richten von Iütland in dem dänischen Arlas * ) nach , so trifft man auf eine Menge von Beispielen , daß Baume aus dem Strande ausgegraben sind , und daß sich Spuren von alten Gehölzen unter dem Sande be« finden . Ich sehe es als ausgemacht an , daß der ganze Dünenstrich von Eyderstedt bis an die Spitze vonIüt - land , so viel noch davon übrig ist , vorher weiter hin« aus zu Westen gelegen habe , wo jetzo keine Dünen mehr sind . Und daß sie da , wo sie jetzo liegen , vor - her nicht gelegen haben , lehrt der Augenschein . Von Jahr zu Jahr rücken sie weiter ins Land . Ich ließ mir natürlicher Weise die Stelle zeigen , wo man noch die Ueberbleibsel der Ordinger Kirche findet , die jetz» mitten in den Dünen liegt . Einige Srdnstücken , auch zuweilen kleine Knochen ist eö alles , was man da sieht ; daö Wasser tritt häufig dahin , daher die Ziegelsteine zerrieben und die Stücke davon abgerundet sind . Das Bewehen dieser Kirche mit Sande ist nach und nach , aber doch in paar Iahren * * ) ziemlich schnell geschehen . Diese Kirche steht auf der Charte von Epderstedt beym Dankwarth noch innerhalb der Dünen am Fuß der - stlben .
Noch sind andere Stellen bey St . Peter am Fuß der Dünen , die jetzo schon zum Theil unter ihnen lie . gen , welche noch vor einigen Iahren bebaute Aecker gewesen sind . Dieß sind Data , und dergleichen giebe eö viele mehr , welche das Fortrücken der Dünen von
Westen ,
* ) Dänischer Atlas fünfter Theil . S - 228 .
* * ) In den Jahren 1720 bis 1725 . In der letzten Fluch am - - ; sten Jenner dieses Jahrs 1788 . ist die oberwehnte Sttlle , wo die alte Kirche gestanden hat , mit allen Resten von ihr , von der See weggenom , men , und unter dem Sand am Strande begraben worden . Die See hat sich hier em« Strecke weiter »n die Dünen hineingearbeitet .