Objekt: [Niende Deel] ([N.R.] 9 (1821/1822))

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»Ş?N klares Bild MS NschşşsKgsSNtWîcklNUg" 
Bortrag von Prof. Graham in Kiel über „Die Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung" 
Am Dienstagabend sprach im Wissenschaftlichen 
uv des Instituts für Weltwirtschaft an der Uni- 
iksttät Kiel der bekannte amerikanische Gelehrte 
ŗofcssor Frank D. Graham, der durch seine wie- 
^rholte Tätigkeit als Wirtschaftsberater sowohl 
* Regierung der Bereinigten Staaten als 
,uch im Ausland hervorgetreten ist. Gegenstand 
°ņs Vortrages waren die Fragen einer „Stabili- 
'^rung der wirtschaftlichen Entwicklung", wobei in 
ŗ>ter Linie die Probleme der USA. behandelt 
wurden. Nach einleitenden theoretischen Erörterun- 
"M über die Möglichkeit einer Stabilisierung der 
wirtschaftlichen Entwicklung, wenn eine volle Be 
seitigung aller Erwerbsfähigen unter Wahrung 
. ei f Ie ten Initiative des einzelnen erreicht werden 
Æ entwickelte Graham die Methoden, um einen 
tlgxu Produktionsverlauf zu erzielen. Der erste 
chritt liegt in der Sicherung des Absatzes zu ent- 
^rechenden Preisen. Die Regierung der USA. sollte 
aher bei der nächsten eintretenden Depression die 
Produktion lagerfähiger Fertigwaren und vielleicht 
auch die Rohmaterialien der gesamten Bauindu- 
!. e aufkaufen, und zwar zu festgesetzten Preisen, 
rr die Produktionskosten eines tüchtigen Unterneh- 
^rs decken. Den Verkäufern sollte nach vorgeschrie 
ben Bedingungen das Recht des Rückkaufs zuge 
standen, aber nicht die Pflicht des Wteöererwerbs 
auferlegt werden. Die Verkäufer an die Regierung 
?ììrden im übrigen gehalten werden, nicht andere 
^aren herzustellen, bevor sie die Vorräte aus den 
-dänden der Regierung zurückgekauft hätten. Diese 
»ckkäufe würden die natürliche Folge der Ein- 
^wmenssteigerung sein, welche eine gesteigerte 
Nachfrage nach Konsumgütern bedeuten würde. 
^a»n die Aufkäufe der Regierung würden es den 
. Vernehmungen gestatten, mehr Arbeiter zu be- 
Şftigen, als sie cs in der Depression hätten tun 
°unen. Die Anhäufung würde bei gewissen Waren- 
arten verhältnismäßig groß, bei anderen dagegen 
Ktting sein. Im ersten Falle würden keine neuen 
ègierungskäufe getätigt werden, selbst unter der 
^ìahr von Verlusten bei den Unternehmen, mäh 
end im letzten Falle die Regierung Aufträge ver 
üben könnte, und so das gesamte Erzeugnis ab 
setzt würde. Die Aussicht, ein klares Bild der 
^achfrageentwicklnng zu erlangen, würde für die 
Investitionstätigkeit von großer Bedeutung sein. 
möglichst elastisches System öffentlicher Arbei- 
eit sollte eingeführt werden, um eventuell ständig 
Ochsende Warenvorräte abzusondern. Auf diese 
d^aise würde man auch das langfristig eintretende 
Auskommen und Vergehen neuer bzw. alter Jndu- 
*'en sich mehr oder weniger stetig vollziehen las- 
c tt. Diese Methode würde weit weniger kostspielig 
als die Brachlegung eines wesentlichen Teiles 
^ arbeitsfähigen Bevölkerung, wie sie während 
CI letzten Depression erlebt wurde. 
Ģraham lehnt die Inflation als endgültiges 
^llel zur Stabilisierung ab, ebenso wie ein defla 
torischer Versuch unter den heutigen Bedingungen 
als nahezu hoffnungslos bezeichnet werden müsse. 
Die geeignetste Politik erscheint ihm daher durch 
einen im wesentlichen horizontal verlaufenden sä 
kularen Preisstand gekennzeichnet zu sein. In diese 
Richtung müsse aber eine Volkswirtschaft geführt 
werden. Man dürfe sich nicht der Erkenntnis ver 
schließen, daß, was auch immer einst gewesen sein 
mag, das heutige Wirtschaftssystem nicht länger 
automatisch funktioniert und es daher auf den Weg, 
wenn auch nicht getrieben, doch aber zum mindesten 
geleitet werden müsse. 
gen zur Einlieferung innerhalb gewisser Fristen 
aufruft. Der Handel in den betroffenen Wertpapie 
ren wird durch die Verordnung nicht unterbunden. 
