusätzliche Maßnahmen,
j 6te Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Auf-
^terhaltung der Ordnung am Futtergetreide-
ņ?rkt macht eine scharfe Abgrenzung des Marktes
, ^ Jndustriegctreidc erforderlich, die durch ge-
la Uere Festlegung des Bedarfes der Industrie-
kreide verarbeitenden Industrien (Brauerei, Mäl-
'^eien, Kaffee-Ersatz, Nährmittel usw.) erreicht
,^den soll. An neue preismäßige Bindungen ist
,^ei zunächst nicht gedacht. Es soll nur die tät
liche Bedarssmenge an Jndustriegetreiüe ge-
hfermasten ausgesondert, vielleicht auch noch ge-
ìşşen qualitativen Regelungen unterworfen
^rden. Das ans den Ablieferungsbescheinigungen
sichtliche Bezugssystem soll verhindern, daß am
^uttergetreide- oder am Jndnstriegetreidemarkt
^bldispositionen sich wiederholen, die immer wie-
^ zu einer durchaus vermeidbaren Belastung der
"reideordnung führen.
Äv diesem Zusammenhange appellierte Zschirnt
^ dag Berantwortnngsbcwnßtscin der Verteiler»
^ hinsichtlich der Preisentwicklung wie auch der
Erteilung der Ware bestimmt noch bessere Leistun-
j ctt vorweisen konnten, als da und dort im abge
rufenen Wirtschaftsjahr festgestellt werden mußte.
'Ģ sei auch Aufgabe des Verteilers, Augst- und
^rysterpsychosen entgegenzuwirken, die gelegentlich
zeitweisen, örtlich bedingten Verknappungen
^keimen und dann sich schnell ausbreiten. So
^tten, meinte Zschirnt, z. B. sich gewisse örtliche
^irsorgungsungleichheiten beim Brotgetreide ver
öden lassen, wenn von vornherein die Berteiler-
Ģaft sich nicht so ausschließlich von Privatgeschäft
en Erwägungen, sondern sich von ihrer markt-
Ņnerischen Pflicht hätten leiten lassen. In diesem
Zusammenhange betonte Zschirnt, daß an sich die
Ölversorgung absolut gesichert sei.
Aebrigcns sind im nächsten Jahr bei Fntter-
^rcide preisregelnde Bestimmnngen zu erivarten,
im Zusammenwirken mit der oben angedeu-
einen geordneten Ablauf der Preisentwicklung
sichern sollen, ohne jedoch in die Preisbildung von
dem Wege vom Erzeuger bis zum Verbraucher ein
zugreifen,' man wird sich vermutlich damit begnü
gen, dem direkten Erzeugerpreis einen angemesse
nen Verbraucherpreis zur Seite zu setzen. Auch der
Mehlmarkt wird im nächsten Wirtschaftsjahr eine
durchgreifende Regelung erfahren, die vor allem
durch einen wirkungsvollen Ausgleich des Wett
bewerbs zwischen Handel und Genossenschaften ge
kennzeichnet sein wird. Zschirnt sagte hierzu, daß
die Lagerhaltung im Mehlhandel von großer Be
deutung für die reibungslose Versorgung der Ver
teiler und Brotfabriken sei und dementsprechende
Forderungen in der Marktordnung erfüllen müsse.
Ueber alle seine Ausführungen stellte Zschirnt die
Forderung: Marktgemeinschaft, unbedingte ehrliche
Zusammenarbeit für die Volksgesamtheit! Das ist
keine Utopie, kein „verstiegener Idealismus". Auch
der krasseste Egoist muß bei ganz nüchterner Ueber-
legung zu der Erkenntnis kommen, daß es allemal
auch für ihn besser ist, wenn einer auf den anderen
Rücksicht nimmt und wenn alle zusammenwirken
für das Wohl der Gesamtheit. Die Zeiten sind fi-r
den Landhandel nicht sehr günstig. Die Marktord
nung wird jedoch bestrebt bleiben, einer jeden
Sparte in der Getreidewirtschaft ein Mindestmaß
von Lebensmöglichkeiten zu erhalten, um sie gesund
über alle gegenwärtigen Fährnisse und Schwierig
keiten hinweg in eine bessere Zeit hinüberzuöringen,
die dann dank der allgemeinen Wirtschaftsbelebung
in Deutschland auch dem Landhändler wieder ein
auskömmliches Geschäft gestattet. Bei allen gegen
wärtigen Unbequemlichkeiten sollten wir doch nicht
vergessen: Die Luft, in der wir heute wieder leben
dürfen, ist gesund, ist so frisch, daß auch das, was
noch an Kranken, aber Genesungsfähigem darin ist,
bald Erholung finden wird.
