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Wo ist ein Mensch sonder Sorgen /
Wo ist der wol leben kan?
Niemand lebet so verborgen /
Den die Voth nicht greiffet an.
Hier ist Seufftzen / da ist Leid/
Jenen druckt die boͤse Zeit.
Besser ists im Graberasten /
Da den Leib michts kan antasten⸗
4.
Zwar wir Renschen wolten Leben
Gern in Herrligkeit alhie /
Wenn wir aber darnach sͤreben
Isz nur lauter nichts und Müh /
Besser ists sein auß der Welt/
Dringen in des Himmels Zelt/
Da wir durch den Todt hinkonmen⸗
Und sind aller Angst benommen
S.
Seel und Leib sich schmertzlich kräncken
Wenn es an ein scheiden geht⸗ **