0 (hrifuliche
cmwei feine r auren auff gehoͤret hat / hoͤret auff Thrã⸗
nen zuvergiesfen / weil ihm seine Thraͤnen shon abge⸗
wischet werden / seyd doch in wahrer Gelassenheit mit
dem Willen Gttes zu frieden / weil seine Seel schon
wig zu frieden ift / traget doch nicht mehr uͤbermaͤßi⸗
ges Leyd uͤber ihn / weil er allem Leyd entgangen ist / was
shm der Himmel gegoͤnnet / das goͤnnet ihm auch / und
ihr werdets ihm gewißlich goͤnnen / weil ihr ihn von
Hertzen liebet.
Du aber / grosser GOtt / hilff uns selig nach / last
uns mit David gieiches Sinnes seyn / stets fuͤr unser
Sauͤnde sorgen / kein Truͤbsal uns von dir abtreiben /
und uns ohn unterlaß nach dir sehnen / laß uns im
Hummel haben Theil / mit den —AU
DZeyi / und fuͤhre uns endlich aus dieser trivial in die ho⸗
̃e Himmeis⸗Schule und Atademie, da wollen wir dich
rwig loben. Unter dessen stehen wir / und sehen gen
Him̃ mel / und in aͤngstlichen Worten legen wir unsere
Zoffnung und Verlangen mit diesen Seufftzer dar:
Wie bin ich doch so hertzlich froh /
Daß mein Schatz ist das Aund O/
Der Anfang und das Ende /
Er wird mich doch zu seinem Preiß
duffnehmen in das Paradeis /
Des klopff ich in die Haͤnde /
Amien /