94 Lebens⸗Lauff.
amora geliebet / hat er biß ins 3 Jahr seines Asters zu⸗
gebrachehe er sich auf Nademien begeben wollen Hier⸗
auff hat er Ao. a48 / nachdem GOtt der HErr Teutsch⸗
land den edlen Frieden nach dem grausamenzo. Jaͤhrigẽ
Teutschen Kriege geschencket / sich nach der Academie
Wittenberg gewendet / und daselbst inOratoria den vor⸗
trefflichen uchnerum, in Logicis & Metaphy sicis Scharfsium,
in Physicis Sperlingium, in Linguis Orientalibus
Sennertum, und in Theologicis Hn. Casovium und Meisnerum
fleißig gehoͤret / Und daselbst unterschiedliche
specimina Eruditionis von sich gegeben / wie er denn ein⸗
mahl in solenni Panegyri eine oration von der Fuͤrtreff⸗
lig⸗- und Nutzbarkeit der pPhilologiæ gehalten. So
hat er auch unterschiedliche Disputaticnes Philosophicas,
als de Theologia naturali, it, de Bonitate Transcendentali
elaboriret / und solche unter dem prælidio der da⸗
mahligen Adjunctorum, Hn. Trentschii & Bilefeldii mit
Ruhm gehalten / und sich also capabel erwiesen / daß er
mit Ehren den Gradum Magisterii koͤnte ambiren und
annehmen / wie er denn auch solchen wuͤrcklich 0.5. un.
ter dem Decanat des beruͤhmten HnSennertiLingg. Oriental.
Prof, und itzigen Senioris der Academie Witten⸗
berg wuͤrcklich angenommen / und dar auff unter dessen
Præsidio eine Disputationem uͤber den:. Psalm gehal⸗
ten / die er selbst elaboriret. Damit er aber sich weiter
hervor thun / und der gelahrten Welt seine wolgegruͤn⸗
dete Studia zeigen moͤchte / hat er zwey disputationes de
integritate & avthentia sacri fontis Hebræi daselbst præsidendo
gehalten / auch mit unter schiedlichen colcen
it