Rendsburg, den 22. Juni 1936.
Dss Nerrdsàrger Turnier
ein pferdefportliches Ereignis
Rege Beteiligung — Guter Besuch am Sonntag — Beste Organisation
Ueber Wetter, Besuch und Aktivitas
Erinnern wir uns kurz des Wetters am 15.
Und 16. Juni 1935. Kühl und mit Regen
schauern durchsetzt am Sonnabend und Sonn
tagvormittag, dann am späten Nachmittag ein
Platzregen, der in kurzer Zeit den frisch her
gerichteten Turnierplatz an der Eiderkaserne
gänzlich ungenießbar machte. Es war einfach
ein Jammer, daß einer Veranstaltung, die so
Mustergültig vorbereitet und nicht minder mu
stergültig abgewickelt wurde, ein derartig un
gemütliches Ende beschieden war.
Anders in diesem Jahr. Die Sonne schien
heftig, man hätte es heiß nennen mögen. Weil
über von dem (nunmehrigen) Bächlein Eider
ein lindes Lüftchen wehte, wurde die Hitze we
niger lästig. Im Gegenteil, man konnte bei
des, wie man so sagt, gut haben. Es war ganz
einfach ein nettes Turnierwetter. Dem Wetter
entsprechend hätte man vielleicht einen etwas
größeren Zuschauerkreis wünschen dürfen. Es
wäre zwar unbillig, am Sonnabend vom Lande
her größeres Interesse zu erwarten, weil jede
Stunde jetzt ausgenutzt sein will,' aber könnte
sich nicht die Bevölkerung aus der Stadt etwas
'lebhafter für den Sonnabend und Sonntag
vormittag begeistern?! Man möge nicht den
ken, es handele sich nur um einleitende
Kämpfe, die aufmerksamer Beachtung unwür-
öig wären.
Der Sonnabendnachmittag brachte sogar sehr
guten Sport, den jeder für geringes Geld hätte
genießen können. Am Sonntag konnten sich
öie Veranstaltenden, die H. Abt. Art.-Regt.
Rendsburg und die SA.-Reiterstandarte 15,
Itzehoe, mangelnder Beachtung nicht beklagen.
139 Namen zählte des Verzeichnis der am
Turnier teilnehmenden Pferde (gegen 156 im
Vorjahr). Die geringe Abnahme hatte in der
Besetzung der schwereren Konkurrenzen so gut
Mie keinen Einfluß. Etwa 50 Pferden war der
Platz nicht mehr fremd. Daß unter ihnen wie-
öerum die leistungsfähigen Ställe aus Ham
burg-Altona und Umgebung so zahlreich ver
treten waren, verpflichtet zu besonderem
Dank. Es waren somit alle Voraussetzungen
vorhanden, um an das vorjährige Niveau der
Gesamtleistungen anzuknüpfen.
Der Geländeritt und die
Jagdspringen
Der Geländeritt war in diesem Jahr geschlos
sen auf den Freitag gelegt. Im schwereren
Ritt (Kl. L) mußte sich in diesem Jahr die
brave 8jährige „Marga" von Oblt. Neckelmann
als vorjährige Siegerin vor der von Obit.
Salviati gesteuerten „Jrmentrnd" beugen. In
Kl. A stand in dem Ritt der Reiterstürme
(Abt. a) H. Menkhaus auf „Alarich V" an
erster Stelle, ihm folgte H. I. Ahlmann auf
„Sonnenstrahl". In Abt. b) arbeitete die „Odi
lia" des Wm. Rodaki fehlerlos.
Der Sonnabendvormittag war vornehmlich
verschiedenen Eignungs- und Dressnrvorprü-
sungen vorbehalten. Im Jagdspringen Kl. A
war die Abt. a) den Angehörigen der Reiter
stürme vorbehalten. E. Matz auf der Holstei
nerin „Ingrid" bezwang hier den vorjährigen
Sieger „Winkelried" (Reiter H. Menkhaus).
