95
massiges Erbe ist , a ß ) und steigt am [ Abend vor dem y ] Sten Jultag allein ans Land , befiehlt der Mannschaft wieder vom Lande abzustossen und nach zwei Nächten ( am dritten Tage a ß ) wiederzukommen . Er hat seine wöhnliche Kleidung [ das Gewand Drafnars y ] an [ und setzt eine Maske auf , wie die Narren sie zu haben pflegten y\ . Malpriant mit seinen beiden Söhnen ist zu Besuch bei Faustinus , und am achten Jultage erreichte das Gelage , wie Amlódi wusste , seinen Höhepunkt . Amlódi geht nun zu seiner alten Hütte , ( wälzt den Felsblock bei Seite a ß ) und thut die Stifte in einen mitgebrachten Sack , bindet Riemen daran , befestigt dieselben an seinen Schultern und zieht die Bürde hinter sich . Die Wächter lassen ihn , in der Meinung er sei ein bettelnder Spassmacher , ruhig ein . An der Hallenthüre spreizt sich sein Sack , nach langem Bemühen zerrt er ihn durch und fällt dabei kopfüber in den Saal , worüber grosses Gelächter entsteht . Sein Bündel wirft er unter einen Tisch und macht nun allerhand streiche ( Manche sagen , er gleiche Amlódi , die meisten aber bestreiten das a ß ) . Wie vom Narrentreiben müde wirft er sich unter die Bänke ; er zieht nun die Kleider der Zechenden durch die Löcher in den Sitzen und befestigt sie mit seinen Pflöcken ; niemand merkt das , da alle schon sehr trunken sind .
Als es gegen die Bettzeit geht , macht er wieder Possen und wirft dabei seiner Mutter etwas in den Schooss . Sie ( hält es für Unrat a ß , ) wirft es weg , es fällt Gamaliel zu Füssen ( sie wird rot und wirft es Gamaliel zu y ) , der findet darin ein Briefchen ; er flüstert der Königin etwas zu , undl ) als diese merkt , dass die Stunde der Rache kommen , wird sie blutrot , springt auf , und geht mit Leta und allen Frauen hinaus . Sämtliche Christen ausser Gamaliel folgen ihr . Amlódi fährt mit seinen Possen fort , springt
* ) und sie weint heftig , bittet um Urlaub und nimmt Leta mit ; sämmtliche Christen etc . y .