21.8°/« Horch, Audi, Wanderer und D KW.
ikt
îv Regelung des Jndustricgetreidemarktes
Die Auto-Union AG, Chemnitz, konnte in dem
am 31. 10. 1935 beendeten Geschäftsjahr ihren Um
satz auf 181 Mill. MM steigern. 1933=34 waren es
nur 116, 1932-33 nur 65 und 1931-32 rd. 40 Mill.
Die Gefolgschaft umfaßte zu Beginn des Geschäfts
jahres 13114 Beschäftigte, im Laufe des Geschäfts
jahres konnten weitere 3389 Lohn- und Gehalts
empfänger neu eingestellt werden. Seit Beginn des
lfd. Geschäftsjahres sind weitere 4009 Neueinstel
lungen erfolgt, so daß die Gesamtgefolgschaft sich
auf über 20 000 Beschäftigte erhöhte. Der Anteil der
vier Automobilmarken: Horch, Audi, Wanderer
und DKW am Gesamtabsatz der deutschen Auto
industrie hat sich im letzten Geschäftsjahr von 22
auf 21,8 vH vermindert. Die Zahl der neu zuge
lassenen Auto-Union-Wagcn im letzten Geschäfts
jahre betrug 37 086 gegen 27168 t. V. Dagegen hat
sich bei den DKW-Motorrädern der Anteil der
Gesellschaft von 30,7 auf 36 vH erhöht, in Stückzahl
von 23 708 auf 36 495. Ohne Zweifel ist die Auto-
Union die geringst kapitalisierte Gesellschaft und
müßte infolgedessen sehr viel höhere Gewinne im
Verhältnis zum AK und damit auch höhere Divi
denden zahlen. Aber selbst wenn man dies unbe
rücksichtigt läßt, hat die Auto-Union trotz vermin
derter Abschreibungen nur etwa 11 vH ihres AK
verdient gegen 33 vH bei (dem ausreichend kapi
talisierten) Opel. Bet Daimler-Benz waren es
zwar auch nur 12 vH, aber die Abschreibungen
waren verdreifacht. — Ueber den Verkauf des lfd.
Geschäftsjahres sind nur spärliche Angaben ent
halten, wie oben bereits erwähnt, beim Export und
bei den portlichcn Mitteilungen, daß sich die dorti
gen Erfolge weiter fortgesetzt haben. Ueber das
Geschäft selber sind keine Angaben enthalten.
Die Deutsche Siedlungsbank
legt ihre Abschlüsse für 1932 bis 1934 vor. Die
Summe an Kreditforderungen betrug Ende 1932
890,11, Ende 1033 478,38, Ende 1034 655,28 Mill. MM.
Von diesen Summen entfielen u. a. 359,52 bzw.
409,58 bzw. 421,80 Mill. MM auf Zwischenkredite.
Für die Kreditauszahlungen fanden außer dem
Eigenkapital der Siedlungsbank vornehmlich Mittel
des Reichs Verwendung, und zwar 268,41 bzw.
