Ausklang in Lübeck
Für Sie vielen zur Reichstagung der Nordi
schen Gesellschaft in Lübeck weilenden in- und
ausländischen Gäste war es am Sonntagnach
mittag ein besonderes Erlebnis, daß sie dem
Vorbeimarsch des großen Festzuges, der all
jährlich airs Anlaß des althergebrachten Lü
becker Volks- und Jugendfestes stattfindet, bei
wohnen konnten. Der Festzug, der sich unter
Mitführung zahlreicher Musikkapellen durch
die Straßen der im Festschmuck der Neichsta-
gung prangenden Hansestadt bewegte, bot in
seiner wogenden Buntheit und Farbenfreuöig-
keit ein bemerkenswertes Bild eines aus den
Quellen des Volkstums und der Ueberliefe
rung schöpfenden Frohsinns.
Sonnwendfeier des Arbeitsdienstes.
Auf dem Platz vor dem alten Holstentor fand
in der Nacht zum Montag die Sonnwendfeier
des Reichsarbeitsöienstes statt, zu der die Ab
teilungen der Gruppe 70 nach Lübeck gekom
men waren. Rings um den Platz hatten Zehn-
tausende von Volksgenossen Aufstellung ge
nommen. Auch zahlreiche, aus Anlaß der
Reichstagung der Nordischen Gesellschaft in
Lübeck weilende in- und ausländische Gäste
hatten sich eingefunden.
Fanfarenstöße leiteten die Sonnwendfeier
ein. Die grauen Kolonnen der Arbeitsmünner
marschierten durch den mächtigen Bogen des
Holstentores hindurch und nahmen in zwei
Kolonnen zu beiden Seiten des Platzes Auf
stellung. Generalarbeitsführer Dr. Will
Decker- Berlin hielt die Feuerrede, in der er
ausführte: Der Führer hat den Arbeitsdienst
die Schule der Nation genannt. In ihr soll
jeder junge Deutsche zur Volksgemeinschaft
und zur wahren Arbeitsauffassung erzogen
werden. Wir sind verantwortlich für unser
eigenes Handeln oder Versäumen, darum ha
ben wir aus unserem Blut und unserem Glau
ben den Willen gewonnen, selber zu arbeiten
und zu schaffen, bis das Oedland Frucht trägt
und bis die Gemeinschaft der Deutschen sich in
der gleichen ehrenvollen Arbeit für des Vater
landes Zukunft fest und unzerreißbar ver
schworen hat.
Und so stehen wir, Deutschlands Arbeitssol-
öaten, in dieser Stunde vor unserem Volk und
vor der nordischen Welt, um aus unserem
Geist das Bekenntnis abzulegen, daß wir stark,
tapfer und fleißig schaffend hinter unserem
Führer stehen.
Der Zapfenstreich beendete die Feier. Dann
ordneten sich die grauen Kolonnen zum Vor
beimarsch, den Reichsarbeitsführer Hier! ab
nahm.
Ire Mrutterung bei den „Terriers".
Die großen Werbeaktionen für den Eintritt
in die britische Territorialarmee, allgemein
„die Terrier" genannt, haben in der letzten
Zeit endlich die gewünschten Erfolge gehabt.
Im Mai dieses Jahres haben sich 2000 junge
Leute für den Dienst in der britischen Heimat
armee gemeldet, die höchste Zahl seit elf Jah
ren. Trotzdem bleibt die Territorialarmee
immer noch um 2000 Offiziere und 43 000
Mann hinter dem Soll zurück.
Die „Terrier" haben im Kriegsfall nur im
britischen Heimatland Dienst zu tun. Einst
war diese Landwehr gedacht als Schutz vor In
vasionen, heute liegt ihr erstes Aufgabengebiet
im Luftschutz. Die Angehörigen dieser Armee
brauchen keine bestimmte Zeit zu dienen. Sie
müssen sich nur, solange sie Mitglieder der
Armee sind, an Sonn- und Feiertagen und in
den Ferien zur Verfügung halten. Ihre Be
deutung ist erheblich gewachsen, seit die größte
Gefahr für die Britische Insel im Kriegsfall
nicht mehr die stets unwahrscheinlich gewesene
Invasion, sondern die Luftwaffe ist.
England im Nittelmeer.
