Vierzehnter Brief .
Sandpflanjen in den Dünen . Mittel die Dünen zu er» halten . Nothdeiche . Ein Gatten ju St . Peter .
Tönning .
Liebster ( Onkel .
^ben bin ich damit fertig , ein mitgebrachtes Bündel W von Dünenpflanzen durchzumustern . Ich nahm sie da , wie ich sie fand , ohne mit Fleiß sie zu suchen , weil meine Zeit sehr kurz war . Es giebt gewist ihrer manche mehrere , die sich finden würden , wenn ein Vo» tanikuS einmal seinen Wanderstab hieher setzen wollte . Doch mögte ihm eben auf keine neue Art , die man nicht schon kennt , Hoffnung gemacht werden können . Der so genannte Oandhaber ( elymus arenarius ) / ist der häusigste , Sandriedgras ( carex arenaria ) in Menge , dieß ist der hiesige Helm , und nicht wenig vom ( tritico maritimo ) Seestrandsrvcizen ; ( aflra - galus arenarius ) 0ant>fid ) Cl " fy auch ( ononis repens ) kriechendes Hauchfenchelkrauc .
Ich habe vorher die Frage schon gethan , ob eS nicht bester fty , wenn man keine Dünen hatte ? Ei« nen harten Stand würde man freylich an der Stelle , wo sie liegen , alsdann bekommen , wenn man sich mit Deichen schützen sollte . Es ist keine Kleinigkeit , sich gegen das freye Meer in Nordwest auf die Lange zu halten . Die ersten Kosten , die Deiche zu ziehen , mögten die geringsten feyn . Indessen ist doch Rath dafür . Aber die Frage ist vergeblich , wir haben sie nun einmal und können sie nicht in die See zurück schicken . Da ist also nichts anders anzufangen , als sie so gm als möglich zu nutzen , als ein Schuhwehr gegen die fcee sie zu erhalten ; und zu wehren , daß sie nicht schädlich werden , oder ihren Schaden doch so lange
F 3 abzu .