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Kampf der Gefahr!
Gewitter-Gefahr.
Bon Beratendem Ingenieur V. B. I.
Dr. Rudolf Blochmann V. D. I.
Die Gewitterzeit hat in diesem Jahre in der
Nordmark schon recht zeitig eingesetzt- So wird
aus dem Kreise Schleswig berichtet: „Bei einem
Fruhlingsgewitter wurden in Jübek drei
Jungtiere auf der Weide vom Blitz erschlagen.
Die Tiere hatten bei dem aufsteigenden Un
wetter an dem Einfriedigungsdraht einer Kop
pel Schutz gesucht, in den plötzlich der Blitz ein
schlug."
Alljährlich gehen im Deutschen Reiche durch
die Einwirkung von Blitzschlägen noch Werte
verloren, die viele Millionen Mark betragen.
Erfreulicherweise läßt sich aber in der deut
schen Norümark ein Absinken der Blitzschäden
wahrnehmen: dank der durch die Schleswig-
Holsteinische Landesbrandkasse betriebenen
Aufklärungsarbeit und den von ihr getroffenen
und empfohlenen Vorbeugungsmaßnahmen.
Um sich gegen irgend eine Gefahr im voraus
schützen zu können, muß man zunächst die Ur
sachen erforschen und auf Grund der dabei ge
wonnenen Erfahrungen Vorsorge treffen, sol
che Ursachen zu bekämpfen, am besten ihr Vor
handensein ganz zu beseitigen.
So stellen die Drahtzäune, die vielfach Weide
koppeln in ununterbrochenem Zusammenhange
umgeben, eine ganz erhebliche Vermehrung der
Gefahr für das auf den Koppeln grasende Vieh
dar. Wenn irgendwo an beliebiger Stelle ein
Blitz in den Draht oder auch nur in der Nähe
des Drahtes — etwa in einen Baum — ein
schlägt, so verbreitet sich die Blitzwirkung im
selben Augenblicke über den ganzen Draht. Um
dies zu verhindern und dadurch die Blitzgefahr
für das auf der Koppel verteilte Vieh zu ver
mindern, ist es geboten, die Umzäunung nicht
mit Metalldraht zu bewirken, zumindest aber
den Draht nicht fortlaufend im Ganzen auszu
spannen, sondern Teilabschnitte eintreten zu
lassen, die nur aus Holz gebildet sind. An den
Enden solcher Abschnitte sind die Ausläufer des
Drahts am Pfahle tief in die Erde einzustek-
ken, so daß sie möglichst das Grundwasser er
reichen. Dann wird ein bei einem solchen Teil
abschnitte des Zaunes einschlagender Blitz seine
Wirkung nicht außerhalb dieses Abschnitts äu
ßern können,' und dadurch wird die Gefahr um
den Bruchteil vermindert, der der Anzahl der
Unterteilungen entspricht.
Im Jahre 1935 ist noch viel Vieh auf den
Weiden und Fennen durch Blitzschläge getötet
worden,' und zwar gerade sehr häufig in der
Nähe der Drahtzäune. Die zur Verminderung
der Blitzgefahr für das Weidevieh vorgeschla
gene Maßnahme ist leicht und ohne große Ko
sten durchzuführen. Deshalb sollte sie überall
da, wo noch nicht in der angegebenen Weise
verfahren ist, durchgeführt werden,' und zwar
in den nächsten Wochen, noch vor dem Eintritt
größerer Gewitterhäufigkeit.
Es ist ein falscherTrost, wenn der einzelne etwa
meint, er sei seinerseits durch Versicherung
gedeckt. Jedes durch Blitzschlag getötete Vieh
stellt eine Verminderung des deutschen Bolks-
vermögcns dar, sollte also auf jeden Fall ver
hütet werden: denn Gemeinnutz geht vor Ei
gennutz!
Kaum unö Volk der deutschen Nordmark.
Haupthema der studentischen Facharbcit
im W.-Ş. 1936-37.
