Schleswig-Holsteinischer Wļrtfchastsdienst
MöSelkonjuEur
und Hausgeräteabfatz
Der Deutsche Volkswirt beschäftigt sich in seiner
letzten Nummer in einer interessanten Untersuchung
mit den letztjährigen Umsätzen an Möbeln und
Hausgeräten. Wir bringen zur Einführung kurz
einige Zahlen über den Umsatz an Hausrat und
Wohnbedarf insgesamt (I) und darunter spezifiziert
für Möbel (II) bzw. für Glas. Porzellan, Haus
und Küchengeräte (III), letztere beiden Zahlenreihen
geben nur den Umsatz in Fachgeschäften an (in
Milliarden JIM):
1928
1930
1933 1934
1935
I
II
III
4,5
1,1
0,57
4,1
1,0
0,48
2.8
0,5
0,30
3,0
0,7
0,35
3,0
0,67
0,38
Die Ausgaben für Hausrat und Wohnbedarf sind
in der Krisis also glatt halbiert,' sie gingen von
4,5 auf 2,3 Mrd. tâJl zurück« sind aber auch wieder
stark angestiegen. In diesem Sammelposten sind die
Möbelausgaben als der größte Faktor von nahezu
entscheidender Bedeutung. Der Aufwand für Haus
gerät ist aber größer, als ihn die in der Tabelle
angegebenen Umsätze der Fachgeschäfte erscheinen
lassen,' ein Teil des Umsatzes — schätzungsweise ein
Fünftel — geht durch die Warenhäuser und auch
heute noch immer durch die Einheitspreisgeschäfte.
Jedoch dürfte der Umsatz der Fachgeschäfte, wie er
in der Tabelle dargestellt wird, die Bewegung und
den Verlauf der Konjunktur richtig wiedergeben mit
der Einschränkung allerdings, daß die Umsatzsteige
rung in den letzten beiden Jahren zu einem Teil
auf Kosten der Warenhäuser gegangen ist. Aber auch
mit solchen Einschränkungen läßt die Tabelle deut
lich die unterschiedliche Entwicklung in Möbeln und
in Hausgerät erkennen. 1935 ist eine Differenzie
rung der Umsätze zwischen Möbeln und Hausgerät
eingetreten: während im vergangenen Jahr der
Möbelabsatz mit dem verminderten Wohnungs
zuwachs zurückging, ist der Umsatz von Hausgeräten
bei entsprechend vermehrtem Arbeitseinkommen, ja
darüber hinaus gestiegen. Dabei kann die Frage
offen bleiben, wieweit es sich hierbei um eine nach
trägliche Eindeckung handelt oder schon um Ein
käufe junger Ehepaare, die noch auf Wohnung und
damit auf Mübelkauf warten. Hinzu kommt, daß
der Ersatzbeöarf bei Hausgerät viel häufiger und
größer ist als bei Möbeln, wobei der kleinere Stück
preis auch ein schnelleres Kaufen ermöglicht.
Der Wandel der Wohnkultur.
Aber so stark die Unterschiede der Entwicklung
auch sein mögen, die Struktur des Bedarfs wird
doch durch den gemeinsamen Grundriß der Wohnung
bestimmt. Der Wandel der Wohnkultur, der die
Waschkommode verschwinden ließ, hat auch das
Waschgeschirr stark zurückgedrängt: mit dem schwe
ren Büfett haben die großen Prunkstücke aus
Kristall und Porzellan an Bedeutung verloren: und
mit den veränderten Formen der Geselligkeit fin
det das große 77teilige Eßservice für 12 Personen
weniger Käufer. Statt dessen sah man auf der Leip
ziger Messe eine Geschirrkiste, die zugleich als
Schrank im Wochenend- und Siedlerhaus Verwen
dung finden kann: statt dessen spielen das unzer
brechliche Ausflugs-Geschirr, die Thermosflasche und
der Picknickkorb eine größere Rolle. Das sind na
türlich nur Beispiele, aber sie kennzeichnen die
Richtung einer Entwicklung: die seßhafte Tafel- und
Wohnkultur ist durch eine beweglichere, eine motori
sierte Daseins- und Wohnweise abgelöst. Trotzdem
ist in der großen Linie gesehen der Verbrauch von
Porzellan, der vielfach geradezu als Maßstab von
Geschmack und Kultur gilt, nach dem Kriege um
beinah das Doppelte gestiegen. Es wurde, nach
Angaben des „Keramos", Geschirrporzellan pro
Kops der Bevölkerung verbraucht (in Gramm):
1913 1932 1933 1934 1935
850
507
486 508 578
Zu dieser auffallenden Steigerung des Porzellan-
verbrauchs hat sicherlich vor allem auch die Ge
staltung der Preise beigetragen: die Differenz
zwischen Steingut- und Porzellanpreisen hat sich
wesentlich vermindert. Die Porzellanwerbewoche
1932 konnte unter der Devise „so billig wie noch
nie" starten. Aber so sehr sich das Porzellan im
Eßgeschirr durchgesetzt hat, so stark ist auch die Kon
kurrenz von Steingut in Kaffee- und Teeservicen
gewachsen. Dabei mag mitspielen, daß es offenbar
gelungen ist, in Steingut und Glas eher den Stil
der Zeit zu treffen als beim Porzellan. Allerdings
ist der zeitweilig sehr heftige Streit über die For-
mengestaltung beim Porzellan neuerdings in ruhi
gere Bahnen gelenkt. Die alten historischen Stil-
formen behaupten sich neben den modernen einfachen
Zweckformcn. Vielleicht haben sich die Gegensätze
— nach den Eindrücken auf der Leipziger Messe —
etwas abgeschliffen: das immer noch beliebte Barock
hat etwas an Schnörkeln verloren, das glatte mo
derne Service etwas an Dekorierung gewonnen.