— Die Verordnung zeigt im übrigen, daß die zu 
ständigen Stellen das Gebiet der ausländischen 
Wertpapiere mit Aufmerksamkeit überwachen und 
unerwünschte Entwicklungen, durch die das Publi 
kum geschädigt werden könnte, unterbinden werden. 
Ausländische Wertpapiere 
ins Zwangsdspst 
Mit einer Siebenten Durchführungsverordnung 
zum Gesetz über die Devisenbewirtschaftung vom 
19. 11. 1986 ordnet der Reichswirtschaftsminister den 
Depotzwang für ausländische Wertpapiere an. Be 
troffen werden von ihr in erster Linie die Wert 
papiere ausländischer Aussteller, die an den deut 
schen Börsen amtlich notiert oder im Freiverkehr 
gehandelt iverden. Die Verordnung gibt aber der 
Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung das Recht, 
auch andere Wertpapiere dem Depotzwang zu un- 
terwerfen. Der Depotzmang wird in der Weise 
durchgeführt, daß die Reichsstelle für Devisenbe 
wirtschaftung die Wertpapiere in Vekanntmachun- 
Frist für Schlachtrinder-Aussuhr verkürzt 
Der dänische Exportausschuß teilt mit, daß der An 
kauf von Schlachtrindern zur Ausfuhr nach Deutsch 
land in diesem Jahre mit dem 2. Dezember und 
nicht erst am 9. Dezember schließen wird. In den 
Wochen bis dahin werden je etwa 200 Rinder mehr 
ausgeführt werden können, nämlich insgesamt 2700. 
In dieser Woche wird diese Ziffer bereits erreicht. 
Auch die Ausfuhr nach Belgien und Holland ist 
vorübergehend etwas vermehrt worden auf 610 bzw. 
120 Rinder. 
„Ulrich" mit 15 890 MM eingesetzt 
Die Nachricht von dem Ankauf des ostpreußischen 
Bullen „Ulrich" durch die Bullenhaltungsgenossen- 
schaft für den Kreis Beckum erregte erhebliches Auf 
sehen. Es handelt sich bei dem Ankauf dieses Bul 
len zweifellos um einen Preis, dessen Höhe unge 
wohnt ist. Auf einer in Beckum stattgefundenen Ver 
sammlung der Rinderzüchter des Kreises wurde be 
kannt, daß der Bulle bei der Versteigerung sofort 
mit 18 000 MM eingesetzt wurde. Das Deckgelö wird 
40 MM betragen. 
AnckereAberr-Kontingent und ZMerpeers 
Bei der Tagung der Reichsbetriebsgemeinschaft 
„Nahrung und Genuß" führte der Vorsitzende der 
HB. der deutschen Zuckerwirtschaft aus, daß man 
eine Erweiterung der zur Zeit vorhandenen Anbau 
flächen für Zuckerrüben anstreben müsse. Allerdings 
seien dem Tempo dieser Erweiterung Grenzen durch 
die beschränkte Zahl der zur Verfügung stehenden 
Arbeitskräfte gezogen. — Zur Verteidigung des 
hohen Verbrauchszuckerpeises wurden die verschiede 
nen Verbilligungsaktionen angeführt. Die Marme- 
ladenverbilligung sei im abgelaufenen Wirtschafts 
jahr von der Zuckerwirtschaft mit 22 Mill. MM fi 
nanziert worden. Im kommenden Jahr würden 
für den gleichen Zweck voraussichtlich 26 Mill. MM 
zur Verfügung gestellt. Für Zwecke der Bienen 
fütterung habe die Zuckerivirtschaft einen Betrag 
von 1,3 Mill. MM zur Verfügung gestellt. Bei der 
Beurteilung dieser Zahlen ist zu berücksichtigen, daß 
sich der Verkaufswert der diesjährigen Zuckerernte 
auf rund 730 MM stellt. Ferner erzeuge die Zucker 
wirtschaft zu bewußt niedrig gehaltenen Preisen 
zuckerhaltige Futtermittel für die nicht rüben- 
baucnde Landwirtschaft, woraus sich eine Belastung 
von 25 Mill. MM ergebe. Der Begriff „Belastung" 
für diesen Vorgang erscheint uns nicht ganz ange 
bracht. Es handelt sich hier darum, daß ein bestimm 
ter Prozentsatz der Zuckerrüüenproduktion, und 
zwar im neuen Jahr die lOproz. Mehrerzeugung, 
nicht zu den überhöhten Preisen der für die Zucker- 
acwinrw...g eingesetzten Rüben, sondern zu einem 
niedrigeren Preis abgenommen wird. Für die 
Zuckergewinnung wurden die Rüben bisher mit 
1,60 MM bis 1,80 MM je Zentner bezahlt, für die 
Herstellung von Zuckerschnitzeln bisher mit 1—1,20 
MM, im neuen Jahr infolge der Erhöhung des 
Schnitzelpreises wahrscheinlich etwas höher. 