Kiel, 24. Juni. Die studentische Facharbeit
im Winter-Semester 1936-37 wird unter ein
großes Hauptthema gestellt, das den Titel
„Raum und Volk der deutschen Nordmark"
trägt. Alle Fachabteilungen arbeiten im Rah
men ihres Fachgebietes mit an dieser Aufgabe,
deren Ziel und Zweck es ist, die Studenten, die
aus allen Gauen Deutschlands nach Kiel kom
men, fest mit der Landschaft zu verknüpfen,
aus der die Kieler Universität hervorgegan
gen ist. Die Studenten sollen bei ihrer Arbeit
ins Volk und in den Raum der Nordmark hin
eingeführt werden. Die studentische Facharbeit
wird somit zum politischen Einsatz. Wir
greifen einige Punkte heraus: Die kultur-
wissenschaftliche Facharbeit wird sich u. a. mit
der germanischen Gemeinschaftsform in der
Nordmark, der nordisch-dramatischen Kunst in
der Nordmark usw. beschäftigen. Die medi
zinische Facharbeit gliedert sich in zwei Teile:
Allgemeine Hygiene eines Dorfes in der Nord-
mark und Patenschaft der medizinischen Fach
schaft für einen Arbeiter-Wohnblock in Kiel-
Gaarden. Die juristische Facharbeit sieht u. a.
Ausführungen über die Auswirkungen des
Nationalsozialistischen Arbeitsrechts in einem
Kieler Betrieb vor (Zusammenarbeit mit
DAF. und HI.) sowie die Betrachtung über
ein schleswig-holsteinisches Bauerndorf unter
dem alten Recht und in der neuen bäuerlichen
Ordnung.
Hceis Rendsbucq.
Vom Wage« gestürzt und schwer verletzt.
gg. Bokel, 24. Juni. Als die 19jährige El-
fricde H., die bei einem hiesigen Bauern in
Diensten steht, und die 8jährige Martha M.
aus Bokel, am Dienstag gegen Abend mit
einem Milchwagen von der Meierei in Bokel
zurückkamen, scheute das Pferd unö rannte mit
dem Wagen davon. Dabei fielen zunächst die H.
und nachher auch die kleine M. vom Wagen.
Die M. ist vermutlich auch vom Wagenrad
überfahren worden. Beide 'wurden schwer
verletzt, während ein weiteres etwa lOjähriges
Mädchen, das auf dem Wagen war und eben
falls herunterfiel, mit Hautabschürfungen da
vonkam. Der 8jährigen M. wurde der rechte
Unterschenkel völlig zertrümmert. Außerdem
erlitt sie eine Gehirnerschütterung und eine
Kopfverletzung. Die 19jührigc H. zog sich einen
Wirbelsäulenbruch und innere Verletzungen
zu. Die beiden Schwerverletzten kamen ins
städtische Krankenhaus nach Rendsburg. Die
kleine M. mußte sofort operiert und ihr das
rechte Bein abgenommen werden.
Von einem Pferd geschlagen u. schwer verletzt.
gg. Ehlersdorf, 24. Juni. Der 15jährige
Heinrich K. aus dem Rheinland, der bei einem
Bauern in Ehlersdorf in Diensten steht, wurde
am Dienstag gegen Abend beim Zaumabneh-
men von einem Pferd vor den Leib geschlagen.
Er erlitt eine Darmzerreißung. Der schwerver
letzte Landhelfer wurde in der Nacht mit dem
Rendsburger Sanitätsauto ins städtische
Krankenhaus nach Rendsburg gebracht.
* * *
gg. Jevenstedt, 24. Juni. Erhängt. Der 24-
jährige Bruno Gutschau aus Dortmund, der
sich auf Wanderschaft befand, hat sich am
Dienstag in einem Knick bei Jevenstedt er
hängt. Der Grund der Tat ist unbekannt.
R. Nortorf, 24. Juni. Unfall. Der Holz
arbeiter Franz L. aus Nortorf wurde im Ge
hölz Brammerau von einem herabstürzenden
Ast am linken Auge ziemlich schwer verletzt.
Er mußte sich in ärztliche Behandlung begeben.
