hoch helauffen / unver wegerlich reichen / vnd aher eir
— Leich⸗Predigt. 25
kan man ieicht sehen aus dem Spruch selbst / dar in ange⸗
gewrdepeen een sie genennet werden / nemb⸗
lich Seine / das ist / Gottes Heiligen / und daß sie
also sdiche ihre Heiligkeit von niemanden anders / als
aus GOtt haben muͤssen / der ist es auch / der sie zu sei⸗
nẽ Kindern wieder gebieret / mit dem Blut des Sohnes
Gottes von ihrem Unflath rein abwaschet / mit Christi
Gerechtigkeit bekleidet / mit dem heiligen Geist salbet /
durch das Wort heiliget / und durch den Glauben in ih⸗
nen wohnet / und dergestalt sind sie Gottes Heiligen / Nesc.aÛ
das gerechte Volck / so den Glauben hewah⸗
ret / ünd von solches sagt Paulus: Ihr seyd abge⸗ . Corce.
waschen / ihr e geheiliget / ihr seyd gerecht
worden / durch den Nahmen des HErren I
su / und durch den Geist unsers GOttes. Es
werden aber die glaͤubigen Kinder GOttes nicht allein
Gottes Heiligen genennet / sondern auch
I Seine Außerwehlten / und das in diesen
Worten / er hat ein Auffsehen auff seine Außer⸗
wehlten. Die Scholaren / so zum Studiren gewid⸗
met / sind wegen ihren herrlichen lagenien ausgeson⸗
dert von vielen andern / man mochte sie in Absehung der
Woassen⸗Buben Flectos Civitatis die Außerwehlten der
Staͤdt nennen: also ist es auch mit den glaͤubigen See⸗
ien / ais geistlichen Kirchen⸗vcholaten: der grosse Chur⸗
Fuͤrsi GOit der Vater hat nicht die Teuffeln / sondern
qus den gefallenen Menschen die / so an Christum glau⸗
ben / von Ewigkeit her / ehe der Welt Grund ist geleget
worden / in Christo JEsu / mgt nach den Wercken son⸗
ern