flcti des jetzigen Eydelstedts viel Land und Marschland gelegen habe , was weg ist ; und daß auch Utholm größer , als jctzo nach Westen gewesen sey . Die dition sagt in den alten Chroniken , was geschehen sey ; und das stimmt gar sehr mit demjenigen überein , was sich aus den Umständen und auS jüngern Erfahrungen schließen läßt , daß eS geschehen seyn müsse . Uebri - gen ? hat die Insel Süderstrand , ihrer Lage urfd schaffenheit nach , in einer der hohen Fluthen des drey - zehnten und vierzehnten Jahrhunderts eben das Schick» sal haben können , wa6 Nordstrand 1634 . hotte , da er größtentheils verlohren ging . Wo aber der Schlick oder die Marscherde geblieben seyn mag ? Hiervon noch ein andermal . Dieß hindert alles ineine vorige Behauptung nicht , daß nemlich nach der ££md ? l * chung nicht mehr verlohren ist , als gewonnen . Es ist noch mehr Marsch hinzugekommen , als abgerissen . Man vergleiche nur das Land , wie es war , als es noch aus drey getrennten Inseln bestand , wie eö nachher zu Dankwarths Zeiten war , und nun , wie eS gegen - wärtig ist .
Nach dem Dankwarth sollen die drey Inseln , woraus ehemals Eyderstedt bestanden hat , die drey Sachsen - Inseln beym Ptolemaus gewesen seyn . Diese Vermuthung scheint mir ein schwacher Gedanke zu seyn . Wenn sie so alt sind , als sie dazu seyn müßten , so ist ja auch Süderstrand der Zeit vorhan - den gewesen , uud dann haben wir vier Inseln statt drey . Außerdem lagen diese Inseln weit in einen Meerbusen hinein , und würden jenem E> dbeschreiber weniger bekannt geworden seyn , als andere Inseln , die weiter in der See hinaus lagen . Auf Helgoland paßt die jage , welche von Ptolemaus angegeben wird , weit besser . Diese Insel ist ehedem viel größer gewe -
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