* ) * »
dlesen Tagen in der Nachbahrschafft und hiesigem Stiffte zugetra - gen daß em Geistlicher und Priester der Römischen Kirche / der eine famos ? Mensch zur Haußhalterin bey sich hatt / welche auff sein Anstifften ein junges ehrlich Mädgen müssen zu ihm in seinen Hoff bringen / unter dem Kürwand eine gewisse Arbeit zu verrich - ten / die Haußhalterin muß sich indessen verstecken / und das un - schuldige Mensch wird in seiner Ein satt / als wen« sie dem für be - merckten Priester trincken holen solte / von ihm aus seine Stube geruffen / nach deren Ankunft er die Thür verschliesset / sich sasel - nacket außziehet / reisser auch der schamhaften Mensch die Klewer vom Leibe / verspricht sie neu zu kleiden / wenn sie seinem boßhaften Willen sich ergeben würde / das Mensch wil der Wuht dieses im» flätigen Hundes entfliehen / und zu der mit grosser Mühe eröffneten Thür hinauß wischen / wird aber von der famosen Hauß - Halterin zurück gestosscn / welche auch die Thür veste zuhält / daß also die gute Mensch hätte müssenden Noht - Zwang erdulden / wenn sie nicht noch ein Messer erwischt / und den leichtfertigen Vogel damit ab - gewehret halte / und also endlich dieser grossen Gefahr entgangen wäre . Da lvird der Auto ? dieser liederlichen Schrtst sagen / das ist ein ungcgründetes Gedichte / ich Wils auch wünschen / solte aber etwas Wal res dran seyn / so wolte ich dem Huren - Hengst rah - ten / daß er bey Zeiten die tkmole Mensch abschaffe / das keusche Mensch befriedige / und mit Ihre Kreundschaft Abtrag mache / ehe der ^uperivr wieder zu Haufe käme / und der für diefen Unflat ge - machte Dam der Verschwiegenheit nicht durchbreche / und der Pödel des Orts die schon fürgehabte Steinigung vollführe . Hat ' der Auror lust von groben 5vti5en , so von ihren Geistlichen hiesiges ' Orts begangen sind / zu lesen / so kan ihm dann in kurtzen sein Äp - petit überflüßig gesätjget werden / uud bedarf man keine te dazu .
- J - A PflOr .