Siebenundzwanzigstes Rapikel 43
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tommen und schlüpfte schnell hinter die Hãckerling⸗
aste. Ganz vorsichtig drückte jemand die Klinke
nieder, die Tür ging auf, und in der hellen ff⸗
nung stand Lise.
Sie sah sich um, als sie aber niemand entdeckte,
holte sie ein Maß Hafer, ging damit zu Lotte heran,
treichelte das Tier, sprach mit ihm und schlang
chließlich die Arme um seinen Hals und flüsterte
hm etwas ins Ohr.
Jetzt konnte Hans Peter sich nicht länger halten.
Er stürzte so plötzlich hervor, daß er Lotte und die
Cousine beinahe zum Tode erschreckt hätte. Lise!
cief er, in ihn bist du verliebt!
Und es geschah das Wunderbare, daß Lise, ob⸗
vohl Hans Peter ihn ja gar nicht mit Namen
zenannt hatte, plötzlich dunkelrot wurde, den Arm
um seine Schulter legte und sagte: Pfui, Hans
Peter! Wie kannst du nur so etwas sagen! Aber
daß du nun nicht hingehst und es den andern er⸗
ählst — nicht weil es wahr ist, sondern weil —
du bist doch ein guter Junge, nicht wahr? Und
dann beugte Lise sich herab und küßte ihn auf die
Wange und war verschwunden.
Hans Peter setzte sich hinter die Häckerlingkiste
uind weinte; als er aber eine Weile geweint hatte,
war es ihm, als ob er sich nun doch ein wenig
exleichtert fühlte. Lise war für ihn verloren, darüber
war er sich klar, aber so war doch wenigstens nicht
Möller der Glückliche, sondern der Leutnant, den er