810,32 bziv. 362,48 Mill. MM. Ferner flössen aus
Mitteln Preußens und für Rechnung der preußi
schen Landesrentenbank 16,61 bzw. 17,12 MM. —
Die Risiken an Kreditforderungen der Siedlungs-
bank, die infolge ungünstigen Verlaufs der Sied
lungsverfahren nicht ausreichende Deckung durch
beleihungSfähige Restkaufgelder finden konnten,
werden zurzeit mit etwa 3 Mill. MM geschätzt. Das
bedeutet, daß gegenüber den 1931 gehegten Befürch
tungen, die seinerzeit zur Bildung der Rückstel-
lungskonten von 36 Mill. MM (Reich) und 3 Mill.
MM (Preußen) Veranlassung gegeben haben, die
jetzigen Prüfungsergebnisse wesentlich günstigere
Merkmale zeigen. In 1934 ist einschließl. des Ge
winnvortrags von 1,71 Mill. MM ei» Reingewinn
von 3,64 Mill. MM erzielt.
Schacht in Bulgarien
Reichsbankpräsident Dr. Schacht sprach am Diens
tagabend vor den bulgarischen und ausländischen
Pressevertretern. Er hoffe, daß eine Reihe von be
sonderen Geschäften zwischen beiden Ländern zum
Abschluß gelangen konnte, die für die Entwicklung
der bulgarischen Finanzwirtschast und Industrie
von Bedeutung sein würde. Deutschland werde an
der Erschließung bulgarischer Naturschätze landiv.
und bergbaulicher Art mitwirken, so daß der Be
such zweifellos in writschaftspolitischer Hinsicht er
freuliche Folgen haben werde.
Restbestände von Futterrübensamen
der Ernte 1935
Ab Verkaufsperiode 1936-37 darf nur noch Hoch
zuchtsaatgut in den Verkehr gebracht werden. Das
Verwaltungsamt des Reichsbauernsührers benötigt,
um die Verwertung der Restbestünde von Futter
rübensamen (Runkelsamen) aus der Verkaufsperi-
oöe 1935-36 bei der Vertriebsregelung für die neue
Verkaufszeit berücksichtigen zu können, die dafür
notwendigen Unterlagen. Erzeuger und Verteiler
firmen einschließlich Wieöerverkäuser, die Rest-
bestände am 15. Juni dieses Jahres auf Lager
haben, werden deshalb gebeten, umgehend bis zum
25. Juni an den Ausschuß für Samen und Saaten
des Reichsnährstandes zu melden, welche Mengen
in Kg. getrennt nach Sorten (bei Hochzucht) und
Gruppen (bei Handelösaatgut) noch vorhanden sind.
Der Reichskraftwagenbetriebsverband hat sich
mit der Reichsbahn dahin geeinigt, daß 83 Aus-
nahmetarise des Deutschen Eisenbahngütertarifs
auch im Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen an
gewendet werden. Der Verkehrsminister hat diese
Vereinbarung unter dem 23. Mai genehmigt.
Auslese
Travcnthal an der Spitze
Die prozentuale Zu- bzw. Abnahme der Stuten
bedeckungen der einzelnen Landgestüte zeigte fol
gendes Bild: Rastenburg — 3 vH, Braunsüerz +
2 vH, Georgeuburg şO vH, Marienwerder + 8 vH,
Neustadt + 11 vH, Labes — 1 vH, Leubus -st 15 vH,
Cosel -st 13 vH, Kreuz -st 16 vH, Traventhal -st
18 vH, Celle -st 10 vH, Osnabrück -st 8 vH. Waren
dorf -st 10 vH, Dillenburg -st 9 vH.
Die Wcltbrannkohlensörderung
betrug 1935 199,73 Mill. To. gegen 187,85 Mill. To.
in 1934 (plus 6,3 vH). An dieser Weltförderung war
Deutschland mit 147,38 Mill. To., d. h. mit 73,8 vH
(i. B. 73,1 vH) beteiligt. Die deutsche Förderung
betrug, auf 1913 bezogen, 169 vH gegen 157,4 vH
in 1934. Die deutsche Steinkohlensöröeruug belief
sich 1935 (einschl. der Saar) auf 148 Mill. To. gegen
124,9 Mill. To. im Vorjahr. Demnach hat sie gegen
das Vorjahr eine Zunahme von 14,5 vH erfahren.