Für die Abt. b) waren nicht weniger
als 31 Nennungen ergangen. H. I. Ahlmann
brachte hier äußerst erfolgreich und ver
heißungsvoll. seinen Trakehner „Sonnen
strahl" über die Bahn. Die brave „Odilia",
hannoverschen Gestüts, verhalf Wm. Rodaki in
Äbt. c) zu einem zweiten Erfolg.
, Das mittelschwere Jagdspringen (Kl. L)
stand bei seinen vielen Nennungen (61) im
Ņèittelpunkt des Sonntagvormittags. Seltsa
merweise wurde manchem Reiter der den Par
cours abschließende Oxer zum Verhängnis.
Cin Pferd nach dem anderen holte sich hier
leine ersten und letzten 4 Fehler, so daß es den
Anschein hatte, als ob diese alle zum Stechen
Mmen. Erst in der 3. Hälfte des Wettbewer
bes klärten sich die Fronten. Ltn. Schulze auf
bem Hannoveraner „Marmor", H. Jansen auf
»Cabana" und Wm. Röpke auf „Otter" (bei
des Holsteiner) passierten mit 0 Fehlern. Im
stechen schob Ltn. Schulze den „Marmor" ver
dient an die Spitze, die im Vorjahr in einem
Ebenfalls höchst beachtenswerten Wettbewerb
wtf. Metzger auf „Maik" innehatte.
Voller Spannung verlief am Sonnabend
bachmittag das gutbesetzte Glücksjagdspringen
(Kl. L). Das Glück war in diesem Jahr Oblt.
Reckelmann hold. In sehr flüssigem Ritt
steuerte er die „Marga ll", über die Mutter eine
Cukelin von dem bekannten holsteinischen
^lntlinienbegrünöer „Tobias", in der fauw-
sen Zeit von 103 Sekunden über die Bahn. Die
vorjährigen Leistungen wurden, was die Zahl
der Sprünge angeht, nicht erreicht (Bestleistung
1935: von H. Geuer auf dem Hannoveraner
„Schneekönig" 24 Sprünge in 139 Sek.). Frl.
Metzgers „Goldweide" kam im Vorjahr mit
24 Sprüngen in 163 Sekunden auf den 6. Platz,-
in diesem Jahr genügten 20 Sprünge in 112
Sek. für die silberne Schleife.
Bleiben wir, der Uebersichtlichkeit halber,
bei dem Jagdspringen. In dem schwierigen
und abwechslungsreichen Kl. - M - Ausgleich
führte Frl. Metzger die Holsteinerin „Maren"
mit 0 Fehlern in 102 Sek. über die Bahn (vor
jährige Bestzeit 101 Sek.). Man kann die her
vorragende Reiterin zu diesem Erfolg herz
lichst beglückwünschen, zumal sie mit der „Gold-
weide" noch an 6. Stelle plaziert wurde. Oblt.
Salviatis kräftige „Jrmentrnd" (Tobias-
Blut) war etwas langsamer als die Siegerin
„Maren".
Aeußerst finessenreich war die Bahn für das
Jagdspringen Kl. M zusammengestellt. Es
will schon etwas heißen, wenn erfahrene Tur
nierreiter die Bahn, an deren Aufbau sie offen
bar maßgeblich mitgewirkt hatten, verlassen
mußten, weil sie abirrten. Gleiche Fehlerzeit
war hier die Voraussetzung fürs Stechen, das
im vorigen Jahre bei strömendem Regen in
unerhört scharfem Ritt von Oblt. Neckelmann
auf dem in diesem Jahr an 3. Stelle stehenden
Wallach „Langobarde" (Hannoveraner) gewon
nen wurde. Der zähe, altbewährte „Raubrit
ter" (ebenfalls Hannoveraner), dachte als letz
ter die Runde in wundervoller Manier. 0 Feh
ler verkündete der Lautsprecher und 130% Se
kunden. Der Kampf war entschieden, 4 wei
tere Pferde mit 4 Fehlern, darunter Oberltn.