Wieweit dieser unendliche Formenreichtum, der ge
wiß bei der Vielfältigkeit des deutschen Geschmacks
vom Käufer gefordert wird, neben einem ständigen
Wechsel der Modelle auf die Dauer tragbar ist,
bleibt eine andere Frage. Der modische Wandel von
Formen und Farben hat sich zwar bei der Kleidung
als Motor für die Umsatzsteigerung erwiesen, steht
aber bei Glas und Porzellan in einem gewissen
Widerspruch zur Beständigkeit des Materials.
Neuheiten in der Küche.
Dieselbe Tendenz, wie sie sich in der keramischen
Industrie zeigt, durch Formenwechsel den Umsatz
zu beleben, tritt in vielfach noch ausgeprägterem
Maße bei den Haus- und Küchengeräten durch das
ständige Angebot von Neuheiten in Erscheinung.
Die technische Verbesserung, geboren aus dem Stre
ben nach Umsatzsteigerung, kommt zugleich den
Wünschen nach Rationalisierung von Haus- und
Küchenarbeit entgegen. Die hier eingeleitete Ent
wicklung darf in der Breite ihrer Auswirkung aber
offenbar nicht überschätzt werden. Noch immer be
hauptet — um nur ein Beispiel zu nennen — der
Emailletopf, der im vergangenen Jahr sein hun
dertjähriges Jubiläum feiern konnte — und nicht
nur aus Preisgründen! —, seinen Platz neben dem
jüngeren Aluminiumtopf, dem schon im Stahltopf,
vor allem auf dem elektrischen Herd, ein neuer
Konkurrent erwachsen ist. Immerhin entspricht die
„Technik in der Küche" dem Stil der Zeit, finden
die ständigen Neuerungen bei aller Traditions-
gebundenheit der Hausfrau immer wieder ihr
Publikum. Haus- und Küchengeräte bilden auch bei
beschränkten Mitteln eine notwendige Ausgabe und
fordern laufend Ergänzung.
Merkblatt über die
Bevorschussung von Forderungen bei
landn». Entschuldung
Die Industrie- und Handelskammer zu Altona
übersendet uns ein Merkblatt über die Bevorschus
sung von Forderungen bei landw. Entschuldung.
Die Kammer stellt Interessenten dieses Merkblatt
gern kostenlos zur Verfügung. Wir verweisen aus
frühere Veröffentlichungen. Der Wortlaut des
Merkblattes ist folgender:
Auf Grund gemeinschaftlicher Richtlinien — Nr.
57 — des Reichs- und Preußischen Ministers für
Ernährung und Landwirtschaft und des Reichs
ministers der Justiz vom 5. März 1936 können ge
wisse Forderungen von Gläubigern eines Entschul
dungsbetriebes in bar bevorschußt werden. Der
Vorschuß ist ein Darlehen der Entschuldungsstelle,
welche die erforderlichen Mittel von der Deutschen
Rentenbank-Kreditanstalt zur Verfügung gestellt
bekommt.
1. Welche Gläubiger bekommen einen Vorschuß?
Gläubiger von:
a) Lohn- und Gehaltsfyröerungen,
b) Handwerker- und Lieferantenforderungen.
