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und darin drei Männer , der hervorragendste ruft ihn an ; der König fällt vor ihm nieder , da er glaubt , es seien seine Götter ; er hebt ihn auf , sagt , vor Amlódi brauche er sich nicht zu fürchten , verkündet ihm Sieg und Glück für immer und befiehlt ihm , Amlódi mit einem Gefolge zu Tamerlaus zu senden , der vor kurzem viele Männer im Kriege [ gegen die Sarazenen y\ verloren . Zur Bekräftigung seiner Prophezeiung gibt er ihm ein schönes Scepter ; dann verschwindet der Glanz und die Männer . ( Es war Amlódi , Tosti und dessen Sohn a fi . ) Der König erzählt das seinen Leuten und alle sind sehr froh , ( nur die Christen nicht , Gamaliel aber lächelt und teilt die Freude der Heiden a fi ) . Der König bescliliesst nun Cimbal und Carvel mit einer Schar und reichen Geschenken zu Tamerlaus zu senden und ihnen Amlódi mitzugeben .
Amlódi weiss davon [ denn er war es ja selbst in dem Mantel Tostunaut gewesen y\ . ( Eines Tages geht der König zu den Knabenhäusern , da liegt vor Amlódis Thüre ein Felsblock . Er fragt , wer ihn hergeschafft hätte , die Diener meinen , Amlódi . Der König hält das für glaublich ; 4 Diener vermögen den Stein nicht zu bewegen , und auch 8 können nicht viel mit ihm anfangen . Da sagt der König : Stark ist Amlódi , und doch hilft ihm das wenig , denn Niemandem kann mehr ( d . h . wertvolleres ) abgehen als der Verstand . Nur a fi ) . — Vor der Abreise geht Ami . in das Gebirge zur Kiesin . Auf dem Wege trifft er einen Riesen , der drei Menschen entführt , die Ami . um Hilfe bitten . Ami . befreit sie , wird aber vom Riesen , der beim Ringen tief in die Erde stampft , gepackt und zu seiner Höhle entführt . Er klammert sich an den Bart , dann an die Ohren des Riesen an , da kommt ihm die Riesin , seine Freundin aus dem Walde zu Hilfe . Amlódi ersieht in der Höhle ( bei dem Bette des Riesen a fi ) ein Schwert , damit tötet er den Riesen . Nun kommt auch Tosti , er und die Riesin verbrennen den Leib des Riesen . In der Höhle findet Amlódi ein weinendes vierjähriges