Salviati allein mit 3, kamen auf diese Art ums
Stechen.
Die zwei schwereren Dressurprüfungen (Kl.
L) wurden von Prof. Hammerstein auf dem
gut vorgestellten „Waldmeister" und von „Con
dor" (Reiter: Heidenreich) siegreich bestanden.
In der Anfängerklasse (Kl. A) erhielt Frau O.
Jausen für ihre folgsame Holsteinerin „Ari
ane" die goldene Schleife.
In der Eignungsprüfung für Reitpferde
(Kl. A) stand in Abt. a), den „landwirtschaft
lich" genutzten Pferden, Frau I. Ahlmanns
harmonischer Trakehner an 1. Stelle, in der
Abt. b) Major Hoeckner mit der eüelblütigen
„Frühlingslied".
Die für Angehörige der Reiterstürme offen
stehende Dressurprüfung (Kl. A) wurde von
dem eleganten Holsteiner „Sportmädel" ge
wonnen. Das Tier lief einen räumenden Trab.
Im Galopp schien es etwas zu verlieren. Einer
sehr eingehenden Prüfung unterzog man die
Teilnehmer der Eignungsprüfung für Trup-
pen-Rettpferde. Ans dem diszipliniert vorge
führten Feld erhielt Wm. Hünding auf
„Ostara" den ersten Preis zuerkannt.
Die Materialprüfung für Reitpferde erfreute
sich sehr guten Zuspruchs. Unter dem durch
weg guten Material verdient der Sieger „Wei
ßenburg" besondere Erwähnung (geritten von
Rottenf. Cl. Thormählen). Als „Muster eines
Holsteiners" kam der Wallach zeitweilig in be
stechendem Trab mächtig heraus.
Unter den 6 Jagdpferden, die sich der Eig
nungsprüfung unterzogen, mußte sich Dr. Bar
tram auf Rötung vor Obltn. Neckelmann's
„Marga ll" beugen. Das erfolgreiche Tier er
hielt außerdem in dem Wettbewerb unter den
Ersten der Eignungsprüfungen für Reitpferde
den Eichenkranz.
Die Eignungsprüfungen für
Reit- und Wagenpferde
Noch kurz ein Wort zu dem Wettbewerb der
nur spärlich besetzten Klassen für Wagenpferde.
Im Einspänner stellte Uffz. Martens in „Jbi-
kus" ein gefälliges Wagenpferd vor. Im Zwei
spänner war der enorm gängige Braune deut
lich überlegen. Das zweite vorgestellte Ge
spann wirkte zwar recht einheitlich, reichte aber
im Gangwerk an die Braunen nicht heran.
Daß man den Zuschauern den Leckerbissen von
2 Vierspännern vorführte, verdient rühmlichst
hervorgehoben zu werden. Das braune Vorder
gespann gefiel sehr gut,- von den Rappen gin
gen die Hinterpferde sehr sicher,- das Gesamt
bild der 4 Rappen wirkte im Galopp besser
als im Trab.
Es sei an dieser Stelle gestattet, den im Vor
jahr bereits geäußerten Wunsch erneut vorzu
bringen. Vielleicht läßt sich in den für Wagen
pferde reservierten Klassen für die Folgezeit
eine größere Teilnahme aus dem Bereich bäu
erlicher Praxis erwirken. Sicherlich würde da
durch der Gesamteindruck vervollständigt und
womöglich auch noch manch Zuschauer gewon
nen. Oder ob das Auto bereits restlos die Wa
genpferde vom Turnierplatz verdrängt hat?
Im Mannschaftsspringen standen nach dem
vorgesehenen zweimaligen Umlauf die Mann
schaften 1/A.R. 20-Jtzehoe und 1. A.R. 56-
Wandsbek punktgleich. Durch Stechen ging der
Siegerpreis nach Wandsbek. Wm. Reimers
erntete für die beste Einzelleistnng auf „Herze
leid" (Hannoveraner) großen Beifall.