Die Forderungen müssen aus der Zeit nach dem
81. 3. 32 stammen, aber noch vor Eröffnung des
Entschuldungsverfahrens entstanden sein.
c) Bei Kontokorrentsorderungen wird der Saldo
unterschied zwischen dem letzten vor dem 13. Juli
1931 gezogenen Saldo und dem für den Tag der
Eröffnung des Verfahrens zu ziehenden Saldo
bevorschußt: es muß jedoch der letztgenannte
Saldo der höhere sein und in dem Saldounter-
schieö müssen in erheblichem Umfang Forderun
gen wie unter a) und b) angegeben enthalten
sein.
Weitere Voraussetzungen auf Seiten des Gläubi
gers sind folgende:
Der Gläubiger darf sich nicht in günstigen wirt
schaftlichen Verhältnissen befinden.
Die Forderung darf nicht ganz oder teilweise
bestritten sein.
Die Forderung darf nicht bedingt oder befristet
sein.
Die Forderung darf nicht weniger als 40 JlJl
betragen.
2. Welche Voraussetzungen
muß der entschuldete Betrieb erfüllen?
a) Bei dem Entschuldungsbetrieb muß nach dem
augenblicklichen Stande der Bearbeitung eine
Aufhebung oder Einstellung ohne Erfolg des
Verfahrens unwahrscheinlich sein. iBei Erbhöfen
ist stets anzunehmen, daß das Verfahren mit Er
folg durchgeführt wird.)
b) Ein Entschuldungsplan bzw. Zwangsverglcichs-
vorschlag darf der Deutschen Rentenbank-Kredit
anstalt zur Prüfung noch nicht vorgelegt bzw.
dem Entschuldungsamt zur Bestätigung noch
nicht eingereicht worden sein.
c> Der Entschuldungsbetrieb darf sich nicht in der
Selbstentschuldung befinden,
d) Das Verfahren darf nicht nach der Pächter-
EntschuldungSverordnung durchgeführt werden.
3. Die Höhe des Vorschusses.
Die Höhe des Vorschusses betrügt 50 vH der
Forderung. Wird die zwangsvergleichsweise Ent
schuldung des Betriebes durchgeführt, so beträgt
die Höhe des Vorschusses 25 vH mit einigen nach
folgend aufgeführten Ausnahmen, bei denen auch
im Zwangsvergleichsverfahren 50 vH der Forde
rung gewährt werden:
a) Forderungen, die durch eine innerhalb der
Mündelsicherheitsgrenze liegende Hypothek ge
sichert sind,
b) Lohn, Kostgeld oder andere Dienstbezüge, soweit
die Bezüge für die Zeit nach dem 30. Juni 1931
bewirkt sind,
es Düngemittel- und Saatgutforderungen,
b> Forderungen aus Krediten, die zur Deckung der
Betriebsausgaben für die Zeit nach dem 30.
Juni 1931 gewährt sind,
es Lieferungen oder Leistungen, die für den Betrieb
nach dem 30. Juni 1931 bewirkt sind,
f) Forderungen aus Verträgen, bei denen der
Gläubiger noch nicht vollständig erfüllt hat, sich
z. B. das Eigentum an der gelieferten Sache
vorbehalten hat,
g) Forderungen, die der Gläubiger z. Zt. der Er
öffnung des Verfahrens gegen eine Forderung
des Betriebsinhabers hätte zur Aufrechnung
stellen können,
h) Aufwertungsforderungen, die nicht höher als
25 vH ausgewertet sind.
Bei Koutokorreutforderung (le) beträgt die Höhe
des Vorschusses immer 26 vH.
Jeder Vorschuß wird auf volle 10 JUl nach unten
abgerundet und beträgt für die einzelne Forderung
höchstens 3000 •XJl. Außerdem kann bei der Aus
zahlung des Vorschusses die Kreditanstalt von dem
Gläubiger die Zahlung einer Bearbeitungsgebühr
in Höhe von 0,5 vH des Vorschußbetrages, minde
stens jedoch 1 MJl, verlangen. Die Kreditanstalt ist
berechtigt, die Gebühr von dem auszuzahlenden
Vorschubbetrag abzusetzen.
4. Weitere Behandlung des Vorschusses
im Entschuldungsversahren.
a> Im Falle erfolgreicher Durchführung des Ver
fahrens wird der gezahlte Vorschuß auf den dem
Gläubiger zustehenden Ablösungsbetrag ver
rechnet.
b> Wird das Verfahren ohne Erfolg auigehoben
oder eingestellt oder wird die bevorschußte For
derung nicht in bar abgelöst, so hat der Gläubi
ger den Vorschuß unverzüglich zurückzuzahlen.