Um Haaresbreite wäre daS Auge verloren
gegangen. — Eine tolle Fahrt machte der Land
mann Johannes M. aus Groß-Bollsteöt am
Mittwochmorgen gegen 10 Uhr in unserer
Stadt. Am Markt scheuten plötzlich die beiden
Pferde, Nt. der auf dem Wagen saß, neben ihm
seine noch nicht schulpflichtige Tochter, verlor
die Gewalt über die Pferde und konnte ihrer
trotz aller Anstrengungen nicht wieder Herr
werden. Die Fahrt ging durch die Große
Mühlenstraße, welche gerade einen großen
Verkehr aufzuweisen hatte, bis nach dem vier
Kilometer entfernten Ellerdorf, wo die Pferde
gegen einen Gartenzaun anrannten. Der Be
sitzer flog bei dem Anprall zwischen die Tiere
und kam ohne Verletzungen davon. Auch die
kleine Tochter, auf die M. sein ganzes Augen
merk gerichtet hatte, kam mit dem Schrecken
davon, ebenfalls ist den Pferden nichts passiert.
Hceis SMeswiy.
Starker Besuch aus dem Auslande,
cs. Schleswig, 25. Juni. Die alte Schlei-
tadt Schleswig hat in diesem Sommer wieder
um einen starken ausländischen Besuch auf
zuweisen. Fast jeden Tag weilen zahlreiche
Dänen, Schweden, Norweger, Engländer,
Franzosen und Holländer in Schleswig, um die
vielen Sehenswürdigkeiten der historischen
Stadt in Augenschein zu nehmen. Ganz be
sonders stark ist immer der Besuch aus dem
benachbarten Dänemark, von wo die Ausflüg
ler meistens in großen Omnibussen nach
Schleswig kommen. Während des Aufent
haltes in Schleswig werden hauptsächlich der
Dom, die Oldenburg, das Danewerk, der
vs. Holstenniendorf, 24. Juni. Aus Ame
rika eingetroffen sind der Sohn der Ww. Ka
tharina Mußseid, Hermann Mußfeld und
Frau. M. gedenkt mit seiner Frau zwei Mo-
nate in Deutschland zu bleiben,
ai. Hohenwestedt, 23. Juni. Wieder ein Ver-
Königshügel und der Runenstein bei VusSorf
besichtigt. Die Ausflügler kehren stets sehr
befriedigt über ihre Erlebnisse in ihre Heimat
orte zurück.
Aus StûļietUôhn
Friedrichstadt, 24. Juni. Den hiesigen Fi
schern sind wiederum fünf Störe ins Netz ge
gangen. Der Fang dieser Fische ist in diesem
Jahr sehr ergiebig, weil die Störe infolge der
Eiöerabdämmung nicht weiter kommen kön
nen,' sic schwimmen hin und her, um Laich
plätze zu suchen, unö geraten vor der Eider-
aböämmung in die Netze. Bis jetzt konnten
auf diese Weise 27 Störe gefangen werden.
Aus ICceis Husum
Verkauf eines Bauplatzes. Die Witwe Thom
sen in Schwabstedt verkaufte einen mitten im
Dorfe Schwabstedt gelegenen Bauplatz an den
Bauern Fritz Hansen in Holbüllhuus, der sich
dort ein Wohnhaus errichten wird. Kaufpreis
unbekannt. (Hz.)
Aus êideededt
Benzinkocher verursacht Küchcnbraud.
he. Garding, 24. Juni. Am Dienstagabend
entstand bei der Schneidermeisterin A. Dziach
in der Fahrtstraße durch einen Benzinkocher
ein Brand in der Küche. Versuche, das Feuer
durch Ueberwerfen mit Decken und Mänteln
zu löschen, mißlangen, da diese ebenfalls in
Brand gerieten. Einige schnellentschlossene
Männer holten aus dem Spritzenhaus den
Handlöscherwagen und gingen dem Feuer er
folgreich zu Leibe, so daß die Feuerwehr nicht
mehr alarmiert zu werden brauchte. Während
noch eine große Anzahl Neugieriger auf der
Straße stand, ertönte plötzlich ein Bersten unö
Krachen. Ein großer Lastwagen mit Anhänger
aus Karolinenkoog fuhr beim Einbiegen in
die enge Fahrtstraße gegen ein offenstehendes
Fenster des gleichen Hauses und zerstörte die
ses vollkommen.