♦ . ♦ unser Wunsch r
„Das Rendsburgs«: Turnier"
Das Turnier fand in würdiger Weise am
Sonnabend sowie Sonntag seinen Abschluß
durch ein begeistert aufgenommenes Schau
bild. Es wurde zunächst eine Springquadrille
gezeigt. Zum Schluß erfolgte unter Teilnahme
des berittenen Trompeter-Korps des Art.-
Regts. 20 der Aufmarsch zweier Batterien des
2. A.R. 20.
Die Veranstalter können mit dem Erfolg
ihres diesjährigen Turniers nicht minder zu
frieden sein als mit dem vorjährigen. Das
Programm rollte einwandfrei ab. Die Pro
grammaufteilung war noch besser als im Vor
jahr, indem man die Geländeritte geschlossen
auf den Freitag gelegt hatte und ein schweres
Jagdspringen (Kl. M) auf den Sonnabend leg
te. Dazu wurden — wo angebracht — die Jagd
springen in sich noch wieder unterbrochen, so
daß der Gefahr monotoner Wirkung vorge
beugt war.
Die Bekanntgabe der Preise sowie die An
kündigung der startenden Tiere usw. erfolgte
deutlich vernehmbar durch geschickt aufgestellte
Lautsprecher.
Die Spitzen der Wehrmacht, der SA. und der
Behörden waren in diesem Jahr wie im Vor
jahr vollzählig vertreten. Hoffen wir, daß sich
das Turnier wachsender Beliebtheit erfreut.
Für unsere Zucht ist es ein Prüfstein, für die
Stadt ein gesellschaftlich und wirtschaftlich be
deutsames Ereignis. Möge es als „Rendsbur-
ger Turnier" zum Begriff werden.
Die Preisträger
1. Geländeritt Kl. A (nicht öffentlich).
Abt. a): 1. Pr. Nr. 2 H. Menkhaus „Alarich V",
Neüer: Menkhaus jr. 0 Fehler. 2. Pr. Nr. 111 Frau
o. Ahlmann „Sonnenstrahl", H. I. Ahlmann 0 F.
j- Pr. Nr. 48. E. Matz „Ingrid", Besitzer, 4 F.
4. Pr. Nr. 18 Bötel „Draufgänger". Trupps. Bötel,
7 Fehler.
Abt. b): 1. Pr. Nr. 85 I./A.-R. 66 „Odilia", Reiter:
Wm. Rodaki 0 F. 2. Pr. Nr. 80 V./A.-R. 20 „Nord
mark", Obw. Ramm 3 F. 3. Pr. Nr. 29 IV./A.-R. 20
»Glücksritter, Untw. BeNner 4 F. 3. Pr. Nr 62
, A.-R. 20 „Maja", Untoffz. Wyrembeck 4 F. 3. Pr.
H./A.-R. 20 „Obotrit", Wm. Reimers 4 F.
2. Gcländeritt Kl. L.
1. Pr. Nr. 45 Oblt. n. Salviati „Jrmentrud", Rei
ter: Besitzer 11 F. 2. Pr. Nr. 66 Oblt. Neckelmann
»Aiarga II", Besitzer 12 F. 3. Pr. Nr. 41 Hptm.
Landau „Inge", Wm. Röpke 15 F. 4. Pr. Nr. 19
II./A.-N. 20 „Edda", Untoffz. Piehl 19 F. 6. Pr. Nr.
9 W. H. Schmidt, „Bandit", Besitzer 20 F.
14. Jagdspringen Kl. A.
Sin a) 1. Pr. Nr. 43 E. Matz „Ingrid", Reiter:
Bes. 0 F. 65 Sek. 2. Pr. Nr. 120 H. Menkhaus
»Winkelried", Menkhaus jr. 0 F. 69% Sek. 3. Pr.