Die deutsche Braunkoylenbrikettherstellung belief
sich 1935 auf 32,9 Mill. To. gegen 81,4 Mill. To. im
Vorjahre, lag also um 4,8 vH höher. Gegenüber
dem Jahre 1928 (40,1 Mill. To.) ist die deutsche
Braunkohlenbrikettherstelluug um 18 <i. V. 21,7)
vH rückgängig gewesen.
Gilt die Amnestie vom 23. April 1836
auch für Steuersachen?
Diese Frage wird sehr häufig an uns gestellt. Sie
ist zu bejahen. Jedoch ist zu beachten, daß nur solche
Strafen bzw. Verfahren darunter fallen, bei denen
eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als einen
Monat und Geldstrafe, bei der die Ersatzfreiheits
strafe nicht mehr als einen Monat betrügt, allein
oder nebeneinander verhängt wird, bzw. zu er
warten sind.
Als kurzlebige Wirtschaftsgüter
können nur Gegenstände des Anlagevermögens ab
geschrieben werden. Bei Vorführwagen kaun es
zweifelhaft sein, ob sie zum Anlagevermögen zu
rechnen sind. Das Finanzgericht beim Lanöes-
finanzamt Königsberg hat aber jetzt entschieden,
daß Vorführwagen zum Anlagevermögen zu rech
nen sind und daher sofort abgeschrieben werden
können. Zwar werden die Vorführwagen nach ver
hältnismäßig kurzer Zeit stets durch neue ersetzt.
Ein dauerndes Dienen für den Betrieb wird aber
durch diesen schnellen Wechsel nicht ausgeschlossen.
„Dauernd" bedeutet nur, daß die Wagen solange
wie wirtschaftlich möglich, wenn auch an sich kürzere
Zeit hindurch, verwendet werden.
Die bisherige Verteidigung der Goldwährung
wird die Schweiz weiterführen. Alle gegenteiligen
Gerüchte sind falsch, insbes. dasjenige, wonach an
geblich eine Einschränkung des Goldverkehrs ge
plant sei. Bundeskanzler Dr. Meyer erklärte fer
ner, daß durch eine französische Abwertung keine
Notwendigkeit zu ähnlichen Maßnahmen für die
Schweiz gegeben sei.
Die Ucüerwachungsstelle für Papier hat die An
ordnung Nr. 2 vom 21. 4. 1936, die sich mit der An
fertigung der genormten Papierformate und mit
der Beschränkung der Papiersorten auf gewisse Ge
wichte befaßt, in neuer Fassung erlaffen.
Die Textil-Einzelhandelsumsätze
der Fachgruppe Textil-Einzelhanöel zeigen im
April eine wertmäßige Umsatzsteigerung von 7,3 vH
gegenüber dem gleichen Monat des Jahres 1935.
Die Zahl der bedienten Kunden lag im Bcrichts-
monat 2,5 vH höher.
Pferdemarkt in Niebüll
S>(n 280 Pserde einschl. des Vorverkaufs zuge-
Kt. Volljährige Pferde 1100-1400 MM, 3—4jähr.
Op? l ļ 50 JUl, 2jähr. 850—1000 MM. Stuten sehr
Dicht und Ueberpeise bezahlt. Handel slott. Beste
Ȕdrde schon im Vorverkauf restlos weg. 29 Wag
nis nach Hamburg, Hannover, Sachsen und Pom-
et 't verladen.
''"'»burger Schweine- nnd Kälbcrmarkt vom 16. 6.