Geschieht dies nicht, so kann sich die Kreditanstalt
wegen ihres Rückzahlungsanspruches aus den an
diesem oder anderem Verfahren beteiligten For
derungen des Gläubigers, insbesondere aus den
dem Gläubiger dafür zu gewährenden Barbeträ
gen oder Ablösungsschuldverschreibungen befrie
digen. Die nicht rechtzeitig zurückgezahlten Vor
schußbeträge hat der Gläubiger mit 4,5 vH jähr
lich zu verzinsen.
F. Verfahren.
Die Vorschußgewührung ist bei der Entschul
dungsstelle oder wenn das Entschuldungsamt die
Aufgaben der Entschuldungsstelle selbst übernimmt,
bei dem Entschuldungsamt zu beantragen. Der
Antrag ist in dreifacher Ausfertigung auf einem
Formblatt (Muster 1), das bei der Entschuldungs
stelle bzw. Entschuldungsamt erhältlich ist, möglichst
umgehend zu stellen.
Hamburger Börse
Amtliche Notierung in kür 100 MJi Nennwerl
'Obru Ģewtlâr
Baake,
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DD.-Pank
Drerdn Bant
Bereinsdant
Westh. Bank
Bank
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182 25
92 00
92.00
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34 00
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25 00
16.00
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7 4 6 4
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103.50
102.00
125.00
139 25
184.50
137.50
117.50
166 00
19 00
107.00
36 50
151.00
143.00
103 50
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138 25
180.50
137.87
117.12
165 00
19.00
107 00
Amtliche Währungskurse. 7.4
l Piund Sterling 12.295
1 Dollar 2.484
ion t>än. Kr. .... ... 54.91
100 kranz. Frank. 16.385
Peseta 3395
Lira ..... ...... 19 63
«Ohne Gewähr!) Geldkurs
Metall Elektrolatkupser per »«> Kg. 7. 4.
prompl cif Hbg. od. Brem. Rotkerd. 52.00
6 4.
12.305
2.484
5, 94
16.385
33 9?
19.68
6 4
52 00
Hamburger Viehmarkt
vom 2 Avril 1936
Ochien
Bullen
Kübe
Färsen
Hammel
Lämmer
Schafe
44
40
42
38
41
37
32
22-24
43
39
51-5o .
48-50 lg
_ § =
—
«
b
c
d
Auftrieb 155 Odilen, 112 Bullen 427 Kühe, 141
Fällen - Fresier — 835 Rinder und 659 Schale
Handel' Rinder zugeteilt. Kühe — — Schafe glatt
Der Schweinemarkt von Freitag. 10. Avril fällt aus.
Nachher Markt Mittwoch, de» 15. Avril 1936.
Handel und Wandel
Berliner Bichmarkt vom 7. April
Der Rinderauftrieb von 1650 Stück lag zwar um
über 600 Stück höher als der des letzten Dienstag
marktes, reichte jedoch nicht aus. Durchschnittsbe
schaffenheit mittel, zumal Anteil der Ochsen am
Gesamtauftrieb verbessert. Nicht ganz so gut waren
die besseren Stücke an Kühen vertreten. Wiederum
setzte das Geschäft sehr scharf ein. und im ersten
anteilsgesicherten Marktabschnitt waren die guten
Qualitäten zu den jeweiligen Höchstpreisen sofort
vergriffen. Angesichts des starken Bedarfes ging es
aber auch im zweiten Teil des Marktes in diesem
Tempo w'citer, und auch hier wickelte sich das sehr
flotte Geschäft auf der Basis der jeweils klassen-
gestusten Höchstpreise ab. — Am Kälbermarkt Durch-
schnittsgualität gut mittel. Handel lebhaft. — Am
Hammelmarkt Durchschnittsgualität nicht mehr ganz
mittel. — Auf dem Schweinemarkt 19 345 Tiere.
Höhe des Auftriebes vom vorjährigen Ostermarkt
nicht ganz erreicht, aber das Angebot konnte trotz
dem als ausreichend angesehen werden, zumal
Durchschnittsbeschaffenheit einigermaßen den alten
<ohne Gewährt) Deutsche Schlachtviehmärkte
Kammernotierung Berlin am Markttage. Preise für 1 Pfund Lebendgewicht
ûfmà
Kassel
üairdebarg
Hains,
Stettin
Slnilirarl
Hambnrff
7. April 1936
in JV
1 Ochsen
2- *
3 „ ..
4. . ..
1. Bullen . . .
2. „ ...
1. Kühe
2
1. Kälber ...
2. „ ..
