abzukehren , als es angeht . Das ist , man muß dem Zerrheiltwerden vom Wasser , dem Verwehen des San - des über das Land , und dem Fortrücken zu steuren , aber doch möglichst alles dieses aufzuhalten und zu ver« zögern suchen .
Was man hier thut , ist etwas . Man kann noch mehr thun , denn man thut bey weitem nicht alles , und nicht mit rechtem Fleiß , was Hunrichs * ) vorschrei» bet , und noch weniger das , was man in Holland in« sonderheit in der Provinz Zeeland thut * * ) . Man hat so genannte Sandstöver , setzet Wände von Relh vor , die Ein Fuß tief im Sande , und ein paar oben hervor - stehen . Der Reth wird , wie sichs versteht , durch Pfähle , welche statt der Stender dienen , und durch rizontale Stabe , die statt der Queerhölzer sind , gehal« ten . Man umzäunt mit solchen Wanden gewisse Stellen , wo der Wind den Sand ausgeweht hat . Der Sand häuft sich dann vor und zwischen solchen Wänden , und die ausgewehten Löcher fallen wieder zu . Der gute Erfolg , den ich bey diesen Sandstövern , die man gesetzt hatte , wahrnahm , beweist klar genug , daß sich nicht wenig mit ihnen ausrichten lasse , wenn sie mit Fleiß gemacht , und mit Einsicht an den rechten Stellen hingesetzt werden . Aber kommt das Wasser mit seinen Wellen an sie , so werden sie mit samt dem Grunde weggeschlagen , in dem sie befestigt sind .
Wirksamer ist noch die Beförderung der Sand« pflanzen , um den Sand fest zu machen , wo nur Wind und Wasser sie zulassen . Doch ist auch dabey der Nachtheil , daß diese Pflanzen ihre Samen auf die nachbarten Aecker verbreiten , und sie durch Unkraut be« ' schweren .
' ) Vom Deich» Sieh ! , und Schlengen - Va« , 2 . Th .
Kap . 2 . 31 .
* * ) Ancinnat ovcr thal Hock van Holland .