Dev Tag in Wart und Bild
All
sierte ,
gewest
und §
an un
ich mc
in der
beherl
sichts
Staat-
gewin
nung
aus f>
Berich
sranzi
Zeit e
tin y
öem 7
licht 1
Saris
Wert.
Sar
franzr
des &
Einfa
wein
Ö'tlJJti
liarde
Nische,
wirkt,
Recht
ob es
Fest»,
aber
hange
gen. <
Weltk
ïampļ
ahne 1
der ui
Um
Wests
gen X
sranzi
à sch
^ïaiti
Ansch
àate
Mss
ichen
stand,
schaff,
den I
Haun
hande
aussâ
einer
ermöz
brechè
starke
aussc,
das $
erfori
wnsti
der e
schwa
hat d
kühn.
Von !
schen
Lusti
SO KI
ienav
starke
war,
SU sa
Bora
für r
Lr
versu
Uann
übrig
iperx
stand
sche 6
der >
und Verwaltungsgebäude der das großzügige
Regulierungsprojekt des Tennessee ausführen
den Tennessee-Valley-Administration sind dem
Erdboden gleichgemacht.
Der Kamps mil dem Meis.
Alljährlich beginnt für die norwegischen Eis
meerfahrzeuge, die auf Wal- und Robbenfang
ausgezogen sind, mit beginnendem Frühjahr
eine schwere Zeit des Kampfes gegen das auf
brechende Packeis. In diesem Jahre scheint sich
die Lage besonders schwierig zu gestalten, da
die Eisverhältnisse ungewöhnlich schlimm sind.
Seit Wochen fehlt jegliche Nachricht über 23
Fahrzeuge mit rund 450 Mann Besatzung, so
daß man bereits in der Heimat Pläne hegt,
eine Hilfsexpedition auszusenden, um den ge
fährdeten Landsleuten zu Hilfe zu kommen.
Ein Schiff mit Radio an Bord hat gemeldet,
daß ein kleines Signalhaus am Harlangen
fjord über 20 Männer eines gescheiterten
Schiffes beherbergt. Da dort sonst nur wenige
Menschen überwintern, ist der Proviant nahe
zu aufgezehrt. Ein Fangfahrzeug „Viking" hat
an der Ostgrönlandküste die Schraube verloren
und wird seitdem vermißt. An Bord befanden
sich 12 Mann. Der Fischerschoner „Klubben"
aus Siltefjord ist seit einem schweren Sturm
der vorigen Woche nicht mehr gesehen worden,'
an Bord befinden sich 11 Mann.
* * *
Beim Abschiednehmen löblich verunglückt
Unter tragischen Umstünden kam Sonntag
abend der 38 Jahre alte Arbeiter Erich Franke
aus der Branöenburgstraße in Berlin auf dem
Lehrter Bahnhof vor den Augen seiner Frau
ums Leben. Franke hatte zum Wochenende den
Besuch seiner Schwester und seines Schwagers
aus Hamburg erhalten. Diese wollten die Rück
reise vom Lehrter Bahnhof antreten. Als der
Zug sich in Bewegung setzte, liefen Franke und
seine Frau winkend noch ein Stück neben dem
Zuge her. Plötzlich erhielt Frau F. in dem Ge
dränge einen Stoß und fiel gegen ihren Mann.
Dieser stolperte, kam zu Fall und stürzte vom
Bahnsteig zwischen das Trittbrett eines Wa
gens und die Bahnsteigkante. Reisende zogen
sofort die Notbremse, so daß der Zug wieder
hielt. Bahnbeamte befreiten den Verunglück
ten. Der Bahnarzt konnte jedoch nur noch den
Tod Frankes, der einen Schädelbruch und
schwere innere Quetschungen davongetragen
hatte, feststellen.
Dies Neben-dem-Zuge-Herlaufen kann man
oft auf Bahnsteigen beim Abschiednehmen
sehen. Es birgt, wie auch das schwere Unglück
in Berlin zeigt, Gefahren.
Vsppelheil des Äechängmsses.
Unter den Opfern der furchtbaren mexikani
schen Flugzeugkatastrophe befand sich eine be
kannte Gestalt der Budapester Lebewelt, Dr.
Elemer v. Rohoncy. Er hatte vor seiner Ab
reise in einem Klub 40 000 Pengö im Karten
spiel gewonnen und erklärt, daß er sich für
einige Zeit vom Spiel zurückziehen und mit
dem gewonnenen Geld eine Weltreise machen
wolle. Bon dieser Weltreise ist er nicht mehr
zurückgekehrt. Die sog. Doppelheit der Ereig
nisse wollte es, daß der verlierende Partner
des Kartenspiels bei einer Skipartie von einem
schweren Unfall ereilt wurde.
