Sah man in Deiner Brust der Andacht Flammen lodern,
Du sprachst vertraut It Gott dertraut als wie ein Kind
Riit seinem Vater spricht. Ich mag es selbst nicht wissen
Ob Einfalt oder List die Luͤgen ausgebracht
Daß Dich die Ungeduld verzweifelnd hingerissen
nd fietes fluchen nur Dein Reden ausgemacht.
Sagt die ihr Ihn gehoͤrt mit GOtt und Menschen sprechen
Fragt eure Thraͤnen selbst/ ob dies die Wahrheit sey
Sagt die ihr habt gesehn ESerꝛe sterbend brechen
Stuͤnmt euer Zeugniß auc rLaͤstrung bey?
Heisst das Kleinmuͤhtigkei or Augen sehen
Und mit getrosten Muht ⸗ tgegen gehn;
Zit das Verzweifelung Wunden flehen
SGott wolle in Gedult mg —S stehn.
Doch also musst es seyn; iner Krone
Nunmehr Vollt 2 — vieleicht dies Kleinod noch.
Die Welt giebt Dir zulica Schmach zum Lohne
Zu mmmr sie freudign indest doch.
Du uͤberwindest doch ut uͤberwunden,
Des Lammes Siegel sten er Stirn gedruͤckt;
Dein Glaube ist bewaͤh * de treu erfunden
Daß nun Dein wuͤrdig Lebens Krone schmuͤckt.
Versetzt in den Genuß fundner Freuden
Entruͤckt in das Gebiet keit und Lust
Wo die Gerechten sich ZOttes weiden
Ist Dir hinfort kein L Geschrey bewust.
So nimm nun Sel Dank den mein Gemuͤhte
Dir hoͤchsterkenntlich indeshaͤnden an
Fuͤr Deine Treu und eine Lieb und Guͤte
Und alles was ich son vergelten kann.
Ich schwoͤre Dir hien s heilig halten
So lange sich das Bl Adern regt
Soll auch die Dankb iebe nicht erkalten
Die Dein Gedaͤchtn ine Seele praͤgt
In stiller Mitternad s um mich schweiget
und die Zerstreuung edanken gehn
Wann andern Ster furcht Gespenster zeiget
Soll Dein erbaulich neinen Augen stehn.
Dein Leben und D mir in spaͤte Zeiten
Ein foigbar Beispi andel und Gebet
uͤnd meines Vater⸗ soll auch mich begleiten
ESo lange noch mei s Land der Pruͤfung geht.
Run ruhe sanft un Rest entseelter Glieder/
Bis auf den Tag Staub zum Koͤrper macht.
Ich beuge mich be einer Asche nieder ⸗/
Und sage noch zul. Vater / gute Nacht.