Nr. 73 I. Kiecksee „Nelke", Bes. % F. 83 Sek. 4. Pr.
Nr. 18 Bötel „Draufgänger", Trupps. Bötel 3% F.
83 Sek. 5. Pr. Nr. 4 Cl. Hammerich „Alex", Bes.
7 F. 78 Sek.
Abt. b): 1. Pr. Nr. 111 Frau Ahlmann „Sonnen
strahl", Reiter: H. I. Ahlmann 0 F. 58% Sek.
2. Pr. Nr. 64 SS.-XX. „Manrico", Zimmermann
0 F. 68% Sek. 3. Pr. Nr. 72 Major Richter „Nan
sen", Oblt. Neckelmann 0 F. 60% Sek. 4. Pr. Nr.
117. Dethlefssen „Walzertraum", Diel 0 F. 72%
Sek. 6. Pr. Nr. 49 RNR./A.-R. 20 „Jumbo", Oblt.
v. Carlowitz 3 F. 71% Sek.
Abt. c): 1. Pr. Nr. 85 I./A.-R. 56 „Odilia". Reiter:
Uffz. Rodaki 0 F. 60% Sek. 2. Pr. Nr. 74 VIII./A.-R.
20 „Nero", Wm. Röpke 0 F. 65% Sek. 3. Pr. Nr.
97 VIII./A.-N. 20 „Otter", Wm. Nöpke 0 F. 66%
Sek. 4. Pr. Nr. 90 A.-R. 20 „Olnad", Wm. Vale
rius 1% F. 85 Sek. 6. Pr. Nr. 14 I./A.-N. 66 „Catja",
U.-Wm. Franz 3 F. 69 Sek.
13. Jagdspringen Kl. L.
1. Nr. 68 Ltn. Schulze „Marmor", Bes. 0 F. 98%
Sek., Stechen 4, 83% Sek. 2. Nr. 97 VIII./A.-R. 20
„Otter" Wm. Nöpke 108% Sek., St, 4, 36% Sek.
3. Nr. 13 H. Jansen „Cabana", Bes. 0 F. 108 Sek.,
St. 4. 38% Sek. 4. Nr. 117 Dethlefssen „Walzer-
träum", Diel 2% F. 130 Sek. 5. Nr. 64 SS.-XX.
„Manrico", Zimmerman« 4 F. 96% Sek. 6. Nr. 54
11. /A.-R. 20 „Liegnitz", Oblt. v. Salviati 4. F. 99 L.
7. Nr. 17 Oblt. v, Salviati „Dompfaff", Bes. 4 F.
101% Sek. 7. Nr. 30 Frl. Metzger „Goldwcide".
Bes. 4 F. 101% Sek.
18. Glücksjagdspringen Kl. L.
1. Nr. 66 Oblt. Neckelmann „Marga". Bes. 20
Sprünge 103 Sek. 2. Nr. 30 Frl. Metzger „Gold-
weide", Bes. 20 Spr. 112 Sek. 3. Nr. 110 A. Som
mer „Schlemmer", Heiöenreich 20 Spr. 117 Sek. 4.
Nr. 10 L. Geuer „Blitz", Bes. 20 Spr. 120 Sek.
6. Nr. 50 I./A.-R. 20 „Königin", Wm. Kalinowski
20 Spr. 123 Sek. 6. Nr. 63 II./A.-R. 20 „Mampe".
Oblt. v. Salviati 18 Spr. 108 Sek.
17. Jagdspringen Kl. M — Ausgleich.
1. Nr. 65 H. Schmidt „Maren", Frl. Metzger
0 F. 102 Sek. 2. Nr. 45 Obit. v. Salviati „Jrmen-
trub", Bes. 0 F. 106 Sek. 3. Nr. 10 L. Geuer „Blitz",
Bes. 0 F. 108 Sek. 4. Nr. 54 I./A.-R. 20 „Liegnitz",
Oblt. v. Salviati 0 F. 111 Sek. 5.. Nr. 110 A. Som
mer „Schlemmer", Heidenrcich 4 F. 119 Sek. 6. Nr.
