122 XVlll . Capirul .
ihm : es seye für die fromme Weiber die bcy der Nacht reisen . Weilen nun der H . Bischof gleich verstund , was solches sagen wollte ; so beschloß er wachtbar zu bleiben und zu sehen , was sich ereignen werde . Darauf jähe er eine Menge der Trusten in Gestalt Männer und Weibern sich in feiner Gegen - wart zu Tisch setzen . DerH . Germanus b . fahl nen auch also allda zu bleiben , rufte die Leur vom Haus und fragte : ob sie dicsc Personen kennen ? sie antworteten ja : es seyen diese , und diese ihre baren und Nachbarinnen . Darauf beschwur der H . Mann die Teufel und zwang sie zu bekennen : sie blenden und bekriegen auf folche Weis die Leut , da - mit sie glauben sollen , es gebe Heren und ster , die bey der Nachtreisen . Die Teufel mußten auch aus Gehorsam solches erkläre« ? , und ver - schwanden alsdann ganb beschämt . Diese Geschieht wird in alten ungedruckten Büchern , w^auch bey Jacobo de Voragine , PetroNatali , St . Anto - uinO / und in alten so wohl gedruckten als geschribe - nenBreviren von ( ! >far gefunden . MinesOrrs will für d , e Wahrheit dieser Gcscki'cht nicht gut fpre - chen ; sondern halte sie vielmehr für gar zweifelhaft . Indessen beweißt sie jedoch , daß die , so selbige ge - schrieben und copirt haben , der Meinung gewesit scynd : alles was man vom Hexen - Dantz sagt , seye eine blose Blendung des Satans ; welcher man an - „ och die verkehrte Einbildung , und das böse Ge - müth solcher Leuten , wie auch die natürlicheWir - ckung der Salben oder Artzneyen , deren sie sich dar - tu gebrauchen , zusetzen kan . Dann man findr bey Joanne Baplista Porta de viagin naturali / . 2 . Hkronymo Cardano , und Joanne Pierio de viiis