àrze ŅŞ
Die Auto-Union A.-G. Zwickau-Sachsen hat
unter dem Eindruck des Ergebnisses der
Reichstagswahl im Namen von 18 500 Gc-
folgschaftsmitgliedern, von denen über 14 000
erst nach der Machtübernahme durch den Füh
rer in Lohn und Brot gelangt sind, 100 000
Mark zur Linderung der Not bedürftiger
Volksgenossen zur Verfügung gestellt.
Haftbefehl wurde gegen den Führer des
Motorbootes erlassen, das, wie berichtet, vor
einigen Tagen ans der Tawe bei Gilge (Ost-
preußen) infolge Zusammenstoßes mit einem
Dampfer untergegangen ist, wobei mehrere
junge Menschen ertranken. Der Verhaftete
hatte versucht, vor dem Bug des Dampfers
die Fahrtrichtung zu ändern.
In Nordsibirien wurden drei russische Flug
zeuge, die Ingenieure nach den Salzbergwer
ken brachten, von einem Schneesturm erfaßt.
Eines stürzte ab. Der Flugzeugführer und ein
Ingenieur wurden getötet, der zweite Pilot
und ein Ingenieur schwer verletzt.
Vor Honolulu geriet bei schwerem Wetter
das Osloer Passagier- und Fracht-Motorschiff
„Tricolor" in Brand. Der britische Tanker
„Parraville" eilte zu Hilfe und pumpte große
Mengen Del zur Beruhigung der Wogen aufs
Meer. Unter Einsatz des eigenen Lebens ret
teten die englischen Seeleute Passagiere und
Mannschaft des „Tricolor".
Der Hapagdampfer „Vancouver", 8200 Br>-
Tonnen groß, fuhr, wie aus San Salvador ge
meldet wird, in starkem Nebel auf der Höhe
von Punta Remedios auf eine Sandbank. Da
das Schiff zwei Lecks aufwies, wurden die
Boote ausgesetzt und die 02 Passagiere nach
Acajutla in Sicherheit gebracht. Man hofft, den
Dampfer abschleppen zu können.
SilbergelLMeber am Riederrheiu festgenommen
SilberrnLnzen gegen Papiergeld
DNB. Kleve, 7. April. Von Zollbeamten
wurde im Geschäftsraum einer hiesigen Firma
ein Silbergeldhamster auf frischer Tat festge
nommen. In seinen Taschen fand man eine
große Menge Silbergeld. Als Beamte eine
Durchsuchung der Wohnung des Festgenomme
nen vornahmen, warf die überraschte Ehefrau
des Hamsterers 2000 JlJl in Hundertmark
scheinen ins offene Herdfeuer. Obwohl sich die
Frau widersetzte, konnten 1600 JlJl aus dem
Feuer gerettet werden. Die Frau, ihr Sohn
und zwei weitere Männer wurden festgenom
men. Sie stehen im Verdacht, große Mengen
deutschen Papiergeldes verbotswidrig aus dem
Auslande eingeführt und das dafür einge
wechselte Silbergeld unter Verstoß gegen die
Devisengesetzgebung ins Ausland gebracht zu
haben. Bisher ist erwiesen, daß mindestens
13 000 JlJl von der Bande verschoben worden
sind. Gegen alle fünf Festgenommenen, bei
denen noch insgesamt 3200 JlJl und 28 hollän
dische Gulden beschlagnahmt wurden, hat das
Amtsgericht Kleve Haftbefehl erlassen.
„LZ. Hiudenburg" auf der Heimfahrt.
Erinnerungen an die schönste Stadi.
DNB. Hamburg, 6. April. Wie die Deutsche
Seewarte mitteilt, startete das Luftschiff „LZ.
Hindenburg" heute um 10.44 Uhr in Rio de
Janeiro zu seiner Heimreise nach Deutschland.
Das Luftschiff, das ans der Luftschiffhalle
von Santa Cruz gezogen worden war, führte
ein musterhaftes Aufstiegsmanöver durch.
Zum Abschied fuhr das Schiff über Rio meh
rere Schleifen. Dichtgedrängte Menschenmen
gen auf den Straßen und auf den Tüchern der
Häuser winkten dem Luftschiff zu.
