Vodes⸗Dedancken.
Anngreunde gehen ab⸗ gedencken wir zu stillen
Worngee egene so mit Creutz nach GOttes Willen
Beleget worden seyn: Doch sag Ich / daß der Todt
Fuͤr In Viel Gutes schaffen kan / und hilfft auß aller Noth.
Vn Ihm entsezen sich der dnenschen Haut und herzen /
Anfangs solten nicht esnpfnden Angst und Schmertzen /
Wiezorng aber Er zu allen stuͤrmet ein /
w lieblich trostet Er die / so un Elend seyn.
dias sind wir Menschen dochz ein Hauß voli staub und Erdẽ /
in Unflath uͤberall? Ein Hoͤle / da wir werden
Gefuut mit Stanck und Koth. Wir sinden Dompff und
Wind /
Der sich im Augenblick zerstreuet gantz geschwind.
d beibe — der Sarg ist unser Bette
Auns stets ist bereit. Ist einer / der errett
Sich von der Sterbligkeit? Wir bleiben wie das Heu /
M bald wird abgehaut / wir flehen weg wie Spreu.
Ven Tdr aͤnen wer den wir in diese Wel geschet
Mutter Leibe an¶ So einen je er geʒet
In Tag der Frewdund Lust / wie manche lange zeit
Lodergehet / da uns nur beschweret Hertzeleid.
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Mißgunst/ dalst hei/Hein ime immerdar degleiten/
det ann daeß Freund / wie bald verleurt er sich/
v ann ungiͤck dringt herein / und haͤlt gar selten stich.
uͤhn sorcher Triegeret kan uns der Zodt oß machen /
nnmmet weg die Plag: Er wendet ale Sachen
Uenem guten End Hier sind wir stuͤndlich schwach /
aber leget doct ins Grab viei Ungemach.
Was