Volltext: Kurtze Historische Nachricht von Vier und Dreissig Predigern/ Die in dem Hertzogthum Schleßwig das Predig-Ampt 50. und mehrere Jahre/ durch Göttliche Gnade/ verwaltet haben/ Welche in einem Glück-Wünschungs-Schreiben Seiner Hoch-Ehrwürden/ Herrn Herrn D. Christian Gottlieb Koch, Hochberühmten Theologen, Höchstverdienten Probsten und Pastori Primario der Stadt und des Amptes Apenrade, wie auch Erb-Herrn auf Nybüll, Als Derselbe Die Hochzeit seines eintzigen Herrn Sohnes/ Des Hoch-Edlen und Hochgelahrten Herrn/ Herrn Christophori Trogilli Kochs, Mit der Hoch-Edel-Gebohrnen und Hoch-Tugend-belobten Jungfer/ Jungfer Maria Margaretha/ Des Weyland Hoch-Edlen und Hochbenahmten Herrn/ Herrn Nicolai Paulsen, Gewesenen Hoch-Fürstl. Augustenburgischen Ober-Inspectoris, Nachgelassener mittelsten Jungfer Tochter/ In Apenrade am 30sten Junii Anno 1734. celebriren ließ/

Hoch ⸗Ehrwuͤrdiger / Hoch⸗Edler und Hochgelahrter 
Herr Docros und PRÆbposxrꝑE, 
Hoͤchst⸗Geehrter Herr Gchwager! 
S mag der zoste und letzte Tag des Lust⸗ hollen Ro⸗ 
sen⸗Monats Junii in diesem Jahr bey Ew. Hoch⸗ Ehr⸗ 
3 und Dero Hochgeehrtestem Hause wohl ein 
rechter Tag der Freuden heissen / indem Dieselbe mit Freu⸗ 
den Dero Wolgerathenen eintzigen Herrn Sohns Hoch⸗ 
zeit an demselben machen / und Dero Hoch ⸗werther Herr 
Sohn sich aber seiner Hoch⸗ Tugendbelobten Braut / mit 
Der Er durch das erwuͤnschte Ehe⸗ Band vom Himmel aufs 
festeste verbunden wird / von Hertzen erfreuet. Indessen / da meine Pflicht und 
Schuldigkeit erfordert / hiebey meine hertzliche Mit⸗Freude und ergebenste Gratu- 
lation abzustatten; Und aber mein itziges Fuͤnff und Sechtzig⸗ jaͤhriges Alter so wol / 
als die kurtze Zeit / etwas geschicktes in gebundener Rede zu entwerffen / mir nicht 
erlaubet; auch die in meinem Hertzen wallende Freude sich in keine Fessel der Reimen 
—XEOV—— Rechtswe⸗ 
gen auch sondderbahre Gedancken erfordert / Ew. och⸗ Ehrwuͤrden folgende 
schlechte und ungereimte Schrifft uͤberlieffern / und anneben bey dem erwehnten 
frohen Hochzeit⸗ Festis meinen wolmeinenden hertzlichen Wunsch an Ew. hoch, 
Ehrwuůrden und Dero Geehrteste Frau Ehe⸗Liebste / wie auch an die Hoch⸗ 
wertheste neu⸗ angehende Ehe⸗Leute in verpflichtester Ergebenheit kuͤrtzlich 
fuͤgen wollen. 
So offt ich die sonderbahre Gnade / welche der grosse GOtt Ew. Hoch⸗Ehr⸗ 
wuͤrden Gottseeligen Eltern erwiesen / betrachte / so offte erfreue ich mich hertz⸗ 
lich / und preise des Allerhoͤchsten Guͤte inniglich. Wann der gelehrte Autor, wel⸗ 
cher das Leben der Gelehrten / so in Teutschland von Anfang des 17 10ꝛen Jahres die⸗ 
ses Zeitliche gesegnet / mit Fleiß angemercket / Dero Hochberuͤhmten Wohl⸗seeligen 
Serrn Vaters / als Hochverdient⸗ gewesenen SEXITORIS Mixisr r de 
Och⸗
	        
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