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christlichen Rechtschaffenheit und Gottseligkeit zu - flechten . Wie viel mehr Sros hat seiest der lnigclchrrc Christ bei dem Sarge seiueS ver« storbenen Freundes , als der beredteste Heide ?
Wer die Ossenbarung schätzet , wer die walire Tugcud anS der - selben kennet , wer von den gioßcn Bewegnnqcglünden der Goltselig» keit , aus den Schriften der von den : Geiste Gottes begeisterten Man» uer unterrichtet ist ; wer die Kraft zur Tugend l'ach der Anweisung des Erlösers kennt , dem wird es nicht an Ueberzcugnng fehlen , wie hervorstechend die Tugend des Christen vor der Frömmigkeit des Hei» den scy , und wie die von dem Erlöser irns empfohlene Tugend sich von den rühmlichen Thaten dieser Völker auszeichne .
Sic schätzten das edele Blut eines Helden , eines Hannibals , vor dem , wenn er sich den Thoren der Stadt näherte , Schröcken nnd Ent» setzen herging , und dem Siege und Triumphe folgeren , und rechne - ten eS ihren Todren zur Ehre an , wenn m ihren Adern dasselbe Blnt walleie , welches das Herz eines großen Siegers belebet hatte , lln - sere höchste Ehre ist die , daß wir uns derBlutSfreundschaft einesgött - lichen Erlösers rühmen können , in dessen Geburt , m dessen Freund' schaft der Grund zu einer weit höheren Geburt für uns hegt , als die Geburt und der Adel des größten römischen Helden .
Bei der Leiche des nnpartheiischen Richters , des getreuen und nicht zu bestecheuden Fürsprechers , hei der Leiche des erfahrnen Arz« tes , des emsigen Hansvaters , sagten sie , welche Stütze der all« gemeinen Sicherheit , der Gesundheit und des hänslichen Standes , der Held , der Richter und Fürsprecher , der Arzt , der Vater wesen ?