ê- 0^10 Schweine plus 53 Beobachtungstieren
.JW dem Bedarf entsprechend beschickt. Beschaf-
ziemlich gut, Markt bei flottem Geschäft
KMeitig geräumt. — Külberpreise trotz größeren
d„"bsleischabsaves infolge größeren Zutrieves auf
Vs, ganzen Linie nachgebend. Am meisten bessere
SY° mittlere Qualitäten betroffen, weniger geringe
îķì!?ļitäten. Bei mittlerem Geschäft Markt srüh-
' u, 8 geräumt.
to
^liner Viehmarkt vom 16. Juni
h,!^l Rinder, Durchschnittsbeschaffenheit bestenfalls
L^ltnäßig, gute Mittelqualitäten sehr gefragt,
im ersten Abschnitt wieder scharf, aber auch
ch' Zweiten Teil wurden die restlichen Bestände
und schnell geräumt, es waren wieder die
^.stitzulüssigen Preise maßgebend. — 2907 Kälber,
'vii>^şĢnittsbeschafsenheit gut mittel. Am willigsten
magere, ȟr Wurstherstellungszwecke ge-
izMe Kälber übernommen, Markt ruhig, Ouali-
V. mssen mit erheblichen Preiseinbußen abgesetzt.
Sei,?-? Hammel, Angebot bei dem ruhigen Fleisch-
gut ausreichend, Durchschnittsbeschaffenheit
kt^.eben mittelmäßig, am Schluß verblieb Ueber-
' Preise gingen auf der ganzen Linie, und
1?»jL'* 11 t deutlichsten in den Mittelklassen, zurück. —
dijşş, Schweine. Durchschnittsbeschaffenheit über
u,Bei dem reichlichen Angebot konnte auch der
iw^’l jedes Interessenten erhöht werden. Da aber
ģerseits, nicht zuletzt wegen des schwachen
i>ir^"ischaugebotes, vermehrte Aufnahmefähigkeit
^r.E-chiveine vorlag, Bestand, natürlich unter Be-
tzyķ.şiung der guten Fleischschweine, zu Festpreisen
sandig zugeteilt.
wttu. mm am 3i. 12. 1935. Die schwebende
ßfeoi wird für den Quartalsabschluß mit 2918,2
H6). Mich mm. verzeichnet.
Hohe Preise für Qualitätsheu
Biel beachtet wurde, so heben die Marktberichte
des Reichsnährstandes hervor, die erste Berliner
Notierung für Wiesenheu neuer Ernte. Für gute
Beschaffenheit setzte die Notierung s iommisiion
einen Preis von 4—4,50 MM je 100 Kg. frei Eisen
bahnwaggon der Verladestation bziv. tret Scheune
des Abnehmers im Erzeugergebiet fest. Der Preis
kann unter Umständen etwas hoch sein, gilt aber
zunächst als Richtpreis, der entsprechend den Au-
neferungs- und Witterungsverhältnissen geändert
wird. Nicht zuletzt wird auch die Beschaffenheit eine
große Rolle spielen und da diese bei der neuen
Ernte voraussichtlich besser als im Vorjahr ist.
werden die Erlöse im Verhältnis auui höher ans-
iallen. Nicht zu vergessen ist, daß diejenigen Er
zeuger, welche ihren Wiesen eine geeignete Pflege
haben angedcihen lassen, ihren Lohn dafür erivar-
teu. Infolge der bisher vielfach nassen Witterung
sind die Zufuhren vorerst noch ziemlich gering ge
wesen, durften aber bei Eintritt trockneren Wetters
bald steigen. In Erwartung von sog. Kultnrwiescn-
hcu, das in diesem Jahr in größeren Mengen gc-
(0bne oeivabr!) Oeiàà Schlachtviehmärkte ie Mi 1936
Kammernotierung Berlin am Markttage. Preise für 1 Pfund Lebendgewicht in
Markt
Hrannsehw
Kassel
Hagdebnrs
Haim
Sletlin
Kirnten
Ilainlinrü
1 Ochsen
! :
1. Bullen .
2. „ -
l. Kühe ..
2- . ..
1. Kälber.
2. „ .
1. Schafe .
2. „
1. Schweine
2- -
3. „
I. Sauen ...
Ochs.Bu.Kü
Kälber ..
Schafe...
Schwein.Sau
Ochs.Bu.Kü
Kälber
Schale ..