Daily Expreß meldet: Aus den Beschlüssen
des englischen Kabinetts über das Mittelmeer
wird bekannt, daß die volle Stärke der engli
schen Verteidigungsposition im Mittelmeer bis
30. September bestehen bleibt, auch wenn der
Verzicht des Völkerbundes auf Sanktionen er
folge. Die englischen Verteidigungsstellungen
im Mittelmeer, Gibraltar, Malta, Cypern und
Alexandrien, würden ausgebaut werden, wo
für der englische Etat 105 Millionen Pfund
anfordere, die sich auf 5 Jahre verteilen wür
den. Cypern und Alexandrien würden Haupt
luftstützpunkte der englischen Verteiöigungs-
basis im Mittelmeer.
Chemie-Jngcnicur-Kongreß 1936.
Vom 22. bis 27. Juni findet in London als
Teiltagung der Weltkraftkonferenz ein
„Chemie-Jngenieur-Kongreß" statt. Das um
fangreiche technische Programm, das in einer
Reihe von Fachsitzungen erörtert wird, sieht
Aussprachen vor auf dem Gebiete des tech
nischen Aufbaues chemischer Anlagen, über
Brennstoff-, Wärme- und sonstige Fragen der
chemischen Technik, sowie Beratungen über die
Erziehung und Ausbildung des Chemie-In
genieurs, über wissenschaftliche und technische
Betriebsüberwachung, Kostenwesen, Statistik,
Sicherheit und Wohlfahrt. Deutschland hat zu
dieser Teiltagung 19 Berichte eingereicht und
wird durch eine Delegation der Reichsregie
rung, der Technik, Wissenschaft und Wirtschaft
vertreten.
Englische Wandlung auch hier
Die Forderungen der Türkei
Aussicht auf Annahme in Montreux
In Montreux am Genfer See begann gestern
die sogenannte Meerengen-Konferenz, die über
die Wiederbefestigung der Dardanellen durch
die Türkei zu beschließen hat. Soweit offizielle
Verlautbarungen bis jetzt vorliegen, wird
man dem türkischen Ersuchen mit aller Wahr
scheinlichkeit stattgeben. Der Abkvmmensent-
wurf wurde von dem türkischen Außenminister
R ü s ch t ü Aras erläutert, der u. a. aus
führte, daß die Entmilitarisierung der Meer
engen von der Türkei unter Verhältnissen
übernommen worden ist, die von den heutigen
vollkommen verschieden sind. Die Türkei hat
in den Meerengen ihren verwundbarsten
Punkt. Ihr Recht ist es, ihn zu schützen. Wir
schlagen eine Regelung vor, sagte Rüschtü
Aras weiter, die der vollen Freiheit der
Handelsschiffahrt Rechnung trügt und die
Freiheit der Kriegsschiffe unter Berücksichti
gung der Bedürfnisse der allgemeinen und der
besonderen Sicherheit der Türkei gewährleistet.
Italien, das wegen der noch nicht aufgeho
benen Sanktionen an der Konferenz nicht teil
nimmt, macht Vorbehalte und will die Be
schlüsse, die in seiner Abwesenheit getroffen
werden sollten, nicht anerkennen. Die Vertre
ter der Balkanstaaten gaben auf der Sitzung
ihre grundsätzliche Zustimmung zum türkischen
Vorschlag ab. Der englische Delegierte, Lord
Stanhope, dankte der Türkei besonders
dafür, daß sie nicht einseitig vorgegangen
sei. (!) Die britische Regierung wünsche der
Konferenz vollen Erfolg. Im Namen Frank
reichs schloß sich Paul-Boncour der allge
meinen Anerkennung für die Art des türki
schen Vorgehens an. Nachdem noch weitere
Delegierte gesprochen hatten, wurde der Ver
treter Australiens zum Vorsitzenden der Kon
ferenz gewählt. Heute findet eine allgemeine
Aussprache über den türkischen Abkommens
entwurf statt, die, gemäß einem Antrag des
englischen Vertreters, nicht öffentlich sein
wird.
