Syr. c.2. v.
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Christlich J
Oer MErr kan mcht verlasfen /
Die ihn im Glauben fassen.
Deßwegen er diese merckwurdige Worte von sich ver⸗
lauten lassen: Sehet an die Erxempel der Aiten
und mercket sie / wer ist jemahizu Schent en
worden / der auff Ihn gehoffet hat Wer ist
semahls verlassen / der in der — GOttes
plieben ist; oder / wer ist mahls von h
schmaͤhet / der Ihn angeruffen hat Fuͤrwar
—A—— Joseph / kein
Moses / kein Hiob / kein Josua/ fein Samuel / kein Da⸗
vid / kein Hisklas / kein Cias/ kein Daniel / kein Tobias/
keine Judith / keine Susanna/ rein Patr iarch / kein
Prophet / kein Apostel/ kein Maͤrthrer ii verschmaͤhet /
sst verlassen / ist zu Schanden worden. Hat er es je
lassen geschehen / daß das wuͤtende Meer der Truͤbsalen
auff sie gefaͤhrlich zügestuͤrmet / daß die Ungluͤcks⸗Win⸗
de gewaltig wider sie getobet / daß das Verfolgungs⸗
Wetter uͤber sie zusammen geschlagen bat er sie doch
nicht lassen uͤberwaͤltigen noch verschlingen / ein wen ig
hat er sie gezuͤchtiget / und doch nicht demn Todt uͤberge⸗
ben / ihrer Verfolgung / Schwermuth / Weimens / Heu⸗
lens / Armuth / Plagen / Kranckheit/ Anfechtung und
Mar ters hat er ein Ende gemacht / und zeitliches Ley⸗
den / Gefaͤngniß / Bande / Raub / Schlage / Bage
streiche / und schinaͤhchen Todt verwechselt mit uͤber⸗
schwaͤnglicher Freud und Herrlichteit / die durch keine
Ewigkeit sol vergeringert / durch kein⸗ Ewigkeit sol ge.
aͤndert werden. O demnach GERXR zebaoth
wo
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