J J Lebens⸗Lauff. 95
die er m dencn In xcucos getrieben / Ich den der
gantzen Academie in guten æsum und Nachruhm ge⸗
et.
seg Weil er aber sich an frembde Oerther umbzuse⸗
hen / und auch andere Academien fuͤrtreffliche Maͤn⸗
ner / zu hoͤren und kennen zu lernen/ begierig gewe⸗
sen / hat unser seel Herr Pocor A
Wittenberg verlaͤssen / und nachdem er er stlich die be⸗
ruͤhmte Academie Leipzig besuchet / und sich mit denen
damals beruͤhmten roselsoribus bekandt gemachet /
und selbige gehoͤret / sschnach Hamburg zuruck⸗ bege⸗
ben / und von dar nach Holland gewendet / unb in den
selben auch die damals beruͤhmbten Maͤnner zu hoͤ⸗
ren / und seine stadia durch sie je mehr und mehr u
perfectioniren / wie er denn auff unterschieduchen
Academien in Holland / als Leyden / Utrecht / Groͤnin⸗
gen und —W mit denen hochberuͤhmten Maͤn⸗
nern / insoͤnderheit denen — Philologis Go.
lio, Coccejo und Gentio sich bekandt geimachet / und de⸗
ro sonderbahrer Information, Affection und Gewogen⸗
heit zu Beforderungund Vermehrung seiner zune
cum insonderheit derer Orientalium reichlich genossen:
so daß er ao. 54 in Amsterdam auch seine Grammai.
cam Arabicam plenam & methodicam ediret / uũ umb sol⸗
che selbst zu corrigiren alda eine ziemliche Zeit uͤbsinuet.
Nachdem solche nun verfertiget ind unser seel.
Herr Podor alles was sehenswuͤrdig in Honee
serviret / hat er sich auff den Rheyn hinauff nach Ober⸗
Teutschland begeben / und die schoͤnsten Stadean
er⸗