Full text : Die him[m]lische Academie Des Allerhöchsten/ Welche Er den Seinen/ aus grosser Liebe/ nach diesem Leben

18 Lhristliche —
mein eyl. Ist es doch lauter gnadiger Wille bey
dem lieben GOtt! Er ist auch wahrhafftig / und
muß helffen / und in der Huͤlffe seine Verheissung erfuͤl⸗
len· Hievon redet der Prophet Jesaias in seiner Weis⸗
—B
— gewisser Zusage / denn man ver⸗
aͤst sich auff dich· Darumb verlasset euch auff
den (Errn ewiglich. Denn GOit der Err
ist ein Lelß ewiglich. Es ist aber das Vertrauen zů
GOtt 7, wenn man sich von GOtt allezeit in leiblichen
und geistlichen Noͤthen alles gutes von Hertzen ohn
Zweiffel endlich verstehet / all sein Heyl und Seligkeit
bon ihm und seiner Guͤte ohn einigem Ver diensi er⸗
wartet / und also mit glaͤubigem Hertzen an GOtt han⸗
get in Gluͤck und Ungluͤck / in Gesundheit und Kraͤnck⸗
heit / in Ehr und Schmach / im Uberfluß und Mangel /
in Noth und Todt. Und zu diesem Vertrauen auff
Gott wer den wir so vielfaͤltig in GoOttes Wort ange⸗
mahnet. Jeremias sagt Gesegnet ist der Mann /
der sich auff den 5Erxrn verlaͤst / und der
Err seine Suversicht ist. Syrach sohe: Ver⸗
traue GOtt / so wird er dir außhelffen. Die
ihr den chErrn fuͤrchtet / vertrauet ihm / denn
es wird euch nicht fehlen. — ihr den ¶ Errn
fuͤrchtet / vertrauet ihm / so wird euch Gnade
nebt. e nd Trost allez eit wie derfahren. In der Epi⸗
stei an die Hebreer vermahnet der Apostel; Werffet
euer Vertrauen nicht weg / welches eine grosf⸗
Belohnung hat. Und David ruffet das wole
uͤber

Jer.c. 17. v.
7.

ßyr. c.2.v.
J. 7. 8.
            
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