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deutet auf den Zorn Gottes ; das erste Schwert bedeutet den irdischen Tod : die Wunde schmerzte nicht , du wirst also leicht und zwar in Trunkenheit sterben ; das andere Schwert aber bedeutet die ewige Verdammnis . Darum bekehre dich und glaube an Christum . Der König wird darüber zornig und bedroht Gamaliel , fällt aber in macht , aus der ihm Gamaliel hilft [ nur Gamaliel kann ihm helfen , indem er ihm seine Hand auf die Brust legt y ] , wodurch Faustinus wieder besänftigt und lich wird . Addomolus reizt den König gegen Gamaliel auf , er begünstige Amlódi , der jetzt bei seiner Mutter nur um Verrat mit ihr anzuspinnen schlafe ; er wolle die beiden ( sieben Nächte a ß ) belauschen . ( Leta sagt : Thöricht ist der Tölpel [ d . h . doch wol , Ami . sei in seiner Tollheit gefährlich ] und du sprichst so infolge ner Todesbestimmung1 ) a ß\ in y etwas anders : Leta stärkt den König in seiner guten Meinung von Gamaliel . ) Der König gibt nur zögernd seine Einwilligung , denn er liebt Gamaliel als seinen Lebensretter .
7 . Der Tod des Addomolus . ( Cap . XXV a ß , XVIII y . )
Addomolus versteckt sich unbemerkt im Schlafgemach Amba's unter einem Bette , Amlódi kommt spät aus dem Kochhaus heim ; er ist ganz rasend , nimmt aus einem bündel , das dort zu Spielen aufbewahrt wird , einen langen Spiess , sticht damit im ganzen Zimmer herum , bedroht die Schlafdienerin , die entsetzt davon läuft , dann seine Mutter und verübt dabei grosses Geschrei und Lachen . Er hört unter dem Bette etwas , sticht hin , und wie er beim Zurückziehen Blut bemerkt , heult er wie ein Schwein , sticht von oben her den Speer durch das Bett , legt sich auf das Schaftende und lärmt und schreit . ( Als er unter dem Bette etwas hört , springt er in das Bett und sticht von dort nach unten und legt sich auf den Speer ; als
' ) heiinsJcur er gékkurinn og af feigd pinni flagrar pú .
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