Auch bei dieser Konferenz zeigt sich, welch
grundlegenden Wandel Englands Außenpoli
tik durchmacht. Noch vor 14 Jahren verlangte
England die unbedingte Offeuhaltung und
Jnternationalisierung der Meerengen. Heute
wünscht die britische Regierung, die als erste
von den Großmächten ihre Bereitwilligkeit
zur Teilnahme an der Konferenz ausgespro
chen hatte, der Konferenz vollen Erfolg, was
also von vornherein der Annahme der türki
schen Forderungen gleichkommt. -2:
Dis Nationalflagge
als „Heraasforderung"
Mit unerbittlicher Folgerichtigkeit schreitet
die Bolschewisierung Frankreichs weiter fort,
nachdem frühere Regierungen Moskau den
Weg nach Paris bereitet haben und die gegen
wärtige den mächtig aufgekommenen Kommu
nisten so gut wie freie Hand läßt. So ist ja auch
das Ergebnis der großen Massenstreiks eine
einzige schwere Niederlage für die Regierung
Blum. Wo sind die sagenhaften Zeiten hin,
in denen noch ein Laval, nächst Herriot der
aktivste Förderer des bolschewistisch-französi
schen Bündnisses, alle paar Monate eine höchst
peinliche Auseinandersetzung mit dem bolsche
wistischen Pariser Botschafter hatte, wenn
wieder einmal — wie beispielsweise oben an
der lettischen Grenze oder in Elsaß-Lothrin
gen — Moskauer Regierungskuriere mit dem
gefährlichsten Hetzmaterial auf dem Weg nach
Frankreich, also zu der dortigen offiziellen
Vertretung Rußlands, geschnappt wurden!
Diese Auseinandersetzungen haben nicht das
geringste gefruchtet,' schließlich heißt der bol
schewistische Botschafter in Paris nicht umsonst
ausgerechnet Potemkin.
Jetzt ist es also soweit gekommen, daß gegen
die ersten Versuche der Abwehr gegen fremd
ländische Staatsunterhöhlung die Polizei
mobil gemacht, ja, daß sogar das Zeigen der
Nationalflagge als Herausforderung gegen
die Volksfront-Negierung hingestellt werden
darf. Und Polizeibeamte müssen sich dazu
hergeben, im Dienste Moskaus gegen das Sin
gen der Nationalhymne und vaterländischer
Lieder einzugreifen! Diese Vorgänge erin
nern an eins der schimpflichsten Blätter in der
Geschichte der Systemzeit m Deutschland, als
beispielsweise alljährlich am Versailler Ge
denktag die vaterländischen Kundgebungen der
Studenten von der damaligen Polizei auf Be
fehl des jüdischen Polizeivizcpräsidenten
Weiß bei der Universität mit dem Gummi
knüppel auseinanöergeprügelt wurden.
Schlägerei am Pariser Zatzchos
Sl. Lazar.
DNB. Paris, 22. Juni. Zwischen Anhängern
der Volksfront und Mitgliedern der kürzlich
aufgelösten rechtsstehenden Verbände kam es
am Montagabend in der Nähe des Bahnhofs
St. Lazar zu einer schweren Schlägerei. Auf
beiden Seiten gab es Verletzte. Jede der bei
den Gruppen zählte etwa 1000 Personen. Der
Polizei gelang es schließlich, die Ruhe wieder
herzustellen. Einige Personen wurden verhaf
tet.
In gut unterrichteten politischen Kreisen er
klärt man, daß sich der Ministerrat am Diens
tag auch mit Maßnahmen zur Vermeidung
weiterer derartiger Zwischenfälle beschäftigen
werde.
Mî Zahnen im Hafen îjoîi Marseille.
40 Schiffe von Streikenden besetzt.
DNB. Paris, 23. Juni. (Eig. Funkmeld.»
In Marseille hat sich der Streik der Seeleute
den späten Abendstunden des Montags
in
weiter ausgedehnt und umfaßt bereits 5000
eingeschriebene Streikende. Die Zahl der fran
zösischen Schiffe, die von den Streikenden be
setzt wurden, betrügt 40.
Das Syndikat der Handelsmarine von Mar
seille hat an die Regierung eine Entschließung
abgesandt, in der es u. a. heißt: „Diese Zwi
schenfälle sind um so schwerwiegender, als sie
sich an Bord von Handelsschiffen ereignen,
die wertvolle Helfer unserer Handelsmarine
sind." Zum Schluß verlangt das Syndikat der
Handelsmarine, daß die Regierung die not
wendigen Anordnungen treffen und die Ver
antwortung übernehmen möge.
