le omRten
agen sicher
rsiez.iz. durch den wolgefaͤlligen Kaͤnig David: Der Mensch ist in se
nem Ceben wie Graß / er zd one den
Mäανσ. gelde. Vnd abermahl durch den Propheten Esaiam: Al⸗
Fleisch ist Pew/ und alle seine Guͤte ist wie eine Bium⸗
auff dem gelde. Mit diesem Gleichniß / zu welch em uns delun
verwichene und noch waͤrende Jahrzeit anlaß gibt / wird —**—
auff die nichtigkeit und vergaͤnglichketn deß Menschlichen Wweesn
gedeutet. Denn was ift eine Blumeẽ Ein schnodes Bilde⸗ c
gebrechliches Gewaͤchs. Ein Baum wird langsamb groß / un
muß endlich mit Gewalt und starcker Hand umbgehawen werden
Aber eine Blume gedet geschwinde auff und wird bald —*
Es heist ader allhie recht / wie das Sprichwort lautet: Quodc
fit cito perit. Was bald zunimpt / das nimpt auch bald wiede
Denn in einer Nacht verleuret die Blume ihre Farbe / —*
und uͤber ein kleines kennet sie ihre Stete nicht mehr. Also lebt! J
der Mensch vom Welbe gebohren kurtze Zeit / und ist gegen —
dere Geschoͤpffe Gottes eines gebrechiichen Wesens. Denn d
Himmel bleibet von einem tausend Jahr zum andern wie er lst in
sein Heer verendert sich im ger ingsien nicht. Oder wollen wu b
den Creaturen / die auff Erden leben / bleiben; So werden ja
den Naturkuͤndigern nicht wenig hergerechnet / — *—
und andere / die etliche hundert Jahr nacheinander zubringen *
der Mensch vom Weide gebohren / lebet iurbezen/ dervecnschen
Weibe gebohren ist gleich einer vergaͤnglichen schnoͤden Slumen
bald scheust er auff / bald wird er volllommen: Aber sen Vollen
menheit waͤhret nicht lang / sondernehe man stch umbsihet ha
schon außgebluͤhet und ist nicht mehr da. Ach wie viel sind —J 1
selbst und andern fuͤrkommen / als wenn ste lange Jahr bey —
mener Gesundheit biuͤhen / und den Garten Goties auff Erden
und den andern Menschen zum Wolgefallen zieren wuͤrden
die Jechnung hat ihnen gefehlet / die Tage sind verkuͤrget un ge
gehoffete Jahte zu daid fuie ssend en Meomien geworden: Oenn *
man sichs versehen / haben sie sich gelegetund sind in die 53
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