Full text: Königlich-Dänischer Hof- und Staats-Calender für das Jahr 1835. (1835)

4 Geistlicher Staat 
Festung Friedrichsort. 
Unmittelbar. 
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Stadt Friedrichstadt. 
Unmittelbar. Das evangelisch⸗lutherische Kirchen⸗Collegium vertritt in Kirchen? und Schulsachen die 
Stelle der Kirchenvisitatoren. Der Stadtpraͤsident hat das Directorium und ist erstes Mitglied; der lutherische 
Prediger ist zweytes Mitglied und zugleich Actuarius, außerdem sind zehn Buͤrger als Kirchenvorsteher 
Mitglieder dieses Collegii. Die Stadt ist von der Specialvisitation befreyt und nur der Generalvisitation 
des General-Superintendenten unterworfen. In der Stadt ist eine roͤmisch-katholische, eine remonstrantisch— 
reformirte und eine menonitische Kirche. 
Probstey Gottorff. 
Das Pastorat an der Domkirche und das Pastorat zu St. Michaelis in Schleswig werden unmittelbar 
besetzt; zum Compastorat an der Domkirche in Schleswig praͤsentiren die Patronen, naͤmlich der Amt⸗ 
mann des Amts Gottorff und der Magistrat in Schleswig und die Gemeine waͤhlt viritim. Die Pre—⸗ 
digerstellen in Kropp, Haddebye, Arnis, Bohren und Rabenkirchen werden, nach geschehener und Koͤnig⸗ 
eezeer Praͤsentation der Kirchenvisitatoren, durch Wahl der Gemeine, die uͤbrigen alle unmittel— 
ar besetzt. 
Probstey Hadersleben. 
Bloß das Diaconat in Hadersleben ist eine Wahlstelle, aber die danck gewoͤhnlich verbundene Hospitals— 
oredigerstelle wird unmittelbar besetzt. Alle uͤbrigen Predigerstellen in der Stadt und in der Probstey wer— 
den unmittelbar besekzt. 
Probstey Huͤtten. 
Das Hauptpastorat an der Friedrichsberger Kirche in Schleswig und das Hauptpastorat in Eckernfoͤrde, 
werden unmittelbar besetzt, das Diaconat in Eckernfoͤrde ist seit mehreren Jahren unbesetzt. Unter den 
Landpredigerstellen sind Borbye, Hohn und Erfde, Wahlstellen, wozu die Kirchenvisitatoren mit Koͤnigl. 
Benehmigung praͤsentiren, die uͤbrigen werden unmittelbar besetzt. 
Probstey Husum und Bredstedt. 
Das Hauptpastorat in Husum wird unmittelbar besetzt, zum Archidiaconat praͤsentirt der Magistrat mit 
Koͤnigl. Genehmigung und die Gemeine waͤhlt. Von den Landpredigerstellen wird allein Olderup unmittelbar 
besetzt, die uͤbrigen sind Wahlstellen; zu den Pfarren in Hattstedt und Schobuͤll, in Milstedt, in Ostenfeld und 
in Schwesing praͤsentiren die Kirchenvisitatoren; in Schwabstedt aber, in Simonsberg und auf saͤmmtlichen 
Inseln praͤsentiren die Kirchencollegia mit Koͤnigl. Genehmigung. Die Predigerstellen auf den Halligen 
werden unmittelbar besetzt. In der Landschaft Bredstedt sind alle Predigerstellen Wahlstellen, wozu die 
Kirchenvisitatoren mit Koͤnigl. Genehmiqung praͤsentiren. 
Probstey Sonderburg. 
Das Hauptpastorat in Sonderburg wird unmittelbar besetzt. Zu der Daͤnischen Predigerstelle praͤsentirt 
die Statthalterschaft mit Koͤnigl. Genehmigung und die Gemeine waͤhlt. Die Landpredigerstellen in Kekenis 
sowohl als im Sundewittschen, werden unmittelbar besetzt. 
Probstey Tondern. 
Bis auf das Hauptpastorat in der Stadt Tondern, welches unmittelbar besetzt wird, sind alle Prediger 
stellen in der Stadt und im Amte, Wahlstellen. In der Stadt praͤsentirt der Magistrat, bey den Amtskir⸗ 
chen praͤfentiren die Kirchenvisitatoren mit Koͤnigl. Genehmigung. 
Adeliche Distriete. 
Zu Atzbuͤll und Gravenstein vocirt Se. Hochfuͤrstl. Durchlaucht der Herzog von Augustenburg ohne Wahl. 
Die uͤbrigen adlichen Pfarren sind Wahistellen, wozu die adelichen Kirchenpatronen praͤsentiren und vociren, 
die Gemeinen aber nach Hufenzahl waͤhlen. In Ansehung des Pastorats in Cappeln ist per Rescr. vom 
zten October 1810 verfuͤgt worden, daß kuͤnftig die Prediger unmittelbar ernannt werden sollen. Das 
Datronatrecht exerciren fuͤrt 
Atzbuͤll Se. Hochfuͤrstl. Durchlaucht der Herzog von Augustenburg. 
Duͤppel der Besitzer der Grafschaft NReventlow. — 
Gelting — — des Guts Gelting. gs 
Gettorff — — der Guͤter Koͤnigsfoͤrde und Lindau. 
Daͤnischenh agen — — — Buͤlck und Seekamp. 
Sr. Johanniskloster in Schles wig. Das adl. Kloster zu St. Johannis vor Schleswig. 
Kahlebypye. — — — — — Dasselbe. 
Hliplef
	        
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