Die Südamerikafahrer des „Hindenburg" hat
zwei Tage der ganze tropische Zauber Rio de
Janeiros umfangen, der Stadt, die unbestrit
ten von jedermann als die schönste der Welt
bezeichnet wird. Stunden auf Stunde brachte
unvergeßliche Eindrücke. Da sind die unzähli
gen Buchten, an deren Strand die lang hin
rollenden Wogen aufschäumen. Sie sind von
einer Prachtstraße eingefaßt und bei Nacht
vielleicht noch schöner als am Tage. Da sind
Gärten, von tropischer Vlütenpracht überreich
gefüllt. Da säumen Monumentalbauten die
Straßen oder stehen an großzügigen Plätzen,
auf denen sich das weltstädtische Leben dieser
Zweimillionenstadt abspielt. Die eleganten und
bezaubernd schönen Frauen, die allerliebsten
Kinder vervollständigen das Bild der Anmut,
das auch draußen in der ferneren Umgebung
noch zu Hause ist, wo die schönen Landhäuser
stehen. Und interessant sind die Stadtteile, in
denen das farbige Volk in vielfältigsten
Mischungen wohnt. Das alles bringt unver
geßliche Eindrücke.
Hinzu kommt, daß die südländisch lebhaften,
gastfreundlichen und liebenswürdigen Bra
silianer den Gästen eines hierzulande bewun
derten Volkes, das solche Großtaten hervor
bringt wie dieses neue riesige Zeppelinluft
schiff, nicht nur mit berechtigter Deugierde ent
gegenkommen, sondern mit der ganzen Lie
benswürdigkeit, dessen sic mähig sind.
Weitab von der Küste.
DNB. Hamburg, 7. April. (Eig. Funkmeld.)
Das auf der Heimreise befindliche Luftschiff
„LZ. Hindenburg" stand, wie die Deutsche
Eine Frau warf 2000 Mark ins Feuer
Seewarte berichtet, um 7 Uhr MEZ. 136 Km.
nördlich von Pernambuco.
An Bord befinden sich, wie der Sonderbericht
erstatter des DNB. meldet, 18 neue Fahrgäste
aus 7 Nationen, darunter Amerika, Argenti
nien, Brasilien, Chile, Australien und Eng
land. Lordbischof John Riginald Weller reist
von den Falklandsinseln in seine englische
Heimat. Familie Obermair stattet nach 71/2-
jährigem Aufenthalt in Chile ihrer Heimat
stadt a. ö. H. einen Besuch ab und will gleich
zeitig die Fortschritte der deutschen Landwirt
schaft kennen lernen. Weiter ist zu nennen
Josef Angerer aus Berchtesgaden, der am
Rio Nigro Tiger jagte. Der Vertreter des
„Westdeutschen Beobachters" (Köln) mußte ei
ner Blindöarmoperation wegen zurückbleiben.
Bei günstigem Wetter kann man Sonnabend
früh in Friedrichshafen sein.
In einem heftigen Gewittersturm stürzte in
Pennsylvanien ein amerikanisches Bomben
flugzeug ab. Die ganze Besatzung, 4 Mann, ist
tot.
Seilbahn zum Matterhorn
Mailand, 6. April. Für die Anlage von
Drahtseilbahnen hatte man in Italien seit je
her eine Vorliebe. Es gibt nur wenige Städte
in diesem Lande, die sich nicht rühmen können,
wenigstens eine Vorrichtung dieser Art zur
Vermeidung des unbequemen Bergsteigens zu
besitzen. Nun ist es allerdings eine Eigenheit
der Italiener, daß sie ihre Städte und Dörfer
nicht wie andere Völker in den Niederungen
und Tälern angelegt haben, sondern, wenn es
möglich war, an Berghängen oder gar auf den
Berggipfeln. Es gibt weite Landstriche, in
denen man im Tale weit und breit kein Haus
und keine Hütte findet, während sich die Be
hausungen der Bevölkerung auf den Spitzen
der höchsten Berge zusammendrängen. Die oft
von starken Mauern umgebenen Städte auf
den sonnenüberströmten Berggipfeln stellen
eines der eindrucksvollsten Merkmale der
italienischen Landschaft dar.
Es ist also eine Berechtigung für die Anlage
von Bergbahnen, den bekannten „funicolari",
Der ôchmeilerîmgsoerkaus
in Hamburg und Berlin.
In H a m b u r g haben die für das Sommer
hilfswerk der NS.-Volkswohlfahrt verkauften
Schmetterlinge 52 010 MJt erbracht. Hamburg
hatte für den Verkauf 275 000 dieser bunten
Symbole des Frühlings erhalten.
In Berlin hatten sich am Sonntag zum
Verkauf neben den Helfern und Helferinnen
der NS.-Volkswohlfahrt sämtliche Trachten
träger in den Dienst der guten Sache gestellt,
um der Volksgemeinschaft aller deutschen
Stämme sichtbaren Ausdruck zu verleihen.
