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$ ( jeif der ganze» Masse des Wassers angeschlagen wer« den kann . Wenn man die WasserSmenge , die durch Untre Flüsse in jeder Stunde herunterkommt , über - schlagt , und dann mid ) dem eben erwehnten Verhält« uiß die Menge des zugeführten Schlicks berechnet , so bringt nian die letztere viel zu groß heraus . Der Schlick in den untern Theilen der Flüsse ist ein aufge« haufter Schlick , davon ein Theil schon hinaus in6 Meer geführt war , den aber die Fluthen wieder herein» gebracht haben .
Aber , wenn mich die Schlickmasse , welche jähr» lich durch die Flüsse herunter kommt , nur maßig ange« schlagen wird , so findet man sie doch sehr ansehnlich . Sehen Sie , die Breite der Elbe bey Geestacht , der , Ey» der zu Rendsburg , der Störe und der übrigen Neben» siüsse , da gemessen , wo ihre untersten Theile anfangen , sollen zusammen , auf eine Breite gebracht , nicht mehr als zweyhundert Fuß betragen . Das ist sicher zu nig . Die Auen und auch die Flüsse , die nicht anders als durch Schleusen oder Giehle abwassern , wie die Treene , wollen wir ganz weglassen , weil ihr Wasser immer eine Zeitlang inwendig von den Schleusen in dem Sammelplatz in Ruhe steht , und da sich abklart . 3hm ferner nehme man die Tiefe im Durchschnitt zu 8 Fuß an . Sie ist bey Geestacht in der Elbe bey dem Niedrigsten Wasser noch zehn Fuß . Endlich sey die Geschwindigkeit des Wassers nur Ein Fuß in einer Secunde .
Diese Voraussetzungen geben in Einem Jahr 50 , 527 Millionen Cubik Schuh Wasser , was durch diese Flüsse in die See kommt . Ist nun der tausend - ste Theil davon Erde , so sind das 50 Millionen 527000 Cubik Schuh Erde jedes Jahr . Das giebr in 11^ Iahren so viel Schlick , daß eine Quadratmeile davon ein Fuß hoch bedeckt werden kann ; und in 34
L Jahren ,