Aenderung der Marktordnung für 
SchWsrns angekündigt 
Aus einer Kundgebung des Nahrungsmittelhanü- 
iverks in Gleiwitz erklärte Reichsfachschaftswalter 
Beck, Berlin, daß in der zukünftigen Rohstoffver 
sorgung auf dem Gebiet der Fleischwirtschaft durch 
besondere Ordnung einer ungünstigen Entwicklung 
vorgebeugt wird. In Zukunst wird, der einzelne 
Betrieb nicht mehr unter Mangelerscheinungen in 
dem Maße zu leiden haben wie bisher. Wir iver 
den hinreichend Rindfleisch und Gefrierfleisch zur 
Verfügung haben, und auch der Schweinemarkt 
wird eine grundlegende Änderung erfahren. Die 
HB. der Viehwirtschaft befindet sich an der Arbeit 
und ivird Maßnahmen zu treffen wissen, daß von 
vornherein eine falsche Lenkung vermieden ivird. 
Getserds- und Mehkvosräts 
irr ZWsirer Hand 
Durch das Statistische Reichsamt wurden zu Ende 
Oktober folgende Getreide- und Mehlvorräte der 
zivciten Hand in Mühlen und Lagerhäusern ermit 
telt: Getreide und Mehl in 1000 To., inländischer 
und ausländischer Herkunft, verzollt: erste Zahl Ok 
tober 1935, zweite Zahl Oktober 1935, dritte Zahl 
September 1986, vierte Zahl August 1986' auslän 
discher Herkunft, unverzollt: fünfte Zahl Oktober 
1936, sechste Zahl September 1936, siebente Zahl Au 
gust 1936. Weizen 648,1, 1459,4, 741,8, 606,0, 16,1, 18,1, 
19,5,- Roggen 617,3, 1281,2, 684,5, 539,9, 6,1, 7,6, 6,3; 
Hafer 121,2, 189,5, 139,5, 112,6, 9,9, 10,1, 10,0; Gerste 
119,1, 204,5, 160,8, 145,6, 0,1, 0,1, 0,1; Weizenback 
mehl 82,3. 121.1, 80,5. 89,1, 0,0, 0,0, 0,1; Roggcnback- 
mehl 51,4, 76,7, 53,7, 47,2, 0,0, 0,0, 0.0. 
Es haben sich die Lagerbestände in der zweiten" 
Hand im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat 
bei allen Getreidearten mehr oder iveniger stark 
verringert. Insgesamt lagerten an Weizen 648 000 
(Vormonat 741800) To., davon in den Mühlen 47 
(49) vH, an Roggen 617 300 (684 500) To., von denen 
sich 21 (19) vH bzw. 50 (49) vH in den Mühlen be 
fanden. An Hafer lagerten in der zweiten Hand 
121 2000 (139 500) To., an Gerste 119100 (16 800) To., 
von denen sich 21 (19) bzw. 15 (18) vH in den Müh 
len befanden. Gegenüber dem Vormonat vermehr 
ten sich die Vorräte an Weizenbackmehl auf 82 300 
(80 500) To. Die Vorräte an Roggenbackmehl zeig 
ten mit 51400 (53 700) To. eine Abnahme. 
Die bei den Mischsuttersabriken und anderen in- - 
dustriellen Verbrauchern, Brauereien, Mälzereien, 
Getreidekaffeefabriken, Nährmittelwerken usw. la 
gernden Getreiöemengen, die besonders ermittelt 
iverden, sowie die rollenden und schwimmenden 
Mengen und die Mehlvorräte der Bäcker sind in 
den vorstehenden Ergebnissen nicht enthalten. 