Auch in dem nordfranzösischen Hasen Rouen,
wo über 800 Matrosen die Arbeit niedergelegt
haben, liegen nun 30 Schiffe an den Kais fest
und sind von den Streikenden besetzt worden.
Die Offiziere verlassen die bestreikten Schiffe.
Wie der „Jour" mitteilt, haben die Offiziere
der unter dem Zeichen der roten Fahne besetz
ten Schiffe sich entschlossen, die Schiffe zu ver
lassen, weil die Vertreter der Streikenden eine
von den Offizieren vorgebrachte Einigungs
formel nicht angenommen haben.
M außenpolittsche Regierungs
erklärung in Paris.
DNB. Paris, 23. Juni. (Eig. Funkm.) Die
französische Regierung tritt heute nachmittag
um 2 Uhr im Elyscke unter dem Vorsitz des
Präsidenten der Republik zu einem Minister
rat zusammen, der in der Hauptsache der Prü
fung der Regierungserklärung über die
Außenpolitik gewidmet sein wird.
Wie man hört, wird die Regierungserklä
rung über die Außenpolitik etwa 13—14
Schreibmaschinenseiten umfassen.
I§ la Mm ist zuversichtlich.
DNB. Paris, 23. Juni. (Eig. Funkm.) Der
Feuerkreuzler-Führer Oberst de la Rocque hat
einem Vertreter des Echo de Paris zur Auf
lösung seines Verbandes einige Erklärungen
abgegeben. Vor Monaten bereits sei von ihm
die „Französische Soziale Partei" gegründet
worden, und fast zur gleichen Zeit Hütte eine
Anzahl von anderen nationalen Bünden ihre
Satzungen ebenfalls geändert, um auf diese
Weise einer Auflösung zu entgehen. Zur in
nerpolitischen Lage meinte Oberst de la
Rocque, die Feuerkreuzlcr seien so stark ge
worden, daß sie nichts mehr zu befürchten
hätten. Ohne Armut und Verfolgung sei noch
keine Bewegung zur Macht gekommen oder
groß geworden. Die Zeit der Armut liege
bereits hinter der Bewegung. Die Zeit der
Verfolgung habe begonnen. Sie sei der letzte
Abschnitt vor dem Siege, und er danke Blum
und Salengro für ihre Arbeit.
IMMsche Schmuggler.
DNB. Peking, 22. Juni. (Ostasiendienst des
DNB.) Die Zollbehörden in Tsingtau ve-
schlagnahmten einen japanischen
dampfer, der 700 Tonnen Motorenbetricv-'^
stoff an Bord hatte. Zwischen Tangku un
Chikou südlich der Hopei-Küste brachte eu
chinesischer Zollkutter ein japanisches Schmķ
gelschiff voll Konterbande nach einem Feueu
gefecht ein. . ,
Die Tientsiner japanische Presse zeigt
über die Zwischenfälle sehr erregt und behaķ
tet, daß mehrere Japaner an Bord vcriv""'
det worden seien. Sie verlangt ein Eingrein
der japanischen Behörden.
be- 129.
Jubiläum Ix. Bumte. ,
Am 2. Juni war der Präsident des Reichs
geeichtes, Dr. Dr. h. c. Bumcke, 40 Jahre
Dienste der Justizverwaltung tätig. Aus du'-
sem Anlaß hat der Führer und Reichskanşş
ein Glückwunsch- und Anerkennungsschreibck
an ihn gerichtet. Reichsminister der Just's'
Dr. Gürtner, hat Bumcke die herzlichste"
Wünsche der Reichsjustizverwaltung üb^"
mittelt und in seinem Glückwunschschreibe'
die Verdienste des Reichsgerichtspräsidente"
um deutsches Recht und deutsche Rechtspfķ
hervorgehoben.
