Object: Beiträge zur Volkskunde

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samlein samt einem kleinen löffei voll weisen Mehl in ein Schisslein mit einem Ey glatt angerührt , in einem Schmelz - Pfänlein in einem wenig heiss schmaltz gebacken , jedoch ohne Saltz . Nicht gleich darauf muss man etwas essen , hingegen aber eine Starcke motion zu machen . 
Nota . 
Wann es liber zweymal vierundzwantzig Stund steht , so hilft es schwehrlich mehr . 
5 . Ein vortreffliches Mittel vor das Zahn Weh . 
Schreibe ein ' ) Kreutz und ein Dipflein auf einen Huff - 
nagel Kopf der schon auf ein Pferd genagelt gewesen ist und schlage solchen in einen Posten . 
Alsdann frage den Patienten im ersten Streich ob er noch etwas fühle hernach schlage den Nagel vollends in den Posten hinein . 
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6 . Eins Diebstahls Bestrafung . 
Wann jemand etwas gestohlen wird solle mann einen Darm nehmen , und wann der Dieb etwas von seinem Kaub verlohren hat so solle mann solches in den Darm thun und den Dorm ( so ! ) zubinden und solchen in ein fliesend Wasser henken , alsdann wird der Dieb den Durchlauf sosehr kommen und solcher wird ihm nimmer vergehen biss der Darm im Wasser verfault . Dieses muss abe ) 1 unberedt geschehen . 
7 . Das gestohlene wieder zu bekommen . 
So nim einen neuen Deckel und seze Ihn auf eine Gluth : und nim drey Bröckelein Brod , und 3 Bröckl . Schmalz und 3 Bröckl . Salz , und lege es auf den Deckel in das Schmalz und tliue es auf eine Gluth , und sprich diese Wort : Ich leg Dir Dieb und Dieben Brod Salz und Schmalz , auf die Gluth wegen Deinem Duigt ( ? ) und Übermuth , 
' ) hs , und .
	        
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