—A Chrisiliche —
Siadt GOttes / dem neuen Jerusalem / in soichem
Dande / und von der triumphirenden himlischen acade·
mie in soicher Stadt / und deren unaussprechlicher
Freud und Herrlichkeit. Als er auff eine deit still vor
sich hinlag / die Lippen regete / die Haͤnde dann und
wann ein wenig empor hub / und die Augen hie und da
hinkehrete / und von mir befraget ward / was seine Ge⸗
dancken weren ? Ich liege / antwortete er / und medi
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baͤr den / mit was fuͤr holdseligem Liebes⸗Kuß ich mei⸗
nen Seelen⸗Braͤutigamb umbfaffen und anreden wil /
mein erstes Wort im Himmel soll seyn das Oavidische
Revertere in requiem tuam, anima mea, Seynu wie⸗
der zu frieden / meine Seele / denn der HErr
thut dir Gutes. Du hast meine Seele aus
dem Tode ßerissen mein Aug vom Thraͤnen /
meinen fguß vom Gleiten. Ich wil wandeln
für dem Errn im Lande der Lebendigen.
azã. Und siehe / da ist mein IESUS / auft den ich
eharret / daß ich mich freue und froͤlich sey, in
eee O ZEsu / mein hertzenstrauter Braͤu⸗
tigamb / DIESU / mein Schatz / mein Theil / mein
dilles / duhast es treulich mit mir gemeinet / indem du
eag. dich mit mir verlobet hast in Ewigkeit / dich
mit mir vertrauet hast in Gerechtigreit und
Gericht / in Gnad und Barmhertigkeit / Ig/
da du dich im Glauhben mit mir verlobet hast /
daß ich dich jetzo voͤllig erkenne. Ach / wie soll
ich dir solche Liebe vergelten? Ach / wie groß ist