90 Lebens⸗Lauff.
Derter des gantze Rheynstroms besehe / biß er sich nach
Straßburg gewendet / da er denn die beruͤhmtenbrofeß
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erum seel. gehoͤret / uñ derer Bekandniß uñ Information
genossen. Gleichwie aber seine Begierde sehr zum Stu-
dio Philologiæ S.jederzeit gewesen / also hat er auch umb
den hoͤchstberuͤhmbtenßurtor ium zu sehen und zu spre⸗
chen sich nach Basel hegeben / dessen grosse Humanitét
und freundl. Conversation, auch nutzen / so er in seinen
studiis von ihm empfunden / er oͤffters geruͤhmet. End⸗
lich ist er auff Gutbefinden seiner Eltern und patronen
sich wieder nach Hause zu wenden genoͤthiget worden /
da er denn durch viele Oerter / Staͤdte und Academien
des Teutschlandes wieder in sein geliebtes Hollstein an⸗
gelanget / und kurtz darauff dem Weyl Durchl Fuͤrsten
und Herrn / Herrn Friderico, Erben zu Norwegen /
Hertzog zu Schleßwig Houstein Hochseel Andenckens
eĩnen herrlichen banegyticum geschrieben / und dero
Hoch⸗Fuͤrstl Durchl unter thaͤnigst consecriret. Wor⸗
auff Seine Hoch Fuͤrsti. Durchi. hme durch den da⸗
mahligen Præsidenten Kielmann von Kielmanns⸗Eck
die Expectantz auff seine damals auffzur ichtende acade.
mie gnaͤdigst ertheilen lassen. Damit aber indessen
unser seel. Herr Doctor desto ehrlichere Station haben
moͤchte / haben Ihre Durchl. denselben an Ihr. Hoch⸗
Fuͤrstl. Durchl. von Mecklenburg zu der Profe mon
Lingg. Orientalium auff dero Academ zu Rostock gna⸗
digst recommendiret:; Weil aber selbige eben besetzet /
und dargegen die Professio Logices vacant gewesen / ist
ihm