30 Frl. Metzger „Golüweide", Bes. 8 F. 117 Sek.
7. Nr. 13 H. Jansen „Cabana", Bes. 9% F. 124 Sek.
Jagdspringen Klaffe M.
1. Nr. 107 Oblt.Neckelmann „Raubritter", Oblt.
Neckelmann 0 F. 180% Sek. 2. Nr. 45 Oblt. v.
Salviati „Jrmentrud", Oblt. v. Salviati 4 F. 138
Sek. 8. Nr. 53 Obit. Neckelmann „Langobarde",
Oblt. Neckelmann 4 F. 139% Sek. 4. Nr. 30 Frl.
Metzger „Goldweide", Frl. Metzger 4 F. 158% Sek.
5. Nr. 63. II./A.-R. 20 „Mampe", Oblt. v. Salviati
4 Fehler 138% Sekunden.
Mannschastsspringen Klaffe L.
Sieger: I./A.-R. 66 Wandsbek. Beste Einzellei
stung Wm. Reimers auf „Herzeleide".
3. Dreffurprüsung Kl. A (nicht ösfentlich).
Abt. a): 1. Nr. 112 Eggert, Reit- u. Fahrschule
Flensburg „Sportmädel. Diel Note 1,5. 2. Nr. 111
Frau I. Ahlmann „Sonnenstrahl", H. I. Ahlmann
Note 2,0. 8. Nr. 102 Br. Menkhaus „Paul v. Ala
rich V", Bes. Note 3,0.
Abt. b): 1. Nr. 60 V./A.-R. 20 „Norömark", Wm.
Ramm. 2. Nr. 95 V.l A.-R. 20 „Ostara", Wachtmstr.
Hünding. 3. Nr. 97 VIII./A-.N. 20 „Otter", Wachtm.
Röpke. 4. Nr. 88 V./A.-R. 20 „Olga", Wm. Schnee
berg.
4. Dreffurprüsung Kl. A.
1. Nr. 8 Frau V. Jansen „Ariane", Bes. 2. Nr.
116 Reit- u. Fahrsch. Kiel „Waldmeister", Prof.
Hammerstein. 3. Nr. 111 Frau I. Ahlmann „Son
nenstrahl", H. I. Ahlmann. 4. Nr. 69 O. Ahlmann
„Montebello". 6. Nr. 125 U.-Stab II./A.-R. 20 „Or
kan". Ltn. Müller-Gülich.
5. Dressurprüfung Kl. L.
1. Nr. 15 Frau Dircks „Condor", Heidenreich.
2. Nr. 116 Reit- u. Fahrschule Kiel „Waldmeister",
Prof. Hammerstein. 3. Nr. 12 R. Brüggen „Burg
zoll", Besitzer. 4. Nr. 41 Hauptnr. Landau „Inge",
Wim Röpke.
6. Dreffurprüsung Kl. L.
1. Nr. 116 Reit- u. Fahrsch. „Waldmeister", Prof.
Hammerstein, Note 1,0. 2. Nr. 13 H. Jansen „Ca
bana", Frau Jansen. 3. Nr. 16 Frau Dircks „Con
dor", Heidenreich. 4. Nr. 117 H. G. Dethlefssen
„Walzertraum", Diel Note 1,55. 5. Nr. 16 Scharn-
berg „Demon", Schwentuchowski Note 1,8. 5. Nr.
69. O. Ahlmann „Montebello", Wm. Wenöelborn
Note 1,85.
9. Eignungsprüsung für Jagdpscrde.
1. Nr. 66 Oberltn. Neckelmann „Marga II", Obltn.
Neckelmann. 2. Nr. 82 Dr. Bartram „Rötung", Bes.