Als Bayern, Badener, Württemberger, Meck
lenburger, Oldenburger, Ostfriesen usw .unter
Sang und Klang mittags 12 Uhr auf dem
Wittenbergplatz erschienen, wurden sie von den
Berlinern wie gute alte Freunde begrüßt. Mit
einem Schuhplattler wurde der Reigen der
Tänze eröffnet, während die silbernen Taler
an Mieder und Weste mit den roten Sammel
büchsen um die Wette die Begleitmusik klap
perten. Ein ähnliches Bild bot sich in anderen
Stadtteilen,- anch dort Sang, Tanz und Spiel,
dazu Militärkonzerte. Um die Mittagsstunde
schon waren sämtliche Schmetterlinge ausgeflo
gen, d. h. ausverkauft.
gegeben, die vielfach das einzige Volksbeförde
rungsmittel eines Ortes bilden und in man
chen großen, sich an Berghängen ausbreitenden
Städten gern benutzt werden, weil sie beschwer
liche Treppenwanderungen oder endlose Stra
ßenbahnfahrten ersparen. Mancher Aussichts-
.berg mußte es sich gefallen lassen, durch eine
Bergbahn „verschönert" zu werden, um den
Anforderungen, die moderne Menschen stellen,
Rechnung zu tragen. Und seit man in Italien
— wenigstens in Obcritalien — die Begeiste
rung für den Wintersport geweckt hat, gibt es
natürlich auch Seilbahnen, nur dazu geschaf
fen, stundenlange mühselige Wanderungen in
die Schneeregion abzukürzen.
Eine ganz besondere Seilbahnanlage geht
jetzt ihrer Vollendung entgegen. Es ist die
Matterhornbahn, die bis an den Fuß des ge
waltigen Alpengipfels an der italienisch-
schweizerischen Grenze führen soll, wo eine
neue Touristenstadt im Entstehen begriffen ist.
Diese Bergbahn soll die größte Drahtseitbahn
der Welt werden. Die beiden Seile, die das
Gewicht von 60 Tonnen und eine Länge von je
2100 Meter haben, wurden in zweitägiger Ar
beit von zwei Kraftwagenzügen mit je drei
Wagen vom Aostatal zum Fuß des Matter
horns befördert. Sie werden in einigen Tagen
gespannt werden, und man hofft, den ersten
Teil der Drahtseilbahn bereits im Mai in
Betrieb nehmen zu können.
* * *
Neue Là-BerMstAîMli in USA.
Ein Orkan, der die Staaten Alabama, Missi-
sippi und Tennessee verwüstete, fuhr mit sol
cher Geschwindigkeit über das Land, daß die
Einwohner der betroffenen Dörfer und Städte
völlig überrascht wurden. Augenzeugen berich
ten, daß das Sturmzentrum sich mit einem
Geräusch näherte, das einem Dutzend hcran-
brausender Güterzüge ähnelte. In einer Breite
von 400 Meter hat der Sturm in den genann
ten Staaten alles dem Erdboden gleichgemacht.
Montag früh waren 58 Tote und 500 Verletzte
geborgen. Die Zahl der Opfer steigt stündlich,
da die Verbindung zum Teil noch unterbro
chen ist.
In der im Tennessee-Tal gelegenen Stadt
Tupelo sind nach den letzten Angaben der
Ortsbehörden über 100 Leichen geborgen wor
den. Zwei Drittel der 7000 Einwohner zählen
den Stadt und die umfangreichen Baracken
Dieser Flugplatz wurde bombardiert.
Ein Blick auf den Flugplatz von Addis Abeba, der von 5 italieni
schen Bombenflugzeugen mit Bomben belegt wurde, wobei 2 abessi-
nische Flugzeuge zerstört wurden. Zum ersten Mal haben damit
italienische Flugzeuge ihren Aktionsradius bis zur abessinischen
Hauptstadt ausgedehnt. (Asjàted Preß, K.)
Die Botschafter-Konferenz bei Flandin.
Außenminister Flandin hatte die französischen Botschafter aus Berlin, London, Rom
und Brüssel nach Paris gerufen, um sich vor seiner endgültigen Stellungnahme zu
den deutschen Vorschlägen von ihnen über die Stimmung in den einzelnen Ländern —
Bericht erstatten zu lassen. Von rechts nach links: der Botschafter in Berlin,
Franeois-Poncet, Minister P a u l - B 0 n c 0 u r, ' der Botschafter in Rom,
De Chambrun, Ministerpräsident S a r r a u t, Außenminister Flandin, der
Sekretär am Quai d'Orsay, Leger, der Botschafter in London, Corbin und der
Botschafter in Brüssel, M. L a r 0 ch e. «Scherl Bilderdienst, K.)