Schweln.Sau
34—41
37
41
34-97
00-70
oL-59
541/2
531/2
511/2
531/2
137
189
149
1159
verteil»
mittel
flott
verteilt
42
40-42
4—3-»
05-70
58-04
34 - 43
56
54 — 55
52
51—55
Au 11 r i e b
51
2^8
139
946
lebhaft
43
41
37
41
37
»0-68
oü—0.1
ob—42
31-37
541/2
531/2
501/2
5j'/2
und Hände
45
43
43
39
64-70
59-65
57
So-50
53
43
41
37
41
36-37
03-70
55-63
44-45
54
52 - 53
50
48—53
44
42
42
38
69-73
04-6»
561/2
551/2
521/2
551/2
65—72
56 04
55
53 54
51
49-54
16.6
Uli 9 6.
lui den Märkten
lebhaft
316
454
2/1
) 2*91
vereil'
mittet
zugeteilt
103
230
1201
zugeteil
langsam
zugeteilt
89
171
300
lz97
erteilt
ruhig
ruhig
verteilt
243
1220
1354
zugeteilt
langsam
zugeteilt
1371
9310
mittel
zugeteilt
44
40
42
38
42
33
64-70
55-62
38-40
34-37
5412
531/2
501/2
5 1/2
691
29, /
5059
17365
glatt
ruhig
vert.
44
40
35
42
j8
42
38
73-80
63-73
44-46
40-43
541/2
531/2
301/2
531/2
731
2712
7362
13242
glatt
zl. glatt
vert.
erntet wird, besteht die Absicht, eine amtliche No
tierung für solches neu einzuführen. Es steht hin
sichtlich seines Futterwertes zwischen dem Hanl
üelsüülichen Feldheu und dem gewöhnlichen
Wiesenheu und soll u. a. enthalten Raygrüser,
Fuchsschwanz, Kammgras, Timothee und andere
gute Untergräser. Mehr Bewertungen für Kleeheu
dürften ebenfalls bald veröffentlicht werden,' es
sind ausgezeichnete Qualitäten zu erivarten.
Für junge sprungfähige Bullen
wurden bezahlt: 802 MM vom Rindviehzüchterver-
band Sachsen-Anhalt in Stendal (langsam), 1138
MM vom Landesverband badischer Rinderzüchter in
Ofsenburg (gut), 690 MM vom Rindviehzüchterver
band Sachsen-Anhalt in Falkenberg (gut), 865 MM
für schwarzbunt und 777 MM für rotbunt vom
Rheinischen Verband für Tieslandrinderzucht in
Köln (gut), 658 MM von der Allgäuer Herdbuch-
gesellschaft in Kempten (schleppend), 560 MM von
der Danziqer Herdbuchgesellschaft in Danzig (mit
tel), 1276 Mdfi von der Pommerschen Herdbuchgesell
schaft in Stettin (gut), 780 MM, von der Bayreuther
Herdbuchgesellschast in Bayreuth (gut), 983 MM
vom Fleckviehzuchtverband des württ. Schwarz
waldes in Rottweil (langsam).
Zur Wiederaufnahnte der Verhandlungen über
die Neuregelung des Zahlungsverkehrs mit
Deutschland hat sich der Schweizerische Bundesrat
bereiterklärt.
Die AEG hat von den holländischen Staatseisen-
bahnen einen bedeutungenden Auftrag (über 1 Mill.
MM) zur Elektrifizierung der Streckenabschnitte
Utrecht—Arnheim und Utrecht—Eindhoven erhalten.
Pslichteinlagerung von Roggen
Die Anordnung Nr. 88 der HV der deutschen Ge-
treidewirtschaft besagt: Die für Mühlen mit einem
Grundkonttngent an Roggen und Weizen zusammen
von mehr als 750 Tonnen vorgeschriebene Pflicht-
einlagerungSmeuge von JnlandSroggen in Höhe
eines Monatskontingents wird hiermit bis auf
weiteres auf die Hälfte des MouatSkontingents der
MWe tzerabgejetzt.