# * *
TêWŞf-ĢWru im SegelsinWG
Flugkapitän Helm von der Deutschen Lust"
Hansa gelang am Montagvormittag eine -
merkenswerte segelfliegcrische Leistung. Gş
10.30 Uhr ließ er sich über dem Flughast'
Tempelhof von einem Sportflugzeug bis a"'
300 Meter hochschleppen, klinkte dann aus um
ging nach Erreichung von etwa 2000
Höhe auf Strecke. Gegen 14.30 Uhr nttķ
Helm in der Nähe von Gifhorn bei Hannovck
zur Landung ansetzen, weil ihm ein schmeck-
Gewitter den Weiterflug unmöglich machst'
Er hat eine Leistung von 200 Km. in vierstü""
digem motorlosem Fluge zurückgelegt.
* ... *
Millioueristiftung für Blinde und Arme
in Dänemark.
Ein kürzlich verstorbener alleinstehend^
Millionär, der frühere Ingenieur
Theodor Petersen, hat 1 100 000 Kronen
foha"
Schaffung eines Legats für Blinde und ķ
bemittelte Kranke hinterlassen.
Staatssekretär von Bülvw ş
Dr. Bernhard Wilhelm von Bülow, Staats
sekretär im Auswärtigen Amt, starb plôtzş
an den Folgen einer Lungenentzündung i*
Berlin. (Selle-Eysler, Ku
HMtischsr àrzsiM AM h§M§
Das belgische Kabinett beschloß, in Genf d^
Berlin. Anläßlich des Ablebens von Staats
sekretär von Bülow sandte der Reichskriegs-
minister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht,
Generalfeldmarschall von Blomberg, an die
Mutter des Verstorbenen und an den Reichs
außenminister ein Beileidstelegramm.
Der Reichsminister des Auswärtigen Frei
herr von Neurath und die Angehörigen des
Auswärtigen Amtes widmeten dem am Sonn
tag verstorbenen Staatssekretär Dr. von Bü
low einen Nachruf.
Washington. Präsident Roosevelt erteilte
am Montag das Agrement für den neuernann
ten italienischen Botschafter Fulviv Suvich,
den früheren Staatssekretär im italienischen
Außenministerium. Bei dieser Gelegenheit
wurde jedoch betont, daß dieses Agrement nicht
etwa die Anerkennung der Annexion Abessi
niens durch Italien bedeute.
Der Führer hat dem König von Großbritan
nien zu seinem Geburtstag herzliche Glück
wünsche übermittelt.
Der englische Außenminister Eden erklärte
im Unterhaus auf Anfrage, die britische Regie
rung habe nicht die Absicht, auf der kommenden
Bölkerbunössitzung die Annexion Abessiniens
anzuerkennen.
Aufhebung der Sanktionen zuzustimmen. '
Die Belegschaft der Straßenbahngesellschai
und der Omnibuslinien in Brüssel wird am
Dienstag in den Streik treten.
Prag. Der diesjährige Geschäftsbericht ^
Skoda-Werke weist einen verdreifachten © e *
winn auf.
In der Faaborger Förde wurde in eine
Wassertiefe von 6 Meter von einem Fisķ
ein 7 Meter langer und 1 Meter breiter allls"
gehöhlter Buchenstamm gefischt. Man glaubn
ein Boot aus der ältesten Steinzeit gefunden^
haben, das mit dem primitivsten WerkzeU»
bearbeitet worden ist.
Verantwortlicher HauptjchrifNeiter und Herausgeber: 3 e
dtnand Möller.
Stellvertreter des Hnuptfchriftlelters: Herbert Piihlnw"
Verantwortlich für Politik: Herbert Puhlmann, für " (
örtlichen und allgemeinen Teil: Adolf Gregori: t
den wirtschaftlichen Teil: Dr. Cl. Bielfeldt,- für
provinziellen Teil: Karl Müller, alle in Rends""' '
Bild verantwortliche: Ressortleiter. ,
Verantwortlicher Änzeigenleiter: Karl Jacobsen, RendsdĶ
«erlag und Druck: Heinrich Möller Söhne, Rendsburg. ,
D-A. Echleswig.Holsteiniiche Landeszeitung tRendsburS,
Tageblatt — Hohenwcsteüter Zeitung / Die Land",
(Rendsb
n*. ,
Tagcblsüü
Sie müssen zur Olympiade wissen...
daß das Wort „Turnen" erst im Jahre 1^
von dem Begründer des deutschen Bolkstuk"
nens, dem Turnvater Jahn, geprägt wurde-
daß Iahn den ersten öffentlichen Turnpşş
in der Hasenheide in Berlin eröffnete.
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