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sie dieser am Leben , indem er ihr Erfrischung zukommen lässt . Als Troylus ihren Aufenthalt ausgekundschaftet hat , überwindet er die Hindernisse , welche Zellandinen von der Welt absperren . Auf seinem Rosse sprengt er über den breiten Graben , der die Burg umgiebt ; von einem Sturmwind angekündigt erscheint der Genius Zephyr und trägt ihn in Gestalt eines grossen Vogels zu jenem Fenster hinauf . Troylus findet sie gekleidet und geschmückt auf dem Ruhebette schlummernd und wohnt ihr bei , dann wird er durch den Zephyr wieder davon geführt . Nach neun Monaten gebiert die Schlafende einen schönen Knaben , der ihr die Agen aus dem Finger saugt und sie so zum Leben erweckt . Auch Troylus hat noch einen schlaf durchzumachen und später im entscheidenden ment einen Nebenbuhler zu überwinden , bis er mit dinen vereint wird .
Eine ganz besondere Bedeutung für die Geschichte seres Märchens erkennt Spiller der indischen Erzählung von Sur y a Bai zu , die Miss Frere in ihrer aus licher Überlieferung im J . 1865 aufgezeichneten Sammlung old Deccan Days or Hindoo Fairy Tales ( Lond . 1868 ; 3 . ed . 1881 ) mitgeteilt hat . Zwei Adler entführen einer armen frau ihr einjäh riges Kind , das sie , „ weil es nun wie ein junger Adler^war " Surya Bai ( das Sonnenmädchen ) nennen . Siebe - wahren und versorgen es in einem aus Eisen und Holz bauten , mit Türen fest verschlossenen Nest auf einem hohen Baum . Als Surya 12 Jahre alt ist , fliegen sie auf 12 Monate davon , um ihr einen kostbaren Diamantring zu holen . zwischen wird der Surya das Feuer , das sie immer nend halten muss , durch eine Katze ausgelöscht . Da sie nun nicht mehr kochen kann , muss sie sich aus dem Lande der Rakshas , böser Dämonen , wieder Feuer holen und kommt trotz den Nachstellungen , die ihr dort bereitet werden , in ihre Baumfestung . Ein nacheilender Raksha findet diese verschlossen ; er bittet Surya um Einlass , denn er sei der Adler , dar mit vielen Edelsteinen und dem kost -