Volltext : Die Chronik des Garnisonstädtchens

zweiunddreißigstes Rapitel 569
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Zeilen, aber man kann doch einigermaßen heraus⸗
hekommen, was es heißt:
dir ein Sohn geboren

Klara
Das ist nicht mißzuverstehn! Ja, Herr Kammer⸗
herr, Sie müssen entschuldigen, daß ich, als Fremder,
Ihre alten Briefe lese, aber erstens ahnte ich ja
damals, als ich die Etikette von der Flasche löste,
noch nicht, daß es einer von Ihren Briefen sei,
und zweitens —
Ich weiß auch wirklich nicht, weshalb Sie jetzt
annehmen, daß der Brief an mich gerichtet war,
sagte der Kammerherr, der seine Fassung jetzt einiger⸗
maßen zurückgewonnen hatte und einen Versuch
nachte, zu lächeln.
Ja, von der Annahme kann ich doch wohl aus⸗
gehn. Herr Kammerherr sind ja keinen Augenblick
im Zweifel, daß diese Flasche den alten Madeira
von 38 enthält; Sie selber haben ihn abgezapft
haben ihn selbst versiegelt und selbst etikettiert —
so spricht denn auch alle Wahrscheinlichkeit dafür,
daß der Brief, von dem Sie ein Stück zur Eti—
kette benutzt haben, an Sie gerichtet war, um so
mehr, als ich weiß, daß Klara Ginge die Mutter
Ihres Sohnes war.
Sie wissen —
Ja, ich weiß mehr als das! erwiderte Jochumsen,
ind dann erzählte er, ohne jedoch den Namen des
Leutnants zu nennen, wie er, teils zufällig, teils
            
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