Die Verarbeitung von Brotgetreide in den Müh 
len mit mehr als 3 To. Tagesleistung zeigt beim 
Weizen gegenüber dem Vormonat mit 382 800 (Vor 
monat 852 800) To. eine Zunahme, beim Roggen 
mit 297 400 (300 400) To. eine Abnahme. 
Bei den ösfentlichen Lebensversicherungsanstalten 
wurden im Oktober 16142 Anträge mit 29,08 Mill. 
MM Versicherungssumme gestellt (16 234 Antrüge 
mit 25,61 Mill. MM im Vormonat und 36438 An 
träge mit 26,64 Mill. MM im Oktober 1935). Im 
Oktober 1935 war eine starke Zunahme der Stcrbe- 
geldversicherungen zu verzeichnen, die namentlich 
in der Erhöhung der Anzahl zum Ausdruck gekom 
men ist. Damit sind in den bisherigen 10 Monaten 
1936 Neuanträge in Höhe von 267,2 Mill. MM ge 
gen 245,6 Btill. MM in der gleichen Zeit des Vor 
jahres und 196,5 Mill. MM in der Verglcichszcit 
1934 eingegangen. Die durchschnittliche Versiche 
rungssumme stellt sich für Oktober 1936 in der 
Großlebensversicherung auf 4192 MM und in der 
Sterbegelöversicherung auf 289 MM, 
ff 
»iniEiwwiiiij 
rückzahlbar zum Nennwert in den Jahren 1943 - 1948 
Im Zuge der weiteren Durchführung der von der Reichsregierung übernomme 
nen Aufgaben begibt das Deutsche Reich 
RM 500 ©00 000,— 4‘/2 °/ 0 auslosbKSS SchatzsukAersurrgLA 
von 1036, Dritte Folge. 
Die Schatzanweisungen lauten über RM 100, 500, 1000, 5000, 10 000 und 20 000. 
Sie sind vom 1. Dezember ö. I. ab mit A'A % jährlich verzinslich. Die Zinsen wer 
den halbjährlich am 1. Juni und 1. Dezember j. I. gezahlt, erstmalig am 1. Juni 1937. 
Die Tilgung der Schatzaniveisungsausgabe erfolgt nach vorangegangener Ver 
losung zum Nennwert mit je einem Sechstel zum 1. Dezember der Jahre 1948—1948. 
Die Auslosungen werben in der Weise bewirkt, daß in den Jahren 1043, 1044, 1946 
und 1947 je 17, in den Jahren 1945 und 1948 je 16 der Ziffern 00—99 gezogen werden. 
Alle Schatzaniveisungen aus jedem Wertabschnitt, deren Nummern in den beiden letz 
ten Stellen gezogen sind, gelten als ausgelost und sind an dem auf die Ziehung 
folgenden 1. Dezember zum Nennwert rückzahlbar. 
Die neuen Schatzaniveisungen des Deutschen Reichs sind gemäß 8 1807 BGB. 
mündelsicher. 
Sie können im Lombardverkehr der Reichsbank beliehen werben und sind auch im 
Lombarüverkehr bei der Preußischen Staatsbank (Seehandlung) als Deckung zu 
gelassen. 
Die Einführung der A'A % Reichsschatzanweisungen von 1936, Dritte Folge, an den 
deutschen Börsen wird alsbald nach ihrem Erscheinen veranlaßt iverden. 
Bon den vorstehend bezeichneten RM 500 000 000,— A'A % auslösbaren Schatz- 
anweisungen von 1936, Dritte Folge, sind RM 100 000 000,— bereits fest gezeichnet 
worden. 
RM 409660000,— 4 Vs °/ 0 auslösbare Schatzanweisungerr 
des Deutschen Reichs von 1N36, Dritte Folge, 
werden hiermit im Aufträge des Reichs durch das unterzeichnete Konsortium zur 
öffentlichen Zeichnung unter den nachfolgenden Bedingungen aufgelegt. 
ZeichnuMgsbedingungen 
1. Der Zeichnungspreis beträgt 
98 31 «■ 
1 10 
unter Verrechnung von Stückzinsen (siehe Ziffer 4). Die Börsenumsatzsteuer 
trägt der Zeichner. 
2. Zeichnungen iverden in der Zeit 
vom 20. November bis 5. Dezember 1936 
bei den in der Anlage zu diesem Angebot genannten Banken, Bankfirmen und 
deren deutschen Zweigniederlassungen während der üblichen Geschäftsstunden 
4. 
entgegengenommen. Die Zeichnung kann auch durch Vermittlung aller übrigen 
Banken, Bankiers, Sparkassen und Kreditgenossenschaften bei den Zeichnungs- 
stellcn vorgenommen werden. 