Aus Hôedļäesland
500 Jahre Westerland,
mo. Westerland, 23. Juni. Das Nordseebad
Westerland will sein 500jähriges Ortsjubilä
um in Form einer Heimatfeier am 8. und 9.
August festlich begehen. Ein besonderer Aus
schuß bereitet unter dem neuen Festleiter der
Badeverwaltnng, Fleischer, diese Veranstal
tung vor. Man beabsichtigt durch ein kleines
Festspiel, den Untergang der alten Siedlung
„Eidum" im Jahre 1436 und die daraus er
wachsene Neugründung der Siedlung „Wester-'
löon — dem heutigen Alt-Westerland" darzu
bieten und außerdem alte Heimatbräuche in
das Festprogramm hineinzuflechten. Führun
gen durch die heimatgeschichtlichen Abteilun
gen des Westerländer Museums und durch
Alt-Westerland wird „Käpn Corl" überneh
men.
'Î* H T»
Dagebiill, 25. Juni. Eine wunderbare Luft
spiegelung bot sich am Sonnabendnachmittag
den Bewohnern und Gästen von Dagebiill.
Ganz deutlich spiegelten sich am südwestlichen
Horizont die Inseln Pellworm und Nord
strand wider. Man konnte sogar die einzelnen
Häuser unterscheiden. Es sah so aus, als wenn
sich die im Vordergrund liegenden Halligen
Oland und Langeneß gesenkt hatten,' sie waren
nur ganz schwach sichtbar. Das sehr schöne
Schauspiel dauerte im ganzen nur etwa 10
Minuten. Eine Luftspiegelung (Fata mor
gana) kann man in unserem Küstengebiet hin
und wieder einmal im Laufe des Sommers
beobachten, doch ist die Klarheit verschieden.
AU-Hoedsdtleswi#
Eiu Ehrenmal für die Gefallenen des Welt
krieges in Nordschleswig?
Apenrade, 24. Juni. In Kollund an der
Flensburger Förde fand die Jahresverbands
tagung der Vereine ehemaliger deutscher Sol
daten statt, die jetzt 850 Mitglieder zählen. Im
Jahresbericht wurde erwähnt, daß der alte
Kamerad Olesen-Hadersleben als Anerken-
kehrsunfall. Auf der Chaussee zwischen Rem-
mels und Barlohe wollte ein Autofahrer um
wenden. Beim Rückwärtsfahren stieß er mit
einem Radfahrer zusammen, der ziemlich stark
verletzt und dessen Rad erheblich beschädigt
wurde.
nung seiner großen Verdienste um den Ver
band ein Handschreiben des Führers des Kyff-
häuserüunöes mit einem Dank für seine treue
Arbeit erhalten habe. Auf Einladung der
NS.-Kriegsopferversorgung in Deutschland
werden 40 Kameraden aus Nordschleswig vom
7. bis 17. August an einer kostenlosen Fahrt
nach Krummhübel im Riesengebirge teilneh
men. Zur Instandsetzung der Kriegsgräber,
die der deutsche Konsul in Apenrade mit be
treut, soll eine Umlage von den Mitgliedern
erhoben werden. Angeregt wurde ferner die
Schaffung eines Ehrenmals für die deutschen
Gefallenen des Weltkrieges in Nordschleswig,'
der Vorstand wird die Anregung weiter ver
folgen. Als Ort für die nächstjährige Ver
bandstagung wurde Apenrade bestimmt.