1 Schale
2. „ . ■ -
1. Schweine
2- „
3- *
I. Sauen ...
Ochs. Bu Kü.
Kälber
Schale
Schwein.Sau.
Ochs.Bu.Kü.
Kälber
Schale ....
Schwetn.S&u.
43
33—41
37-40
35—36
62-70
45-60
25-30
541/2
531/2
5, i/2
531/2
249
242
117
121c
flott
mittel
langsam
verteilt
44
41—42
38-41
—37
62-65
57-01
56
54-55
52
50—55
Au 11 r i e b
104
34a
113
ILob
rege
rege
43
39
40—41
37
40
32 - 36
00—75
50—51
35 43
28—33
541/2
:3'/2
0O-/2
52‘/2
und
456
638
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glatt
mittel
zugeteilt
45
38-41
43
42
38
63-70
54-62
57 54
55—56 52-53
53 50
04
Handel aut den
43
41
37
40
36
65-72
08 65
44
40
42
40—41
34-37
dg-72
65-68
163
238
916
zugeteilt
lebhalt
zugeteilt
168
318
98
1513
glatt
ruhig
verteilt
561/2
551/2
521/2
00—56
Märkten
506
124a
70-78
CO 61
55
53 54
51
49-53
7 4
Berlin
31.3
1372
zugeteilt
belebt
lebhaft
1999
11179
s. flott
zugeteilt
44
40
35
42
38
41
37
72-78
60-70
32-35
27-30
541/2
531/2
50>/2
50-/2
1650
4782
5080
19345
glatt
z glati
vert.
44
40
35
42
08
41
37
06-73
53-63
06-36
32-35
541/2
531/2
OO-/2
531/2
1127
3737
4C50
1582/
glatt
ruhig
mittel
vert
Stand hielt. Gesucht war das passende magere
„Feiertagsschwein", aber insgesamt mar das Ge
schäft recht rege, und die übliche Verteilung zu den
festliegenden Preisen in den einzelnen Klassen ging
glatt vonstatten.
Der Hamburger Schwcincmarkt vom 7. April
wies einen Auftrieb von 11179 Schweinen und 35
Beobachtungstieren, insgesamt 11241 Tiere, auf.
Die Qualität der zum Verkauf gestellten Tiere war
gut. Die Schweine wurden anteilmüßiq zugeteilt,
— Trotzdem zum heutigen Ostermarkt 1999 Kälber
und 18 Beobachtungsticre, zusammen 2017 Kälber,
zugeführt waren, verlies der Handel sehr flott. Die
Notizen für die guten Qualitäten, die besonders zu
Ostern gesucht sind, zogen an, während die abfallen
den Klaffen etwas weniger gefragt waren und leicht
rückgängige Notizen aufwiesen. Der Markt wurde
frühzeitig geräumt.
Die Lage auf dem Säckcmarkt
Neue Säcke: Nene Jutefabrikate finden z. Z>
leichten Absatz. Juteflachsgeivebe werden voraus
sichtlich nur noch in beschränktem Umfange auf den
Markt kommen. — Gebrauchte Säcke: In Norö-
dentschland sind Mehl- und Kleiesäcke weiter gut
gefragt. Das übrige Geschäft ist sehr ruhig. Die
Ankünfte in schweren Säcken sind sehr zurückgegan
gen. Besonderes Interesse für schwere Säcke wur
de von der Futtermittel-Industrie gezeigt. Die
Düngemittelindustrie dürfte für das laufende
Düngejahr voll eingedeckt sein. Für Verladungen
von Kleie und Schrot werden häufig geklebte Pa
piersäcke verwendet.
Zur 61. Verwaltungsratssitzung
der Bank für internationalen Zahlungsausgleich
waren die Notenbankgouverneure sämtlicher Mit
gliedsstaaten vollzählig erschienen. Zum ersten Male
seit Gründung der Bank fand die Besprechung au
ßerhalb Basels statt, nämlich in Badenweiler, wo
sich Reichsbankprästöent Dr. Schacht zur Zeit auf
hält. Die Sitzung war nur von kurzer Dauer. Der
Vankrat legte die Jahresrechnung vom 31. März
1936 vor, die ebenso günstig abschließt wie im letzten
Jahr und die Ausschüttung einer Dividende von
unverändert 6 vH gestattet. Die Hauptversammlung
findet am 11. Mai statt. Es könne gesagt werden,
daß sich trotz 5er politischen Schwierigkeiten eine
günstige Tendenz zur Stabilisierung der Psund-
und der Dollarwährung beobachten läßt.No full text available for this image
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