Früherer Schluß des Zeichnungsgeschäfts bleibt vorbehalten. 
Die Zuteilung erfolgt baldmöglichst nach Ablauf der Zeichnungsfrist und bleibt 
dem Ermessen der Zeichnungsstellen überlassen. Anmeldungen auf bestimmte 
Stücke können insoweit berücksichtigt werden, als dies mit dem Interesse der 
übrigen Abnehmer verträglich erscheint. Ein Anspruch auf Zuteilung kann aus 
ctiva vorzeitig eingezahlten Beträgen nur hergeleitet werden, soweit durch die 
Zeichnungsstellen die Berücksichtigung der gezeichneten Beträge fest zugesagt 
worden ist. 
Die Bezahlung der zugeteilten Schatzaniveisungen hat spätestens 
mit 10 % in der Zeit bis zum 11.12.1936 \ zuzüglich A'A % Stück- 
mit 40% in der Zeit bis zum 7. 1.1937 l. zinsen vom 1.12.36 
mit 25% in der Zeit bis zum 20. 1.1937 l (einschl.) bis zum 
und mit restl. 25% in der Zeit bis zum 18. 2.1937 > Zahlungstage 
bei derjenigen Stelle, ivelche die Zeichnungen entgegengenommen Hat, zu er 
folgen. Teilzahlungen und Vollzahlungen vor diesen Terminen sind zulässig; 
von den Zeichnungsstellen fest zugesagte Beträge können auch schon vom 30. No 
vember 1986 ab beglichen werden. Für Zahlungen vor dem 1. Dezember 1986 
iverden Zinsen nicht vergütet. Bei allen Teilzahlungen werden nur durch 100 
teilbare Nennbeträge abgerechnet. 
Die Zeichner erhalten zunächst nichtübertragbare Kassenquittungen, gegen 
deren Rückgabe später die Stücke durch die Zeichnungsstellen ausgegeben werden. 
Die Lieferung der A'A % Neichsschatzanweisungen, Dritte Folge, erfolgt bald 
möglichst. 
Im November 1936. 
Berlin, Altona, Bochum, Braunschweig, Bremen, Breslau, Chemnitz, Dresden, 
Düsseldorf, Frankfurt (Main), Halle (Saale), Hamburg, Karlsruhe, (Baden), Köln, 
Leipzig, München, Oldenburg i. O„ Schwerin (Meckl.), Stuttgart, Weimar. 
R e i ch s b a n k. 
Bank der Deutschen Arbeit 
A. G. 
S. Bleichrüder 
Delbrück Schickler & Co. 
Deutsche Girozentrale 
— Deutsche Kommunalbank 
Deutsche . 
Dresdener Bank. 
Hardy & Co. 
Preußische Staatsbank (S e e h a n d l u n g). 
Berliner Handels-Gesellschaft. 
Commerz- und Privat-Bank 
Aktiengesellschaft. 
Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft. 
Deutsche Landesbankenzentrale 
Aktiengesellschaft, 
entralgenossenschaftskasse. 
i. Dreyfus & Co. Gebr. Arnholö. 
Mendelssohn & Co. 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. 
Reichs-Kredit-Gesellschast Westholsteinische Bank Westfalenbank 
Aktiengesellschaft. Aktiengesellschaft. 
Braunschweigische Staatsbank Norddeutsche Kreditbank 
(Leihhausanstalt). Aktiengesellschaft. 
Eichborn & Co. E. Heimann. Bayer & Heinze. 
Sächsische Staatsbank. C. G. Trinkaus. Gebrüder Bethmann. 
Deutsche Effecten- und Wechsel-Bank. Frankfurter Bank. 
B. Metzler seel. Sohn & Co. Hallescher Bankverein 
Vereinsbank in Hamburg. von Kulisch, Kaemps & Co. 
M. M. Warburg & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien. 
Badische Bank. Sal. Oppenheim jr. & Cie. I. H. Stein. 
Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt. H. Aufhäuser. 
Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank. Bayerische Staatsbank. 
Bayerische Vercinsbgnk. Merck, Finck & Co. 
Oldenbnrgische Landesbank Staatliche Kreditanstalt Oldenburg 
(Spar- u. Leihbank) A.-G. (Staatsbank). 
Mecklenburgische Depositen- und Württembcrgische Bank. 
Wechselbank. 
Thüringische Staatsbank.
	        
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