Die Höhe der Dünen kann im Ganzen so bleiben , wie sie ist . Denn was von unten , vom Strande , oben hinauf kommt , wird am stärksten vom Winde ergriffen , bleibt also da nicht , sondern fliegt weiter nach innen . Die Pflanzen halten etwasauf ; aber nicht in dem Maaße , daß sich der Sand festhalten könne« So entsteht kein Anwachs an Höhe , der merklich wäre . Aber auch keine Verminderung der« selben . Ich sage im Ganzen . Denn von einzelnen Stellen , die von starken Windstößen hier herunter ge - wehet , und dort mehr aufgeworfen werden , ist die Rede nicht . Man hat auch nicht bemerkt , daß dir Dünen sich erhöhen .
Eben darum kann ichS Such nicht für entschieden halten , daß der Wind sie anfangs aufgewehet habe , als noch keine gewesen sind . Mich deucht , ich be , greife sehr leicht , wie sie übergewehet werden und fort , rücken ; aber wenn ich mir vorstelle , daß noch keine vorhanden sind , so begreife ich nicht , wie der Sand zu der Höhe kommen sollte , wo er j«Ho liegt . Noch etwas zur Unterstützung dieses Nichtglanbens . Wo die Dünen bey Ording aufhören , liegt in Nordwe - sten ein ziemlicher Strich von Sandhügeln draußen vor dem Ufer . Diese werden bey der Fluth bedeckt , sind aber trocken bey der Ebbe . Es mag wohl seyn , daß es Ueberbleibsel von vergangnen Dünen sind , wofür man sie hält . Aber «S zeigt sich nicht die geringste Spur , die aufden Gedanken führt , daß sie je wieder zu Dünen sollten erhoben werden . Der Lage nach müßte sonst der Wind an dieser Stelle sie am ersten dazu machen können .
Sie behalten , lieber Onkel , noch etwas über die Dünen zu gut , wenn Sie es ein zu gut behalten nenne« wollen . Dießmal muß ich abbrechen . Ich bin : c . : c .
Vierzehnter