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Von Menschentreiben war gar nichts zu merken . Hier und dort trafen wir eine kleine tropa von Maulthieren , welche Waaren nach Philadelphia tragen . Auffallend groß war die Zahl der Manltbierskelette , die wir antrafen . Weide und Trinkwasser mangelt zu sebr , als daß die Straße so leicht zu durchziehen wäre , wie daö den Anschein hat . Ja , es sagte mir Jemand , daß die Leute von Minaö in den letzten Zeilen diesen neuen Weg weniger auf - gesucht hätten , weil in wenigen Monaten an 300 Manlthiere auf demselben umgekommen wären .
Wie richtig diese Zählung ist , kann ich nicht verbürgen . Doch ist eS mir aufgefallen , daß die Direktion , die unter vielem Auf - sehen und Kostenaufwand Wagen und Zugthiere zum Waaren - tranöport , alö einem lukrativen Zweige angeschafft hatte , dieselben jetzt wieder in der Stille abschafft und daö ganze Tranöportgeschäft an Private vertäust und überläßt .
Vier Legna» rillen wir , ohne irgend einen AnfiedelungSpunkt zu treffe» , oder einen Steig vom Weg abwärts zu finden , an dessen Ausgangspunkt man irgend eine Kolonie hätte vermuthen können . Am Mittag indessen kamen wir zur kleinen Anfiedlung . eines jungen Portugiesen , in welcher sich schon ein hübscher hang mit Mais bepflanzt fand . Hier rasteten wir ein wenig , denn eö war sehr heiß , und die Sonne stand unS lothrecht über dem Scheitel .
Noch eine Stunde hatten wir von dort bis zu dm „ Chinesen " .
Um eine „ nova cra " in det lfntwickelung von Brasilien her - vorzurufen , hatte der Minister deS Innern im Jahre 1855 am 7 . April einen Import von Chinesen angekündigt , und bald dar - auf wirklich einige Hundert seiner ZukunftSmenschen in daö Land gebracht . Doch wußte eigentlich Niemand etwas mit ihnen anzu - fangen , und die armen Teufel befanden sich bald in einer höchst