3. Nr. 68 Ltn. Schulze „Marinor", Bes. 4. Nr. 8
Frau V. Jansen „Ariane", Bes. 5. Nr. 9 W. H,
Schmidt „Bandit", Besitzer.
8. Eignungsprüfung für Truppenpferde.
1. Pr. Nr. 95 V./A.-R. 20 „Ostara", Reiter: Wm.
Hünding. 2. Nr. 22 U.-St. II,/A.-R. 20 „Fantalist",
Wm. Stock. 3. Nr. 134 N. U. St./A.-R. 20 „Perle",
Uffz. Mohr. 4. Nr. 183 IV./A.-R. 20 „Primus".
Gefr. Wünsche. 6. Nr. 101 IV./A.-R. 20 „Pascha".
Uffz. Peters.
7. Eignungsprüfung für Reitpferde Kl. A. m. M.
Abt. a): 1. Nr. 111 Frau Ahlmann „Sonnen
strahl", H. I. Ahlmann. 2. Nr. 106 Joh. Kiecksee
„Prädestination", Besitzer.
Abt. b): 1. Nr. 26 Major d. R. Moll „Frühlings
lied", Major Hoeckner. 2. Nr. 113 H. W. Schmidt
„Unität", Besitzer. 3. Nr. 111 Frau Ahlmann „Son
nenstrahl", H. I. Ahlmann. 4. Nr. 7 0. Hirschfeld
„Arabella", Frau Hirschfeld.
12a. Eignungsprüfung für Einspänner.
1. Nr. 30 U. St. II./A.-R. 20 „Jbikus", Fahrer:
Uffz. Martens, Note 1,2. 2. Nr. 89 C. Wieck „Olga".
I. Wieck, Note 1,6. 3. Nr. 3 W. Blöcker „Alex",
H. S. Blöcker, Note 1,8. 4. Nr. 1 K. Sibbert „Adolf",
W. Sibbert. Note 2,6.
12. Abt. b) und c): Eignungsprüfung für Wagen
pferde im Zweispänner.
1. Nr. 31 U.-Stab II./A.-R. 20" Hasdrubal", Nr.
39 U.-Stab II./A.-R. 20 "Jbikus", Fahrer: Uffz.
Martens. 2. Nr. 46 I./A.-R. 20 „Jahn", Nr. 83 I./A.-
N. 20 „Oase".
16. Materialprüfung für Reitpferde.
1. Nr. 89 Cl. Wieck „Olga", Joh. Wieck. 2. Nr. 117
Dethlefssen „Walzertraum", Diel. 8. Nr. 112 Eg
gert, Flensburg, „Sportmädel", Bes. 4. Nr. 139
Pulvermann „Midas", Bes. 5. Nr. 8 Frau Jansen
„Ariane", Bes. 6. Nr. 42 Hauptmann Hundt „Ingo",
Bes. 7. Nr. 99 Htuptmann Scheffler „Page", Bes.
Sonderpreise.
'M.M 30,— Oblt. Neckelmann „Marga", Nr. 66.
MM 25,— Frl. Ruprecht „Lorenzo", Nr. 57. MM
25,— Oblt. v. Salviati „Henriette", Nr. 33. MM 20,—
L. Geuer „Blitz", Nr. 10. MM 20,— Wm. Röpke
„Inge", Nr. 41.
Rendsburg,
wie es früher war
Die größte Umwälzung im
Stadtbild Rendsburgs brachte
der Ban des Kaiser-Wilhelm-
Kanals. Auf unserem Bild sehen
wir eine Phase des Kanalbaues
bei Rendsburg. Rechts im Hin
tergrund sehen wir die Infan
terie-Kaserne.
Lichtbild: Archiv.
Montag, den 22. Juni 1986.
129. Jahrgang / Nr. 148 / Zweites Blatt.
LandŞŞitung
Rendsburg«: Tageblatt
î -'V-