Full text: Königl. Dänischer Hof- und Staats-Kalender für das Schalt-Jahr 1848. (1848)

Ueber die Besetzung der Predigerstellen. 476 
Asscch * — — 
mersdorf, Sarau, Suͤlfeld, Pronssorf und Warder, Der Amtsverwalter des Ame Steinburg fuͤhrt das 
ringepfarrt sind, gleichfals die der jenen Kuchen ein⸗iProtocoll. 
gepfarrten Theile der Aemter Ploͤn, Ahrensboͤck, Tra⸗ Anit Traventhal. 
venthal, Reinfeld, Rethwisch, Trittau und Trems⸗ Siehe das Amt Segeberg. 
buͤttel, endlich die Luͤbschen Guͤter Eckhorst, Mori, Aumt Tremsbuͤttel. 
Srocelsdorf und Steintade. Siehe die Aemter Reinbeck und Segeberg. 
Mitglieder des ege Fonsistorit Amt Tritrau 
Der Amtmann zu Segeberg, als pͤraͤses. 
Der Firchenprobst und Hauprprediger Segeberg. Siehe die Aemter Segebera uͤnd Reinbec. 
Die fuͤnf aͤltesten Prediger der Probstey Segeberg. 
Der Amts verwalter des Amts Segeberg, ist Secretan 
und Actuarius. 
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Zerrschaft Pinneberg. 
Die Herrschaft Pinneberg hat ein Unterconsistorium, 
wozu noch die kloͤsterlichen und adelichen Kirchen zu Ha⸗ 
elau, Haseidorff, Seester und Uelerfen gehoͤren; es ver⸗ 
ammelt sich jährlich ein mal den ersten Montag nach 
Pfingsten. Sollte ein außerordentliches Consistorium 
sorderlich seyn, so wird diefes durch den Landdrosten, den 
Kirchenprobsten und zwey Predigern in der Probstey, deren 
Wahl dem Landdrosten uͤberlassen ist, gebildet. 
Mitglieder des ordentlichen Consistorii. 
Der Landdrost. 
Der Kirchenprobst, suͤhrt zugleich das Protocoll. 
Saͤmmtl. Hauͤptprediger u. Diaconi der vrobstey Pinneberg. 
Grafschaft Ranzau. 
Die Grafschaft Ranzau nebst dem Kirchspiel Herzhorn, 
hat ein Unterconsistorium. 
Mitglieder. 
Der Administrator. 
Der Kirchenprobst. 
Saͤmmtliche Prediger mit Ausnahme des Catecheten in 
Elmshorn. 
Amt Steinburg. 
Das Amt Steinburg gehoͤrt zum Muͤnsterdorfer Con 
storio, der Distriet dieses Consistorii besteht aus ben 
Staͤdten Itzehoe, Krempe, Wilster und Gluͤckstadt, aus den 
Amte Steinburg und aus den zur Probstey gehorigen adel 
Districten; es versammelt sich zweymal im Jahre, naͤm 
lich am Dienstage nach Dom. Cantate und nach einer Ver 
fuͤgung vom 12. August 1829 soll das Herbst-Eonsistorium, 
wenn es ein Special Consistorium ist, am letzten Dienstage 
nach Michaelis, in den Jahren aber, wo ein Herbst-Gene 
ral⸗Consistorium und eine Synode gehalten wird, die Sy— 
node am letzten Montage, die Sonodalpredigt am letzten 
Dienstage und das Consistorialgericht am letzten Miͤtte 
wochen vor Michaelis gehaͤlten werden. Jedes zweyte Jahr 
vird im October das General Consistorium gehalten. 
Mitglieder des Consistorial-Gerichts. 
Der Amtmann zu Steinburg, als Praͤles 
Der Kirchenprobst der Probstey Muͤnsterdorf. 
Fuͤnf der Hauptprediger der Vrobstep nan den Turnus. 
Naschricht, 
auf welche Weise die Predigerstellen besetzt werden. 
Die Generalsuperintendenten und Proͤbste werden unmittelbar ernannt, mit Ausnahme des Probsten der 
Landschaft Eyderstedt, welcher unter Koͤnigl. Bestaͤtigung von den Predigern gewaͤhlt wird. Zu der Kirchen⸗ 
vrobstey in Norderdithmarschen werden von dem Gerttae der Landichaft. dem Koͤnige drey Prediger praͤscncitt. 
Herzogtheum“ Schleswin. 
Probstey Apenrade und Luͤgumkloster. 
Das Hauptypastorat in Apenrade wird unmittelbar besetzt, gleichfalls das Pastorat in Luͤgumkloster und 
das Pastorat in Nordluͤgum; alle uͤbrigen Stellen sind Wahlstellen, wozu die Kirchenvisitatoren mit Koͤnigl. 
Genehmigung praͤsentiren. 
Probstey Eyderstedt. 
Die Hauptpastorate in Toͤnning und in Garding werden unmittelbar besetzt; die uͤbrigen Prediger— 
stellen sind Wahlstellen; die Kirchenvorsteber vraͤsentiren unter Vorbehalt Koͤnigl. Genehmiaung und die Ge— 
meinen waͤhlen. 
Probstey Fehmarn. 
Das Hauptpastorat in Burg wird unmittelbar besetzt, zu den uͤbrigen Predigerstellen praͤsentiren die 
Kirchen-Collegia unter Koͤnigl. Genehmigung und die Gemenen waͤhlen. 
Probstey Flensburg. 
Alle Predigerstellen in der Stadt Flensburg sind Wahlstellen, die saͤmmtlichen Landpredigerstellen in der 
Probstey Flensburg werden aber unmittelbar besetzt. 
Probstey Gottorff. 
Das Pastorat an der Domekirche und das Pastorat zu St. Michaelis in Schleswig werden unmittelbar 
besetzt; zum Compastorat an der Domkirche in Schleswig praͤsentiren die Patronen, naͤmlich der Amt— 
mann des Amts Gottorff und der Magistrat in Schleswig und die Gemeine waͤhlt viritim. Die Pre⸗ 
digerstellen in Kropp, Haddebye, Arnis, Bohren und Rabenkirchen werden, nach geschehener und Koͤniglich be⸗ 
staͤtigter Praͤsentation der Kirchenvisitatoren. durch Wahl der Gemeine, die uͤbrigen alle unmittelbar besetzt.
	        
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