Aus DäUttooesekef*
Uuglücksfall in der Brunsbüttelkooger
Schleuse.
gb. Brunsbüttelkoog, 24. Juni. Beim Ein
laufen des polnischen Passagierdampfers
„Pulaski" ereignete sich ein aufregender Un
glücksfall, den eine über 60 Jahre alte Frau
Hiegel, wohnhaft in Hamburg, erlitt. Die
Frau wartete bereits seit drei Tagen auf den
Dampfer, der von Buenos Aires kam, um
ihre als Stewardeß an Bord befindliche
Tochter zu besuchen, die durch die Korriöorab-
tretung polnische Staatsangehörige geworden
war. Die Frau lief aufgeregt auf den Schleu
senanlagen neben dem einlaufenden Dampfer
entlang, achtete nicht auf die etwa 80 Zenti
meter breite Tornische und stürzte aus einer
Höhe von 10 Meter in die Schleuse. Der Ver
unglückten, die noch auf den Kleidern trieb,
wurden sofort Leinen zugeworfen, die sie je
doch nicht ergreifen konnte. Kurz entschlossen
sprang der Jachtmatrose Voß aus Itzehoe, der
mit der i n Itzehoe beheimateten Jacht im
hiesigen Hafen lag und sich zufällig auf der
Schleuse aufhielt, der Frau nach und ergriff
sie, um dann die Leinen zu ersassen. Die Ge
rettete hatte einige Verletzungen davon
getragen, war jedoch bei Besinnung und
konnte der herbeigeeilten Tochter noch die
Hand geben. Von der hiesigen Sanitäts
kolonne wurde die Verunglückte dem Kranken
haus zugeführt.
Eiserne Hochzeit.
Das seltene Fest der 65jährigen Ehegemein
schaft feiern am 9. Juli d. Js. die Eheleute
Wilhelm Jürgens in Schülpexweide in Nor-
deröithmarschen. Die Jubilare erfreuen sich
nach einem arbeitsreichen Leben guter Gesund
heit und geistiger Frische, (rg.)
3 Beim Baden ertrunken.
fp. Albersdorf, 25. Juni. Von einem har
ten Geschick wurde die Familie Karl Thomsen
in Schrum bei Albersdorf getroffen. Sonn
tag abend ging der 1414jährige Sohn des Th.
nach einem dort in der Nähe befindlichen Teich
zum Baden und ertrank. Er konnte nur noch
als Leiche geborgen werden.
Aus Holdem
Gewitterschäden über Ostholstein.
Eutin, 24. Juni. Ueber Ostholstein tobten
am Dienstag starke Gewitter. In mehreren
Orten zündete der Blitz und verursachte
Feuersbrünste. So zündete vormittags der
Blitz in einem Wirtschaftsgebäude in Middel
burg, welches vollständig niederbrannte. Ein
kalter Schlag zerstörte einen Teil der Brand
mauer und des Ziegeldaches des evangelischen
Kindergartens. Nachmittags zog ein zweites
schweres Gewitter über Eutin, diesmal mit
sintflutartigem Regen und haselnußgroßen
Eisstücken. In Feld und Flur wurde großer
Schaden angerichtet.
In das bei Ottcndorf liegende Gehöft Kling
biel schlug der Blitz und zündete. Das Haus
brannte völlig nieder und von dem Inventar
wurde nur wenig gerettet. In Bergfeld und
Mönchneversdorf schlug der Blitz in das
Transformatorenhaus. In Schönwalde wur
den einige Fernsprechgeräte und Radioappa
rate zerstört.
„Fest der Rose" in Uetersen.
Uetersen, 23. Juni. Uetersen, das idyllische
Städtchen in Holstein und Mittelpunkt der
chlcswig-holsteinischen Rosenzucht, feiert vom
11. bis 13. Juli sein traditionelles „Fest der
Rose", verbunden mit einer großen Schnitt-
blumenschau in der Ausstellungshalle des
Rosariums des Vereins Deutscher Rosen-
reunde. Umfangreiche Vorbereitungen werden
getroffen, um dieses Fest zu einem Erlebnis
werden zu lassen. Hauptfesttag ist der 12. Juli
mit dem Kinderrosenfestzug, der im vergan
genen Jahr über 400 Kinder vereinte.
* *
x. Neumünster, 25. Juni. Erfolgreiche Wie
derbelebungsversuche retteten einem in Ncu-
münster wohnhaften jungen Mädchen, das
Aus UoUeHwtsUdi, Heutecau-HademaestkeH
und Um$efyei%d