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Noch rauschest du stets mit Geniussluge die Saiten herab!
Lang kenn' ich deine Silbertoͤne,
Schweig! Ich bilde mir ein Bild,
Jenes feurigen Naturgesangs!
Unumschraͤnkter ist in deinem Herrscherin,
Als in des Barden, Gesange die Kunst!
Oft stammelst du nur die Stimme der Natur;
Er toͤnet sie laut ins erschuͤtterte Herz!
O Bild, das jezt mit den Fittigen der Morgenroͤthe schwebt!
Jezt gehuͤllt in Wolken, mit des Meeres hohen Woge steigt!
Jezt den sanften Liedestanz
Tanzet in dem Schimmer der Sommermondnacht!
Wenn dich nicht gern, wer denket, und fuͤhlt,
Zum Genossen seiner Einsamkeit waͤhlt; *
So erhebe sich aus der Truͤmmern Nacht der Barden einer,
Erschein', und vernichte dich!
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