Was kraͤncket ihr Euch denn / daß nun hat abgeleget
Herr von der Wisch die Angst Zaß Er wird anfe gehes
In grosser Herrligkeit? mißgonnet Ihm es nicht /
Daß Er in Freuden lebt / da ans nur Hertzleid sticht.
Die Seel ist schon ben GOtt. Es stehen gantze Schaaren
Der Engelumb Ihn her. Er stehet dort bey paaren
Die Patriarchen stehn. Der Heyland nimmet an
Ihn / den Er sehr geliebt / der Ihm nicht lassen kan.
In dieser Fluͤchtigkeit hat Er nicht koͤnnen haben
Daß / was besiendig ist: Jetzt soll sein Hertze laben
Die suͤsse HimmelsLust. Er soll in Ewigkeit
Den Heyland schauen an/ entrissen auß der Zeit
O seelig / dessen Seel auß aller Noth gedrungen
Hin in daß Paradieß Woi daß es dir gelungen
Du Edler / tapffrer Mann / zu sehen denen GOTT /
Nun hast du keinen Feind/ ver achtest aller Spott.
Wir sind im Thraͤnenthai / und wandeln wie die Blinden
In einem frembͤden Land. Huhler wir selbst nicht finde
Die Wohnstadt / weiche du/ traute Seele hast /
Wer wolte trachten nicht zu dommen von der Last?
IJor / die jhr Leide tragt / betrachtet doch die Wonne
Desselben / welcher haͤt erlangt die helle Sonne ⸗/ uth /
Den Heyland IEsum Christ: Der ist sein hoͤchstes G
In Ihm besitzet Er / was machet rechten Muth. ngen
Zer Todt ist Ihm ein Schiaff Den Beg/ dener gega
Den folgen wir auch nach Die Seele an jetzt prangen
In Gottes starcke Hand Odaß wir weren dort Sq
Bey unserm Seelen⸗Schatz / Fels / Burg/ Schild / yñ
und Hort! P