'S "
verhinderten . Diese hat Herr Vrllpn weggeschafft durch ein Mittel , das wohlfeil und wirksam ist , ob - gleich sonst im Stromban nicht unbekannt . An den seichten Stellen , wo vertieft werden sollte , wurden langst dem Strich des Stroms Buschwerke gezogen , die gleichsam die Seiten eines Kanals ausmachten , durch den das Wasser seinen Lauf nehmen und sich ver» tiefen sollte . Um den Strom dahinein zu leiten , wur . de an den Enden desselben zu beyden Seiten queer ge - > gen den Strom vorgebaut . Man legte nemlich kleine Dämme von Faschinen vor dem sonst vorbeylaufenden Wasser . Anfangs brauchte man niedrige und kurze Zäune , um nur etwas zu erhalten , und allmahlig , wie der Strom in dem ihm angewiesenen Strich zunahm , und den Grund etwas vertieft hatte , verstärkte man die Mittel , die ihn dahin zu gehen uöthigten . Der Erfolg ist ganz nach Wunsch gewesen , hing aber sicher am meisten von der klugen Mäßigung ab , womit man nur nach und nach zu Werke ging . Es ist ein ? golde - »>e Maxime im Wasserbau , allmählich aber mit Nach' sah zu wirken ; doch immer auch nur eine Maxime , die ihre Ausnahmen hat .
In der Gegend bey Galmsbüll erkundigte ich mich nach dem Friesischen Salz , das da , und in dem benachbarten alten Dagobüller Kog , ehemals aus Torf gesotten ist . Es wird jetzo nicht mehr gemacht . Sonderbar genug , daß auch Salz aus Torf und Mohr - erde gesotten werden kann . Die Torferde ward auf dem Schlickwatt gegraben . Sie liegt Ein bis ändert» halb Ellen tief unter dem Schlick . Man brachte sie in Böten ans Land , trocknete sie dann < . n der Sonne und verbrannte sie zu Asche . Es waren viele salze Seegewächse mit darunter . Die Asche ward von neuem mit Seewasser besprengt , von den kleinen Sand» steinen gereinigt , mit Füßen durchgetreten , wiederum
getrock«
>