Full text: Oden

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Aber Thraͤnen noch, Ruhm, welcher erhabner ist, 
Keines Hoͤflings bedarf, Thraͤnen geliebt zu seyn 
Vom gluͤckseligen —* wetkren den Zůngling oft 
In der Stunde der Mitternacht, 
Wenn der Saͤugling im Arm hoffender Muͤtter schlief, 
Einst ein gluͤcklicher Mann! wenn sich des Greises Blick 
Sanft im Schlummer verlor/ jetzo verjuͤngert ward, 
Noch den Vater des Volks zu sehn. 
Lange sinnt er ihm nach, welch ein Gedanke es ist! 4 
Gott nachahmen, und selbst Schoͤpfer des Gluͤckes seyn 247*? 
Vieler tausend! Er hat eilend die Hoͤh erreicht, 
Und entschließt sich, wie Gott zu seyn! 
. 
Wie das ernste Gericht furchtbar die Wage nimmt, 
Und die Koͤnige waͤgt, wenn sie gestorben sind, 
Also waͤgt er sich selbst jede der Thaten vor, 
Die sein Leben bezeichnen soll! 
— 
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