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sten , am meisten bedient hat ? Aber wir können nicht fragen , welches die alleinigen gewesen sind ? Sie hat sich wahrscheinlich ihrer aller bedient , hier dieser , dort jener . Mag sie also keine große Veränderung , die zugleich schnell gewesen ist , ohne Feuer beschafft ha - öen , so würde ichö doch für eine sehr einseitige und eben darum unwahrscheinliche Hypotheö ansehen , wenn man sie allenthalben auf dieselbige Art , und durch diefelbi - gen Kräfte wirken lassen wollte . Solche Einfachheit in unfern Systemen ist so oft nichts als Einseitigkeit unserer Begriffe . Die Beschränkung unserS des macht uns zu dergleichen Vorausfeßungen geneigt .
Ohne Rücksicht auf eine Hypotheö , ist es als Factum merkwürdig , daß , obgleich eine Menge von Granitstücken und Kiesel sich allenthalben in unserm Geestlande findet , ( nur nicht in den Marschen , ) den - noch nirgends zusammenhangende Granilberge gefun - den werden . Es giebt nur einige ifolirte und sehr weit von einander entfernte Steinmassen , die oben her - vorstehen , und unter diesen giebt es gar keine Granit - selsen . Die meisten liegen dazu nicht auf unsrerHalb , infel , fondern auf der Nachbarschaft . Sehen Sie hier die , welche ich zusammen bringen kann . Bey Seges der Aalkfelsen , der meist Gypö ist ; in Iüt - land , in Wendsyssel , ist der Vollberg ein Kalkstein . Helgoland ist ein rother mürber Sandstein . Auf iTtoen der so genannte Areidberg . Ferner auf Seeland die Stevensklint , die Kreide und Kalk mit Flinksteinen enthält , der Kalkstein bey Laxoe , und der Kizlk . und Marmorstein auf Saltholm . Bey Lüneburg ist der Ralkberg * ) .
L 5 Aber
* ) Herr Professor Büsch hat in seinen Bemerkungen «uf einer Reise durch einen Theil ver vereinigten
Niever -