Full text: Newspaper volume (1813)

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„und wenn wir wegreisen, und Sie verlasse», so 
„bleibt es Ihr Eigenthum, und Sie können da? 
, mit schalten und walten nach Gefallen." 
Der Wirth war mit diesem Vorschlag sehr zu 
frieden, er ließ sogleich einen Bauverständigen 
rufen, den Riß entwerfen, er wurde von den 
beiden Engländern genehmigt, der Kostenan 
schlag gemacht und das Gebäude eiligst auf 
gerichtet. 
Die Fremden zogen ein und führten ihre alte 
Lebensart unverändert fort. 
Zwei Monate nachher nahmen !sie von dem 
Wirthe auf drei Tage Abschied, tun >n der Nach 
barschaft einen Besuch zu einer Iagdparcie zu 
machen. 
Die drei Tage waren verflossen, es verstrichen 
noch acht, noch vierzehn Tage, aber keiner kam 
zurück. Der Wirth ward endlich über das lange 
Ausbleiben seiner Gaste unruhig, und da sie die 
Schlüssel des Gebäudes mit genommen halten, so 
konnte er es auch nicht anders, als mit Hülfe 
etnes Schlössers, öffnen lassen. 
Um sich keiner Verantwortung auszusetzen, zeigte 
er den Vorfall der dortigen Obrigkeit an, und 
diese schickte eine Gerichtsperson zu ihm, in deren 
Gegenwart das Gebäude ausgemacht wurde. 
Als Dnlong mit der Gerichsperson in das 
Zimmer trat, fand er einen offnen Zettel auf dem 
Tische folgenden Inhalts. 
„Beunruhigen Sie sich nm uns nicht, lieber 
„Dulong. Wir verlassen Sie viel zu zufrieden, 
„um Ihnen nicht ein recht herzliches Lebewohl zn 
„sagen. Sie sind eu, zu guldenkender Mann, um 
„es uns übel zu nehmen, daß wir uns alle Mühe 
„gegeben haben, wieder zu dem Besitz eines 
„Theils des Nachlasses unsrer Vorfahren i» 
"gelangen."
	        
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