Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

gut , und noch vollständiger hatte erreichen können , bar - aus wird wenig gemacht . Es fehlt on sen , die , solche Ucberlegungen anzustellen , nöthig sind * ) . 
Ich fand noch etwas in diesem Kog , waS ich sonst nirgends in den Marschen gefunden hatte , uem - lich fehr regelmäßig gezogene Fahrwege . Eö geht ein Hauptweg durch den ganzen Kog ; auf diesen stoßen die Seitenwege senkrecht , und von den letztem gehen wieder - „ M senkrecht die Nebenwege zu den einzelnen Hofstellen ab . In dem Gophien - MaIdalcnenüZxoI ist es eben so . Man kann also sehr leicht zurecht finden . Es ist ein bekanntes geometrisches Problem , die kürzesten Wege zu ziehen , wodurch gewisse , in ihrer jage gege - bene , Oerttr mit einander verbunden werden . Der Mann , der hier die Wege angelegt hat , scheint auf so etwas gedacht zu haben . 
* Doch war ein Fehler bei ) der Eindeichung des Kogs begangen , der jetzo den Einwohnern ungemein 

* ) Als ich dasProject zu der Eindeichung inSüderdith« marschen entwarf , that ich nebenher den Vorschlag , diesen Seedeichen eine mehr zweckmäßige Form zu ge . den , als die nach der steifen Linie es ist . Es ten iooco bis 15000 Rthlr . dadurch erspart werden , und man würde Deiche haben , die an der See bes . sere Dienste thun , als die gewöhnlichen . Ich hatte gewünscht , daß nur an Einer Stelle eine Probe davon niogte gemacht seyn . Es ist viel gewonnen , wenn man bey der Einführung vernünftiger Verbesserungen nur in Einem Fall ein Beyspiel davon erhallen kann . Aber es war dicß etwas gar zu neues , und gar zu theoretisches . Unter den Einwürfen dagegen war ei - ner , auf den ich am wenigsten mich gefaßt hatte , nemlich daß die neue Figur nicht so schön in die Au - gen fallen würde , als die gewöhnliche . Gegen Vor - urtheile sind Gründe viel zu schwach , die sich nicht auf fühlbares Bedurfniß stützen .
	        
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